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Aktuelles

Großes Team - Großes Erlebnis



Das Leichtathletik-Team der Heinrich-Heine-Gesamtschule ist Düsseldorfer Stadtmeister geworden. Herzlichen Glückwunsch!!!

Vielen Dank auch an die SportkollegenInnen Anne Claßen, Christiane Arends und  Payam Nouraei, die das Team betreut und trainiert haben.

 

 

Download: Teilnehmerliste


(I. Witt)

JuBi - Die JugendBildungsmesse

Am Samstag, den 28.09.2019, findet an unserer Schule die JugendBildungsmesse JuBi statt. Auf der Messe zu Auslandsaufenthalten informieren Veranstalter, Bildungsexperten und ehemalige Teilnehmer über Programme wie Schüleraustausch, High School, Sprachreisen, Work & Travel, Au-Pair, Gastfamilie werden in Deutschland, Homestay, Praktika, Studium im Ausland und internationale Freiwilligendienste. Auch zu Stipendien und weiteren Finanzierungsmöglichkeiten wird beraten. Die JuBi richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 13, ihre Eltern und Lehrer. Die Messe findet in der Zeit von 10 bis 16 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos und Ausstellerliste: 

https://weltweiser.de/messen/duesseldorf-schueleraustausch-nordrhein-westfalen-auslandsjahr/

Taaldorp DaZ

Diese Woche gab es eine Premiere in der Aula, ein Taaldorp „Deutsch als Zweitsprache (DaZ)“. Normalerweise war diese mündliche Prüfung an unserer Schule den modernen Fremdsprachen Englisch, Französisch und Italienisch vorbehalten. Das hat sich nun geändert.

Die SchülerInnen unserer Migranten-Klassen hatten  fünf Stationen im „Dorp“  zu bewältigen: Touristeninformation, Bibliothek, Restaurant, Arztpraxis und Supermarkt. Und das nach ein, zwei Jahren Deutschunterricht.

In einer Gesprächszeit von drei Minuten mussten sie Informationsmaterial zu einer Stadt erfragen oder in der Bibliothek das Anmeldeformular ausfüllen. Beim Arzt wurde der Puls gefühlt, Fieber gemessen oder „abgehört“. Um das leibliche Wohl ging es hauptsachlich im Restaurant, und im Supermarkt wurde alles eingekauft, was man so im Haushalt braucht: Putzmittel, Lebensmittel, Papiertaschentücher und und und. Natürlich ohne Tüten, wir sind Bio!

Man kann sagen, dass alle SchülerInnen diese Herausforderung richtig gut bewältigt haben. Und man muss sagen, dass das Taaldorp DaZ eine tolle Idee des DaZ-Teams ist. Danke an dieser Stelle! Danke auch den bewertenden KollegenInnen und den DialogpartnerInnen an den Stationen, das waren einigen SchülerInnen aus dem neunten Jahrgang, die ihre Aufgabe wirklich gut erfüllt haben.

 

Ingo Witt

Karen Duve liest aus „Fräulein Nettes kurzer Sommer“

Schriftsteller ist man nicht ab einer gewissen Auflage oder einem gewissen Einkommen, verdient durch den Verkauf seiner Bücher. Wer gerne schreibt, und wenn dies eine Bedeutung für einen selber hat, der darf sich Schriftsteller nennen.

So ähnlich formuliert es Karen Duve, die Gewinnerin des diesjährigen Düsseldorfer Literaturpreises, während ihrer Lesung in unserer Aula am Donnerstag, den 6. Juni.

Dass hinter dem Beruf des Schriftstellers aber viel mehr steckt, wurde den SchülerInnen aus der EF und der Q1 schnell klar. Denn Frau Duve gewährte einen intensiven Einblick in die „Schriftstellerei“.

In ihrem aktuellen Roman „Fräulein Nettes kurzer Sommer“ stecken fünf Jahre intensiver Arbeit, davon ungefähr drei Jahre Recherche.

Über hundert Bücher sichten, sich durch tausende Briefe des von Droste- Hülshoff’schen Kreises arbeiten, sich an die damalige Sprache herantasten, sich mit zeitgenössischer Malerei und Architektur auseinandersetzen.

Alles mit dem Ziel, ein so authentisch wie mögliches Bild der Welt Annettes von Droste-Hülshoff zu entwerfen.

Darüber hinaus die enge Zusammenarbeit mit Verlag und Lektor. Das Ringen um Zeilen, Abschnitte oder ganze Passagen. Streichen oder überarbeiten?

Auch die Fragen der SchüerInnen beschäftigten sich mit der „Schriftstellerei“.

Die Höhe des Preisgeldes? Freunde als Kritiker? Realität oder Fiktion?

Mit ihrer offenen Art und einer absolut spannenden Lesung aus ihrem Werk gelang es Karen Duve bei den SchülerInnen Interesse für die Geschichte von „Fräulein Nette“ zu wecken. Liebe, Intrige, Treuebruch, Verrat, Enttäuschung, familiäre Konflikte ...Da lässt man sich auch nicht von 566 Seiten abschrecken, obwohl doch bald Ferien sind.

Wie immer war die Lesung ein Höhepunkt des Schuljahres und an dieser Stelle sei Ute Winkels gedankt, die in den letzten Jahren die inzwischen schon traditionelle Veranstaltung betreute!

 

Ingo Witt

Anders 5.0

Der 5. Präsentationsabend in drei Jahren und unsere SchülerInnen zeigen wieder einmal, wie kreativ sie sind.

Ob Kurzgeschichte, Open Speech, Hair Design, Rap, Dance, Rockband, Poetry Slam oder Film, die Arbeiten unserer SchülerInnen begeistern durch ihre Vielfältigkeit und Intensität. Jedes Werk ist im wahrsten Sinne des Wortes anders.

Aber eins haben sie alle gemeinsam, nämlich die Nervosität ihrer KünstlerInnen vor dem Auftritt. Der blutige Anfänger und die alte Hasen, sie alle haben riesigen Respekt vor der Bühne. Bei dem sachkundigen Publikum, die Halle auf der Lacombletstraße war voll, ist aber jede Angst unbegründet. Das Publikum kennt sich aus und weiß genau, wie viel Arbeit, Mühe, Energie in jedem Werk steckt.

