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Aktuelles

Jugendwahl 2017











Wahlleitung Frau Koellner, Schriftführerin Frau Salam, Beisitzer Frau Emrovic, Frau Kasioti, Herr Rogozinski, Herr Scholten aus der Q1.






I. Witt

Podiumsdiskussion an der Heinrich-Heine Gesamtschule

Am 12.9.2017 fand an unserer Schule für die EF und die Q1 eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl statt. Geladen waren sechs Parteien, wobei es der CDU nicht gelungen ist, einen Vertreter zu entsenden.
Jetzt kommt Lasse Branding zu Wort. Er war einer der beiden Moderatoren dieser Veranstaltung und schildert die Diskussion aus seiner Sicht.



Am Dienstag den 12. September 2017 fand in der Aula eine Podiumsdiskussion statt, um die Schüler der Q1 und Q2 über die bevorstehende Bundestagswahl am 24. September aufzuklären.

Zu der Diskussion in unserer Schule wurden die Parteien SPD, Die Linke, Bündnis 90 Die Grünen, FDP und die AfD eingeladen. Die CDU schaffte es leider nicht einen Kandidaten vorbeizuschicken. Die 5 Vertreter der Parteien, Phillip Tacer (SPD), Uwe Warnecke (Die Grünen), Dr. Marie Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Helmut Born (Die Linke) und Guido Dietel (AfD) wurden alle höflich von dem Publikum in Empfang genommen.







Unsere Schulleiterin, Frau Günther, richtete einige Worte an die Schüler, um auf die Bedeutsamkeit der bevorstehenden Wahlen aufmerksam zu machen.

Die Themen der Diskussion waren: Bildungspolitik, Digitalisierung und die Wahlbeteiligung von Jugendlichen.

Nachdem sich jeder Politiker vorgestellt hatte, wurde auch schon die erste Frage von den Moderatoren Connor Lehmann und Lasse Branding zur konkreten Förderung von Schulen in Deutschland gestellt.

Die Antworten der Kandidaten ähnelten sich, denn alle forderten mehr Geld in Bildung zu investieren, damit Schüler beispielsweise künftig nicht mehr in sanierungsbedürftigen Gebäuden oder Klassenräumen zur Schule gehen müssen. Konkrete Pläne für die Umsetzung wurden allerdings nicht erwähnt.Auf die Frage „Wie lange würde es dauern, damit die Förderungen an Düsseldorfer Schulen bemerkbar werden würden?„, waren die Antworten ernüchternd. Die Planung und Umsetzung der Sanierung einer Schule, würde mindestens 4-5 Jahre benötigen.

Bei der Frage zur Digitalisierung konnte vor allem die FDP bei den Schülern punkten, da sie konkrete Beispiele nannte und Worte an das Publikum richtete und die mangelnde Umsetzung der Modernisierung in Deutschland ansprach.



Bei der Schlussfrage, wieso so wenig Jugendliche sich mit der derzeitigen Politik identifizieren können, forderten die Politiker die Jugendlichen auf sich mehr mit Politik zu befassen, an politischen Veranstaltungen teilzunehmen und mehr solcher Podiumsdiskussionen an Schulen zu organisieren.

Frau Strack -Zimmermann forderte anschließend stellvertretend noch einmal auf wählen zu gehen, mit der Aussage „Wählt nicht die AfD!„



Bei der Fragerunde stellten die Schüler vor allem Fragen an Guido Dietel von der AfD, der zunehmend „bemüht„ war dem Publikum zu erläutern, dass seine Partei nicht rassistisch, homophob, islamfeindlich oder in irgendeiner Form diskriminierend sei. Anschließend betonte er jedoch, nicht für die Gleichstellung von Homosexuellen zu sein und behauptete, der Islam sei „ eine politische Bewegung, die vorschreiben würde, „wie sie essen, trinken und sich waschen müssen„. Dabei betonte er, dass der Islam nicht zu Deutschland passt und die „deutsche Kultur„ bewahrt werden muss. Mit den Antworten verschaffte sich die AfD wenig Beliebtheit bei einem Publikum, das aus einem großen Teil muslimischer Schüler bestand.

Alles in allem, war es eine gelungene Veranstaltung, die es schaffte die Schüler an der Heinrich Heine Gesamtschule in verschiedenen Themenbereichen größtenteils aufzuklären und die Bedeutsamkeit der Beteiligung von Jugendlichen an der Wahl klar zu machen.

Wir bedanken uns bei Herrn Nourai, der die Veranstaltung überhaupt erst mit seinen Kontakten möglich machte.


Lasse Branding, Q1

Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017

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