Das alles wäre nicht möglich, ohne die großartige Unterstützung durch KRASS e.V., JAB und das Haus der Jugend. Danke für die tolle Arbeit mit unseren SchülerInnen!

Besonders schön an den Präsentationsabenden ist, dass man den ein oder anderen Ehemaligen trifft, der dem Projekt „anders“ treu bleibt. Ein Beweis dafür, wie sehr unsere kids an diesem Projekt hängen und wie wichtig es für unsere SchülerInnen ist!

 

 

Ingo Witt

Einladung Kennenlernnachmittag

Lesung der Düsseldorfer Literaturpreisträgerin Karen Duve an der HHG

Exkursion in die UKD: José Carreras Stammzellbank

Am Freitag, den 15.03.2019, fand ein europaweiter Informationstag zur Stammzellforschung statt (UniStem Day). Der Biologie-Leistungskurs der Q1 besuchte an diesem Tag die José Carreras Stammzellbank in der Uni Klinik.

Um an dieser Veranstaltung mit gutem Vorwissen teilzunehmen, drehten sich die vorherigen Unterrichtsstunden um Stammzellen bzw. Stammzellforschung. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit den verschiedenen Stammzelltypen, ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen sowie ihrem ‚Einsatzgebiet‘ in der Medizin. In der Veranstaltung in der Uni-Klinik ging es hauptsächlich um Stammzelltypen aus dem Nabelschnurblut. Unser Kurs konnte an vier verschiedenen Stationen interessantes Wissen zu diesem Thema erlangen. In der ersten Station ging es um verschiedene Stammzelltypen aus dem Nabelschnurblut in der Forschung. Bei der Untersuchung durften wir ans Lichtmikroskop und die verschiedenen Zelltypen beobachten. In der zweiten Station hingegen lernten wir etwas über den Nachweis von blutbildenden Stammzellen über die sogenannte Durchflusszytometrie, ein Messverfahren zur Analyse von Zellen und deren Eigenschaften, sowie Kolonie-Bildungs-Tests von Stammzellen. Informationen über die Herstellung von Nabelschnurbluttransplantaten gab es in der dritten Station. Diese Herstellung unterliegt sehr strengen hygienischen Bedingungen. Dementsprechend werden die Nabelschnurbluttransplantate im Reinraum hergestellt. Der Vorrat an Nabelschnurblut wird durch Kryokonservierung (Lagerung von Gewebe oder Zellen durch Einfrieren) in speziellen Gefäßen mit flüssigem Stickstoff bei einer konstanten Temperatur vom -196°C gelagert. Über diese bestimmten Lagerungsbedingungen wurden wir in der letzten Station informiert. Außerdem  wurden wir mit den Bedingungen vertraut gemacht, unter denen eine Nabelschnurbluttransplantation ablaufen kann.

Nabelschnurblut hat eine sehr hohe Bedeutung für die Medizin, da die darin enthaltenen Stammzellen ein sehr hohes Entwicklungspotenzial haben. Ein/-e gute(r) Biologie-Schüler/-in würde sagen, dass die darin enthaltenen Zellen pluripotent sind, also sich in Zellen jeder Art differenzieren können. Dementsprechend ist Nabelschnurblut einzigartig und spielt für die zukünftige Medizin eine sehr große Rolle, da damit viele Krankheiten erfolgreich behandelt werden können.





Aria Zardkouhi, Q1

Spotlight

So lautete das Motto des diesjährigen Darstellen und Gestalten-Abends an der Heinrich-Heine-Gesamtschule.

Das Ergebnis war ein buntes Kaleidoskop an Darbietungen der Jahrgänge 7-10.

 

Der 8. Jahrgang von Frau Szartowicz eröffnete den Abend in der vollbesetzten Aula. Mit bunten, großen Objekten stellten die SchülerInnen dem Publikum ihre persönlichen Werte vor, sei es Schokoladeneis, Liebe, Zeit mit den Eltern, Wissenschaft, Mode&Marken, Sport ... Eines war für die Jugendlichen aus dem 8. Jahrgang klar: Die wirklich wahren und wichtigen Dinge im Leben brauchen keine Worte!

 

SchülerInnen der 7. Klassen ließen sich unter der Leitung von Frau Quesada-Moreno von dem Dichter Ernst Jandl inspirieren. Unter dem Motto „Ich bin ein Gedicht“ interpretierten sie Bekanntes und Unbekanntes des großen Wortakrobaten. Natürlich kotzte „Ottos Mops“ und „Fünfter sein“ zeigte, dass das Warten beim Arzt keine Freude ist.

Das Publikum hatte großen Spaß an dem schönen Spiel mit Sprache.

 

In Zusammenarbeit mit dem Tanzhaus NRW interpretierte die Gruppe von Frau Imamoto tänzerisch „Rituale“. Eine große Hilfe war dabei Frau Kisic vom Tanzhaus NRW. Sie sorgte mit Frau Imamoto dafür, dass Bewegung und Bedeutung ein mitreißendes Zusammenspiel boten. Ob das Frühstück oder die morgendliche Fahrt in die Schule, Rituale begleiten uns täglich. 

 

„Zweimal Horror, bitte!“ hieß es dann für eine Gruppe aus Jahrgang 8. Junge Menschen stellen sich ihren Ängsten und überwinden sie. Das war nichts für schwache Nerven. Die SchülerInnen von Frau Quesada-Moreno verstanden es wirklich, beim Publikum für Gänsehaut zu sorgen. Zum Glück hatten sie ihre Ängste überwunden.

 

Die Schauspielgruppe aus dem 9. Jahrgang sorgte für meinen persönlichen Höhepunkt des DuG-Abends. Frau Methani, Frau Rösler und Frau Kilic hatten eine tolles Ensemble zusammengestellt und brachten mit „Flashbacks“ ein tiefgängiges, aber auch humorvolles Stück Tanztheater auf die Bühne. Was wie ein idyllischer Weihnachtsabend beginnt, entwickelt sich zu einer tragikomischen Reise durch die Vergangenheit einer ganz normalen Familie von Nebenan.  

Da blättert man so im Familienalbum und bleibt an dem ein oder anderen Foto hängen und schon ist sie da, die Vergangenheit. Mit allem, was dazugehört. Kindheit, Jugend, Liebe, Verzweiflung, Wahnsinn und Tod. Das kommt in allen, auch in den besten Familien vor. Ein abwechslungsreicher Mix aus Tanz und Theater, bei dem natürlich auch die durchgedrehte Tante nicht fehlte. In dieser Inszenierung fand, glaube ich,  jeder eine bisschen seine eigene Familie wieder.

 

Den Abschluss des Abends bildeten zwei filmische Darbietungen der Klassen 10. Die Gruppe von Frau Böndel und Frau Mertens hatte zusammen mit Herrn Weski vom AKKI einen Trailer zu dem Horrorfilm „Who? Wer ist der Killer?“ entwickelt und verfilmt. Der Trailer wurde an einem einzigen Tag gedreht. Absolut professionell. Schauspieler, Requisite, Maske, Cut, Licht, Ton, alles aus einem Guss. So macht Kino Spaß.

 

Bei der letzten Vorführung kam ein bisschen Wehmut in der Aula auf.

„Eine Reise durch 6 Jahre HHGE.“ Frau Böndel und Herr Weski schickten ihre SchülerInnen auf eine Zeitreise. Schwupps, waren die Jugendlichen wieder in der 5.und 6. Klasse. Der aufregende Umzug in das Hauptgebäude, Chemie in 8 und Mathematik in 9 und die Abschlussfeier. Aus 2000 Einzelaufnahme produzierte die Gruppe einen Stop-Motion-Film, der wirklich schön war. Eine Achterbahn aus Stühlen bahnt sich ihren Weg durch die Dependance über die Graf-Recke-Straße ins Hauptgebäude. Nichts kann sie aufhalten. Man konnte sehen, dass alle Mitwirkenden viel Vergnügen hatten!

 

Das gilt auch für das Publikum. Es war ein richtig gelungener Abend mit tollen Darbietungen. Verbunden haben diese einzelnen Darbietungen Celina und Luca aus der Q2 mit ihrer launigen Moderation. Danke dafür!

 

Ich möchte mich im Namen aller an dieser Stelle nochmal bei allen beteiligten KollegInnen und SchülerInnen bedanken, die wieder einmal soviel Zeit, Energie und Herzblut in das Gelingen dieses Abends investiert haben. Danke auch an das Tanzhauz NRW und das AKKI. Sie haben unsere KollegInnen und SchülerInnen großartig unterstützt.

Und natürlich bedanke ich mich auch beim Technikteam um Herrn Tews. Ihm ist es zu verdanken, dass der Abend trotz erheblicher technischer Probleme reibungslos über die Bühne gehen konnte!

 

V.i.S.d.P: Ingo Witt

Info zum Projekt Schülerzeitung

Nach dem 2. Treffen haben wir ein Team von ca. 50 SchülerInnen. Vertreten sind die Jahrgänge 5, 6, 7, 9, 10 und die EF.

Das Interesse hat mich überwältigt!

Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen, aber es sind eine Menge kreativer und ambitionierter Köpfe am Start.

Lasst euch überraschen.

Wir freuen uns über Ideen, Anregungen und über Verstärkung von KollegenInnenseite. Meldet euch einfach bei WT.

 

Ingo Witt

Podiumsdiskussion: Europa 2019 – diesmal geht’s um mehr!

Gäste der Heinrich-Heine-Gesamtschule am 8. März waren: Frau Fayaz, Grüne,  Herr Dr. Höschel, CDU, Frau Kammerevert, SPD, und Herr Körner, FDP. Nicht vertreten waren die AfD und Die Linke.

 

Mit einem kurzen Grußwort begrüßte die Schulleiterin Frau Günther die Gäste, die KollegenInnnen und die SchülerInnen. An diese gewandt, betonte sie die Bedeutung  politischer Meinungsbildung und demokratischer Verantwortung.

 

Im Anschluss daran eröffneten die Moderatoren aus der EF die Diskussion. Die Redezeit war begrenzt auf zwei Minuten und die Themen bildeten: Europa, Umwelt, Bildung und Frauenrechte.

 

Rund 300 SchülerInnen der Jahrgänge 10 bis 13 bildeten das Forum für die anwesenden Politiker und stellten im Unterricht erarbeitete Fragen, die bei der jungen Generation zur Zeit im Fokus stehen:

 

  1. In Zusammenhang mit Europa waren dies natürlich Fragen zum Internet und der vieldiskutierten Urheberechtsreform (§13).
  2. Auch die Zukunft ihrer Umwelt beschäftigt die SchülerInnen: Klimaziele 2030, Atom- und Kohleausstieg und die aktuellen SchülerInnen-Demonstrationen.
  3. Beim Diskussionspunkt Bildung drehten sich die Fragen hauptsächlich um Jobsicherheit und Berufswahl.
  4. Anlässlich des Datums standen zudem Frauenrechte auf der Tagesordnung. Zu Gleichberechtigung und Frauen-Quoten standen die Politiker Rede und Antwort.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung appellierten die ModeratorenInnen an die SchülerInnen, ihre demokratische Pflicht zu wählen wahrzunehmen.

 

Es wurde gerne angenommen, dass die Gäste nach Ende der Diskussion noch für das persönliche Gespräch zur Verfügung standen.

Anmeldungen für den neuen 5. Jahrgang

Wichtiger Hinweis – bitte beachten:


Der Versand der Ablehnungsbescheide erfolgt am
7. März 2019.


Der Versand der Aufnahmebescheide erfolgt am
27. März 2019.

Zeitzeugengespräch

Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Tamar Dreifuss

 

Am 28. November 2018 war die Holocaust-Überlebende Tamar Dreifuss auf Einladung der Fachschaft Gesellschaftslehre in der Aula der Heinrich-Heine-Gesamtschule zu Gast. An dem Zeitzeugengespräch nahmen die gesamte Oberstufe und der 10. Jahrgang der Heinrich-Heine-Gesamtschule teil.

Die Zeitzeugin, die 1938 in Wilna (Litauen) geboren wurde, verdeutlichte mit privaten Fotografien und Ausschnitten aus ihrem Kinderbuch „Die wundersame Rettung der kleinen Tamar“, wie sie den Holocaust überlebte und wie sie gemeinsam mit ihrer Mutter der Ermordung durch die Nationalsozialisten entging.

Eines Tages musste die kleine Tamar zu ihrer Tante ziehen und sich als christliches Mädchen „Theresa“ ausgeben, während ihre Eltern sich im Kloster versteckt hielten. Frau Dreifuss beschrieb bewegend, dass dies für ein kleines Mädchen sehr schwer zu verstehen war und sie tagelang weinen musste. Nachdem ihre Identität auffiel, musste sie schließlich ins Wilnaer Ghetto. Anteilnehmend hörten die Schülerinnen und Schüler ihr zu, als sie von der letzten Begegnung und dem Abschied von ihrem Vater im September 1943 erzählte, der mit den übrigen Männern deportiert und wenig später im KZ ermordet wurde. Aus dem Wilnaer Ghetto wurde sie später gemeinsam mit ihrer Mutter in einem Viehwaggon deportiert. Nach mehreren gescheiterten Fluchtversuchen gelang ein sehr mutiger Fluchtversuch der Mutter: Nach einer angeordneten Gemeinschaftsdusche in einem Zwischenlager zog sie der kleinen Tamar und sich ein schönes Kleid an, schminkte sich und band der kleinen Tochter sogar eine Schleife ins Haar. „Alle haben gedacht, jetzt sei sie verrückt geworden“, schilderte Frau Dreifuss die Reaktion der anderen Juden. Ihre Mutter habe sie an der Hand genommen und spazierte gemeinsam mit ihrem Kind erhobenen Hauptes durch ein Lagertor, als seien sie nur Besucherinnen gewesen: „Wir sind durch das Tor gegangen, einfach so!“ erzählt sie mit einer selbstbewussten Stimme. Sie wiederholt, dass sie ohne den Mut und Willen der Mutter nicht hier in der Aula der Schule sitzen würde.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler sehr aufmerksam und konzentriert dem Vortrag der Zeitzeugin gefolgt waren, hatten sie nun Gelegenheit, Fragen zu stellen. Diese Gelegenheit nutzten viele intensiv und stellten auch teils private Fragen, die Frau Dreifuss möglichst beantwortete. Abschließend war es Frau Dreifuss ein Wunsch, mit den Schülerinnen und Schülern ein jüdisches Lied zu singen. Nach kleiner Eingewöhnung bildete sich durch das Lied „Hevenu Shalom Alechem (Wir wollen Frieden für alle)“ eine fröhliche Atmosphäre in der Aula, so dass das Ende der Veranstaltung allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine positive Stimmung vermittelte. Tamar Dreifuss, die 1948 nach Israel emigrierte, lebt heute in Pulheim gemeinsam mit ihrem Mann: „Das ist meine Aufgabe, meine Erlebnisse weiterzugeben, aber es ist auch meine Aufgabe, Fröhlichkeit zu verbreiten“ konstatiert sie. Sichtlich ergriffen und beeindruckt verabschiedeten die Schülerinnen und Schüler Tamar Dreifuss.

Wir bedanken uns bei der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, die den Kontakt zu Frau Dreifuss herstellte.

 

Fachschaft Gesellschaftslehre

Der Elterninfoabend für interessierte Eltern der 4. Klassen

Aufruf!

Das Projekt Schülerzeitung

 

läuft 2019 an. Es werden interessierte SchülerInnen von Jahrgang 5  bis Q2 gesucht. Ihr schreibt gerne? Dann meldet euch bei euren Deutschlehrern oder bei Herrn Witt! Zusammen werden wir eine richtig gute Schülerzeitung für die HHGE machen.

 

Ingo Witt

Die Erfolgsgeschichte der Aylin C.

„Unglaublich, dass es nun schon so lange her ist, dass ich Ihren Kurs an der Heinrich-Heine-Schule besuchte.“

Aylin lacht, fast zurückhaltend japanisch. Dann setzt sie enthusiastisch fort:

“Ja, der Japanisch Kurs hat irgendwie alles in meinem Schulleben verändert.“

Sofort weiß ich, worauf Aylin anspielt, denn dass ausgerechnet sie damals ihre kostbare Schulmittagspause für einen Sprachkurs opfern würde, grenzte an ein kleines Wunder:

„Eigentlich hatte ich gar keine Lust mehr auf Schule, ich wollte sie so schnell wie möglich beenden. Das war mein größter Wunsch: aufhören. Ich hatte einfach keine Lust auf Schule. Da meine Eltern keinen Druck auf mich ausübten, sondern die Entscheidung gänzlich mir überließen, war mein einziges Ziel, einen Abschluss nach der Klasse 10 schaffen. Wie auch immer. Was ich danach konkret machen wollte, davon hatte ich keinen Plan. Das einzige, was in mir brütete war:  irgendwie, irgendwann nach Japan!“

Denn die große Leidenschaft der 14-jährigen Aylin waren japanische Animes.

„Naruto“ - inzwischen schon ein uralter Protagonist in der Anime Szene - hatte es ihr besonders angetan.

„Es reizte mich, seine Heldengeschichten als Helfer und Beschützer eines kleinen Dorfes  - wenigstens ein wenig - auf Japanisch lesen zu können.“

Dieser leise Lockruf brachte regelrecht eine Kehrtwende in ihr Leben. Begeistert nahm sie zweimal in der Woche alle Informationen im angebotenen Japanisch-Kurs über Land, Kultur, Leute und vor allem über die Sprache auf. Ihre von Anfang an bemerkbare positive Einstellung riss auch einzelne andere Kursteilnehmer mit.

Aylin wollte jedoch nicht nur den Mindestanforderungen genügen, sondern sie war dem Kursprogramm meistens einen Schritt voraus.

Schnell lernte sie, die ersten Schriftzeichen und Minidialoge zu beherrschen. Der nicht zu übersehende Erfolg ihres Engagements ließ in ihr allmählich den Entschluss reifen, Japan nicht nur als Traumland in sich zu hegen und zu pflegen. Sie fing an, alle Energie daran zu setzen, Japan als reale Option in ihrem Leben zu begreifen und ihre Zukunft danach auszurichten. „ Plötzlich kam in mir  der Wille auf, die Schule nach der Klasse 10 fortzusetzen, um Japanisch auch in der Oberstufe gründlich zu lernen.“ Kurzerhand und drastisch änderte sie von da an die Einstellung zu den gesamten Pflichtschulfächern.

Es bedeutete für sie einen neuen Schwersteinsatz. Fokussiert und diszipliniert – wie im Japanisch-Kurs -kämpfte sie fortan um ihre Schulnoten.

Sie überraschte damit nicht nur manchen Lehrer/manche Lehrerin und ihre Eltern, sondern sogar sich selbst. Denn Aylins neues zielbewusstes Lernen führte dazu, dass sie nach der Klasse 10 ihren Schulabschluss mit  der Berechtigung zur Oberstufe erreichte, um letztendlich das Abitur zu machen.  Nach drei Jahren bestand sie die Prüfung souverän - natürlich gehörte Japanisch, erfolgreich absolviert, zum Fächerkanon ihres Reifezeugnisses .

 

Inzwischen studiert Aylin an der Uni Bonn Orient-und Ostasienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Japanisch und ist mit ihrem Bachelor Abschluss beschäftigt.

Einen Teil ihres langgehegten Lebenstraumes konnte sie sich schon erfüllen: An Weihnachten/Neujahr 2017/18 war sie das erste Mal im Land der aufgehenden Sonne: sie war einer Einladung einer japanischen Freundin gefolgt, die sie während ihrer Sprachstudien kennengelernt hatte.

Von diesem ersten Erlebnis überwältigt, nahm sie ihren nächsten Aufenthalt in Japan schon zwei Monate später in Angriff. Über das Internet bewarb sie sich bei  „Kopra“, einem Forum, das  Arbeitsstellen in ganz Asien anbietet, um ein vierwöchiges Praktikum im März 2018 in Japan.

Rasch wurde an ihr Interesse bekundet.  Erst über mehrere Mails, dann über ein Skype Interview bekam sie eine Stelle in dem ländlich gelegenen Familienunternehmen „Kannonyama Fruitgarden“.

Zu ihrem – durchaus körperlich anstrengenden - landwirtschaftlichen Tätigkeitsbereich gehörten: Hilfe beim Ernten der Früchte, die Behandlung der Früchte und Bäume vor der Ernte und gegebenenfalls die Wartung und Pflege der Früchtefarm.

„Die ganztägige Arbeit war anspruchsvoll und richtig hart, aber ich war trotzdem absolut begeistert davon!“

Denn Aylin beeindruckten die sehr loyalen Arbeitsverhältnisse der Kollegen untereinander, in deren Genuss und Vorteil auch sie als Praktikantin kam.

Die Abende und Wochenenden erlebte sie als ausgesprochen gesellig: „Die gemeinsamen Aktivitäten in großer Runde, wie Karaoke singen z. B. oder das klassische japanische Essen, bei denen oft das Familienoberhaupt bzw. der Farmeigentümer teilnahm, waren für mich das größte Vergnügen.“

Mein Japanisch verbesserte sich dabei fast spielerisch. Wir haben viel gelacht und Spaß gehabt!“  

Es überrascht deshalb nicht, dass Aylin schon ihr nächstes Praktikum plant.

Zeitlich ist sie da noch nicht festgelegt. Verständlicherweise will sie neue Erfahrungen sammeln, also visiert sie ein Praktikum in einer japanischen Stadt an.

Ihre Studien in Japanisch wird sie nach dem Bachelor wahrscheinlich in Köln oder Düsseldorf fortsetzen und danach hofft sie, bei einer Firma in Japan angestellt zu werden.

Voll Elan und optimistisch sieht sie ihre Zukunft. Ihr Traum ist greifbar nah Realität geworden.

„Wie mein alter, aber immer noch geschätzter Anime Held „Naruto“ werde ich meine einmal gefassten Pläne mit aller Kraft kämpferisch durchsetzen!“

 

Ute Winkels

Bericht Klassenfahrt 6.5 Eifel

Vorlesewettbewerb Klasse 6

Wer liest, gewinnt,

 

und beim diesjährigen Vorlesewettbewerb des 6. Jahrgangs gab es nur Gewinner!

 

Ein kritisch lauschendes Publikum bildete die Kulisse für eine spannende Entscheidung. Dazu gehörte diesmal auch ein Klassenlehrer. Herr Käseborn wollte unbedingt dabei sein, als seine Kandidatin antrat. Es wäre schön, wenn die KlassenlehrerInnen des nächsten 6. Jahrgangs Gelegenheit hätten es Herrn Käseborn gleich zu tun und sie ihre SchülerInnen vor Ort unterstützen könnten.

 

Zu Beginn hielt die Abteilungsleiterin aus der Dependance, Frau Mallmann, eine kurze Begrüßungsrede. Sie ist stolz auf ihre lesenden SchülerInnen und sie wünschte allen viel Glück und Erfolg.

Vielen Dank an dieser Stelle.

 

Dann ging es los.

Hiba, 6.1, Liam, 6.2, Luis, 6.3, Ismael, 6.4, Medina, 6.5 und Edon, 6.6 hatten sich in ihren Klassen als Klassenbeste durchgesetzt und traten nun um dem Titel der/des Schulbesten an.

Die Buch-Favoriten der VorleserInnen waren wieder buntgemischt:

Gregs Tagebuch, Die drei ?, Die Schule der magischen Tiere, Die Jagd nach dem Leuchtkristall, Geheimnis am Holunderweg,

Spannung steht eindeutig im Mittelpunkt bei den jungen LeserInnen.

 

Nachdem die KandidatenInnen aus ihren Favoriten vorgelesen hatten, mussten sie aus dem Pflichttitel „Bitte nicht öffnen, bissig!“ vorlesen.

 

Die Jury, Nick aus der EF und Sara, Florian und Johannes aus der Q2, bewerteten die Lesetechnik, die Interpretation und die Textstellenauswahl.

Es war ein unglaublich knappes Endergebnis. Medina aus der 6.5 setzte sich am Ende durch und belegte den ersten Platz in der Schulentscheidung. Sie wird die Heinrich-Heine-Gesamtschule beim kommenden Stadtwettbewerb vertreten. Herzlichen Glückwunsch!!!

Ihr Gewinn?  Das Buch „Bitte nicht öffnen, bissig!“ und ein großer Schokoweihnachtsmann. Über den freuten sich die fünf Zweitplatzierten auch. Gewinner sind alle.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Frau Le-Josupeit, die diesen Wettbewerb bereits seit vielen Jahren betreut und wieder ein schönes Finale ausgerichtet hat!

 

Ingo Witt

Förderverein der Heinrich Heine Gesamtschule Düsseldorf: Einladung zur Mitgliederversammlung 2018

Einladung in den Bundestag

Die Klasse 10.3 mit Herrn Jarzombek (Mitte) und den Klassenlehrern Frau Schulz und Herrn Schmitt (rechts).

Im Rahmen der Abschlussfahrt nach Berlin vor den Herbstferien wurde die Klasse 10.3 von dem aktuellen Abgeordneten unseres Wahlkreises in den Bundestag eingeladen. Auf dem Programm stand zunächst die Teilnahme an einer Plenarsitzung, bei der die Schüler/-innen das politische Geschehen von der Zuschauertribüne aus beobachten konnten. Im Anschluss daran nahm sich Herr Jarzombek (CDU) eine Stunde Zeit, um die Fragen der Schüler/-innen zu seinem beruflichen Werdegang und den aktuellen politischen Ereignissen zu beantworten. Nach dem Gespräch konnten die Schüler/-innen aus der Glaskuppel heraus bei schönstem Wetter die Aussicht über Berlin genießen. Zum Abschluss wurde zu einem Mittagsessen ins Paul-Löbbe-Haus eingeladen.

Bevor sich die Klasse dann auf die Rückfahrt zur Jugendherberge begab, überraschte uns Berlin zum Abschluss dieses ereignisreichen Tages mit der Illumination des Brandenburger Tors.

 

Daniela Schulz

Sportfest 2018: Fit mit Fun

Viel Bewegung, tolle Leistungen und vor allem eine Menge sportlichen Spaß gab es am letzten Mittwoch vor den Sommerferien im Rather Waldstadion zu bestaunen: Für das jährliche Sportfest der Heinrich Heine Gesamtschule hatten sich die Sport-Lehrerinnen und   -lehrer in diesem Jahr etwas Besonderes ausgedacht. An verschieden phantasievollen Stationen traten die Schülerinnen und Schüler klassenweise an, um sich innerhalb ihres Jahrgangs sportlich miteinander zu messen. Gefordert waren u.a. Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Kraft - und vor allem Teamgeist. Zu den Höhepunkten des Sportfests 2018 zählten natürlich die traditionellen Staffelläufe: Jede Klasse stellte dabei jeweils eine Mädchen- und Jungen-4x100m-Staffel, die unter lautstarker Anfeuerung der aller Mitschüler gegen die anderen Klassen des Jahrgangs antraten. Dank der eifrigen Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler sowie der reibungslosen Durchführung der Sporthelfer des 10. Jahrgangs und aller LehrerInnen bestätigte sich das bekannte Zitat des römischen Dichters Juvenal: Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist (steckt) in einem gesunden Körper.

 

Fachschaft Sport

Die Heinrich-Heine-Gesamtschule im EU-Parlament in Brüssel

Die Schülerinnen und Schüler der SV und der Klasse 10.4 (Schuljahr 2017/18) hatten am 27. Juni die Möglichkeit einen Tag in Brüssel im EU-Parlament zu verbringen und einer Abgeordneten des EU-Parlaments Fragen zur europäischen Politik zu stellen.

Unser Tag in Brüssel startete mit einer kleinen Stadtrundfahrt in einem Bus, bei der uns der Stadtführer die Sehenswürdigkeiten und die politischen Institutionen der Europäischen Union vorstellte. So zeigte er uns vom Bus aus das bedeutende Gerichtsgebäude (Justizpalast), den königlichen Palast, das Europaparlament und noch vieles mehr, bevor wir uns mit ihm zusammen zu Fuß aufmachten, um die Altstadt zu besichtigen. Vor dem Rathaus verließ er uns dann und wir machten uns alleine auf den Weg Brüssel zu erkunden, um anschließend das EU-Parlament zu besuchen.

Das Gespräch mit Frau Petra Kammerevert, die der sozialdemokratischen Fraktion (S&D) im EU-Parlament angehört und somit für die SPD bei den Europawahlen ihr Mandat geholt hat, war in vielerlei Hinsicht sehr aufschlussreich. Wir bekamen dabei ihre Meinung und nicht wie sonst üblich bei solchen Gesprächen die Meinung einer Partei vorgetragen. So erfuhren wir sehr zur Freude aller Verfechter der Digitalisierung, dass sie als Politikerin eine starke Befürworterin der Digitalisierung ist und die Ziele dieser zu schaffen sind. Des Weiteren würde sie bspw. in der Bildungspolitik auch noch etwas in der Lehrerausbildung ändern, wenn sie in der Landespolitik tätig wäre.

So konnten wir uns knapp 45 Minuten mit ihr unterhalten und eine ganze Menge Informationen sammeln, bevor wir uns dann noch das Ende des letzten Gruppenspiels der deutschen Nationalmannschaft bei der WM ansahen, um anschließend nach einem sehr erfolgreichem Tag in Brüssel den Rückweg Richtung Düsseldorf anzutreten.

Bericht von Janne Scholten (SV-Mitglied)

Erfolgreiche Teilnahme an den Leichtathletik-Stadtmeisterschaften

Am 7. Juni haben die Leichtathletik-Auswahlmannschaften der Heinrich-Heine-Gesamtschule an den Stadt-Mannschaftsmeisterschaften der Schulen teilgenommen. Dieses Jahr waren die sechs Auswahlmannschaften unserer Schule besonders erfolgreich.

 

Die Auswahlmannschaft der Jungs in der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2005-2008) war die erfolgreichste Mannschaft und holte den Titel mit 4318 Punkten. Besonders hervor stach Christian Chinedu Abubakar, der mit 7,54 sek beim 50m-Lauf der Schnellste aller Teilnehmer in seiner Altersklasse war. Auch der zweite Platz beim 50m-Lauf ging an unsere Schule; David Abuku verwies Marcel Cyris vom Lessing-Gymnasium auf den 3. Platz. Auch die Staffel gewannen die Jüngsten (Ibrahim Dibasy, Diayar Al Mohammead, Nasari Muasev und Christian Abubakar) und setzten sich gegen die erste und zweite Staffel vom Lessing-gymnasium durch.

 

Unsere jüngste Mädchenmannschaft in der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2005-2008) muss sich nicht hinter den Jungs verstecken. Joubin Tabakhtory-Fard, Angelina Meyer, Alle Hourri, Maike Münter, Sharon Hofmeister, Selina Lücking, Priscilla-Badu Ade und Zainab Arshad belegten insgesamt den 2. Platz, nur sehr knapp hinter der Mannschaft des Lessing-Gymnasiums.

 

Die beiden Mannschaften in der Wettkampfklasse III (Jahrgang 2003-2006) belegten den 3. Platz (Mädchen) und den 1. Platz (Jungs). Die Jungs in dieser Altersklasse erzielten gemeinsam beträchtliche 6001 Punkte, wobei hier Tüvan Imans zu nennen ist, der u.a. beim 75m-Lauf Zweiter geworden ist und beim Ballwurf den Sieg in seiner Altersklasse geholt hat.

 

Auch unsere Mannschaften in der Wettkampfklasse I (1998-2002) haben zu überzeugen gewusst und holten den 1. Platz, knapp vor der Bettina-von-Arnim-Schule. Die Mädels in dieser Altersgruppe haben auch den 1. Platz belegt, da sie ohne Konkurrenz starteten, weil die anderen Schulen ihre Auswahlmannschaften zurückgezogen hatten.

 

Zusammenfassend war die Teilnahme an den Stadt-Mannschaftsmeisterschaften mit vier ersten Plätzen und jeweils einem zweiten und dritten Platz sehr erfolgreich und lässt die Sportlehrerinnen und -lehrer auf eine weitere gute Vorbereitung des Nachwuchses unserer Schule für die anstehenden Teilnahmen hoffen.

 

Fachschaft Sport

Danksagung zum Sponsorenlauf

Liebe Spon­sorin­nen und Spon­soren, liebe Läufer­innen und Läufer,

am 08. Mai 2018 fand der Sponsorenlauf unserer Schule im Zoopark statt. Die Schülerinnen und Schüler des 5., 6. und 7. Jahrgangs sind für einen guten Zweck gelaufen. Die Sporthelferinnen und -helfer aus dem 9. Jahrgang haben als Streckenposten den problemlosen Ablauf ermöglicht.

 

Die Aus­zählung der er­laufe­nen Spenden ist abge­schlos­sen und wir freuen uns über eine Spenden­summe in Höhe von 2.912,22 €. Hierfür möchten wir uns bei allen Sponsorinnen und Sponsoren herzlich bedanken.

Ein großes Lob und ebenfalls besonderen Dank an unsere Schülerinnen und Schüler, die durch ihre Sponsorensuche unter anderem für den KRASS e.V Spendengelder aufbrachten und sich dafür während des Laufes mächtig „ins Zeug legten“. Am 11. Juli 2018 wurde auf unserem Sportfest ein Teil des Erlöses (1.200,- €) von unserer Schulleiterin Frau Günther an Volker Brueckner vom KRASS e.V. übergeben.
Der zweite Teil (0.000,00 €) der erlaufenen Spendengelder wird dem Förderverein unserer Schule gespendet.

Fachschaft Sport

Be smart, don't start - Gewinner

Am 06.09.2018 fand in dem Apollo-Varieté-Theater, in außergewöhnlichen Ambiente, die diesjährige Siegerehrung des „Be smart, don´t start“-Wettbewerbs statt. Drei Klassen der Heinrich-Heine-Gesamtschule durften sich auf Geld- und Sachpreise freuen, da sie sowohl rauchfrei, als auch kreativ waren. Jede Klasse schickte eine kleine Gruppe und einen/-e Klassenlehrer/-in, um die Preise in Empfang zu nehmen.

Die drei Klassen hatten sich im letzten Schuljahr kreativ mit dem Thema „Nichtrauchen“ beschäftigt und so ihre Haltung gegen das Rauchen gefestigt.

Die Klasse 8.2 erstellte ein Quiz über die Fakten des Rauchens. Die Quizfragen wurden Erwachsenen gestellt und das Ganze in einem Video festgehalten.

Die Klasse 9.1 drehte einen Kurzfilm über die Unvereinbarkeit von Sport und Rauchen.

Die Klasse 10.3 entwarf ein Memoryspiel, in dem es um die Folgen des Rauchens geht.

Alle Klassen durften sich beim Kreativwettbewerb von „Be smart, don´t start“ über den 4. Platz und jeweils 50,- € für die Klassenkasse freuen.

Nach den Geldpreisen wurden die Sachpreise verlost und es wurde spannend.

Die Klasse 8.2 durfte einen Gutschein für das Riesenrad Wheel of Vision mit nach Hause nehmen.

Über einen Gutschein für die Trampolinhalle Air-Hop in Düsseldorf durfte sich die 9.1 freuen. 

Einen exklusiven VIP-Besuch des Handball-Zweitligisten Rhein Vikings hat die Klasse 10.3 gewonnen.

 

  • Beckmann, D. Schulz und L. Kovacevic
  • Äpfel in der Dependance - früher und heute

    Unsere ehemalige Lehrerin Astrid Fehr pflanzte im Herbst 1989 mit ihrer damals neuen 5. Klasse zwei Apfelbäume auf dem Schulhof der Dependance. Um welche Apfelsorte es sich handelt, ist leider nicht mehr bekannt.

     

    Der eine Apfelbaum musste in den letzten Jahren gefällt werden. Der verbliebene Apfelbaum war kaum mehr als solcher zu erkennen. Er sah zwar aus der Ferne grün und (daher) gesund aus. Das scheinbare Grün „des Baumes“ stellte sich aber auf den unteren 3 Metern fast ausschließlich als umgebendes Gebüsch heraus. Der Apfelbaum selbst wies hier sehr viel Totholz auf. Oberhalb besteht er dagegen aus mehreren Mitteltrieben, die sich gegenseitig Konkurrenz machen. Es wirkte so, als wäre der Baum ewig nicht beschnitten worden.

     

    Obstbäume sind aber Kulturpflanzen, die immer wieder geschnitten werden müssen, damit sie reichlich bzw. überhaupt Obst tragen. Passiert dies nicht, machen sich die Zweige gegenseitig Konkurrenz um Licht, Äste sterben ab, die Früchte werden immer kleiner und immer weniger.

    Bei einem lange nicht geschnittenen Apfelbaum ist daher ein sogenannter Verjüngungsschnitt nötig. Dazu sollen u.a. abgestorbene und konkurrierende Äste heraus genommen werden sowie dicke Äste bis zu einem Drittel eingekürzt werden. Es bewirkt zwar einen starken Eingriff in den Wuchs des Baumes, ist aber die einzige Möglichkeit einen alten Apfelbaum eventuell wieder zum Tragen von Obst zu erwecken.

     

    Solch einen Verjüngungsschnitt habe ich während der Themenwoche begonnen. Eigentlich hätten aus Gründen der Stabilität bzw. des Wundverschlusses noch wesentlich mehr Äste weggenommen werden müssen. Dann wären allerdings kaum mehr Zweige mit Blättern zur Fotosynthese übrig geblieben. So war der Schnitt schließlich ein Kompromiss zwischen beidem. Dementsprechend muss der Baum in den nächsten Jahren immer wieder nachgeschnitten werden, um ihm vielleicht wieder zu einer stabilen, gesunden Baumkrone mit Äpfeln zu verhelfen.

     

    Dafür gibt es aber leider kein Patent-Rezept, da jeder Baum an jedem Standort andere Voraussetzungen hat und anders gewachsen ist. Das Spannende ist aber, dass uns der Baum in den nächsten Jahren zeigen wird, was ihm gut getan hat oder auch nicht.

     

    Wie viele junge Äste wird er nächstes Jahr aus dem dicken Holz der verbliebenen Stümpfe austreiben? Werden an den neuen Trieben im nächsten und übernächsten Jahr wieder mehr Blütenknospen gebildet, so dass in 2 bzw. 3 Jahren vielleicht wieder (größere) Äpfel am Baum hängen? Oder war der Baum mittlerweile schon zu alt und krank, so dass der Schnitt zu stark war und ein Fällen des letzten Apfelbaumes dadurch leider früher nötig wird.

     

    Ich würde mir jedenfalls wünschen (wieder) eigene Äpfel in der Dependance zu haben. Vielleicht kann dieser letzte Apfelbaum einen Wiederbeginn markieren. Es gäbe jedenfalls etliche Möglichkeiten Apfelbäume bzw. eigene Äpfel in den Biologie-Unterricht bzw. den Schulalltag einzubinden.

     

    Ich bin gespannt.

     

    Jörg Becker

    Bilder vom Schulfest

    Gewässeruntersuchung am Pillebach

    Der Lumbricus-Umweltbus der Natur- und Umweltakademie war zu Besuch in Düsseldorf.

    Die Schüler des Wahlpflichtkurses Naturwissenschaft des 6. Jahrgangs der Heinrich-Heine-Gesamtschule hatten das Glück diesen für ihre Gewässeruntersuchung am Pillebach in Gerresheim nutzen zu dürfen. Ottmar Hartwig, Mitarbeiter und ausführende Hand, hat gemeinsam mit den Schülern Noten in den Fächern Erdkunde, Chemie und Biologie für den Pillebach gegeben. Dafür wurde der Pillebach in der Nähe des Marie-Curie-Gymnasiums geografisch, chemisch und biologisch untersucht.


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    Nach einer kleinen Einleitung ging es mit Gummistiefeln in den Pillebach und die Schüler suchten eifrig nach Wasserlebewesen. Neben ganz vielen Flohkrebsen wurden auch Egel, ein kleiner Wasserskorpion und eine Libellenlarve aus dem Bach herausgefischt. Die Chemiegruppe hat derweil die Wasserqualität durch eine Messung des pH-Wertes und des Sauerstoffanteils eingeschätzt. Außerdem gab es die Erdkundegruppe, die den Verlauf, die Wassertiefe und Breite sowie den Uferbewuchs genauer unter die Lupe genommen hat.






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    Später im Bus, der über 28 Schülerarbeitsplätze, Binokulare und Medienausstattung verfügt, wurden die Tiere bestimmt und die Daten ausgewertet. Es waren staunende Gesichter zu sehen, was alles im Bach gefunden wurde und wie schnell sich die kleinen Tierchen bewegen. Zur Auswertung wurde ein kleiner Film gedreht, der die Ergebnisse zusammenfasst. Und wie zufrieden waren die Schüler mit der Wasserqualität am Pillebach? In allen Kategorien erreichte der Pillebach Noten zwischen gut und befriedigend.


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    Der Tag war sehr ereignis- und lehrreich und hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Wir bedanken uns bei Ottmar Hartwig für die spannende Durchführung des Tages.

    Britta Beckmann


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