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Informationsschrift für alle Angehörigen der Städt. Heinrich-Heine-Gesamtschule Düsseldorf
Herausgeberin und für den Inhalt verantwortlich i.S.d.P.: Luise Hoffmann-Briel, Schulleiterin
Heinrich-Heine-Gesamtschule Düsseldorf
40237 Graf-Recke-Str.170 und 94/96
Tel.: 0211 8998512
FAX: 0211 8929274

Düsseldorf, 10.06.2008

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

kaum hat das neue Schuljahr begonnen, da meldet sich Schulministerin Sommer zurück mit einer unglaublichen und durch nichts zu rechtfertigenden Attacke auf die Gesamtschulen. Sie werden in der Presse gelesen haben, dass das Zentralabitur 2008, das voller Pannen war, zum besten Abitur aller Zeiten (seit 1992) gekürt worden ist. Die durchschnittlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler waren besser als im letzten Jahr, und das ist in der Tat erfreulich.

So weit, so gut. Ebenfalls wie im letzten Jahr lagen die Durchschnittsnoten der Gesamtschülerinnen und Gesamtschüler geringfügig unter den Durchschnittsnoten der Gynmasiasten: Während die Gymnasiasten im Durchschnitt die Note 2,59 erreichten, lag die Durchschnittsnote bei den GesamtschülerInnen bei 2,87.

Dies ist ein großer Erfolg für die Gesamtschulen, der zeigt, dass es den Gesamtschulen gelingt, auch Schülerinnen und Schüler, denen das Abitur nicht mit 10 Jahren prognostiziert worden ist und die am Gymnasium keine Chance gehabt hätten, zum Abitur zu führen und sogar mit nur geringfügig schlechteren Durchschnittswerten.

Allerdings liegt die Durchfallquote an den Gesamtschulen signifikant höher als an den Gymnasien: 6,7 im Gegensatz zu 1,8 %, was u.a. dadurch zu erklären ist, dass im Abitur nur die schriftliche Leistung zählt, während in den Vornoten schriftliche und sonstige Leistungen gleich gewichtet werden.

Frau Ministerin Sommer negiert aber das hervorragende Ergebnis der Gesamtschulen und sieht in der geringfügig schlechteren Durchschnittsnote der Gesamtschülerinnen und Gesamtschüler einen Grund zur Sorge, den sie zum Anlass nimmt, „Nachhilfeunterricht“ in Form von beigeordneten Experten für die Gesamtschulen zu fordern. Die ideologische Borniertheit ist nur zu einsichtig!

Zur näheren Information finden Sie im Anhang einen Leserbrief des Sprechers der Gesamtschulleiterinnen und –leiter im Regierungsbezirk Düsseldorf, der anhand der vorgelegten Zahlen argumentiert, aber leider bisher weder von der RP noch der NRZ veröffentlicht worden ist. Auch mein Leserbrief an Rheinische Post, NRZ und WZ ist bisher nicht abgedruckt worden.

Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern ein erfolgreiches Schuljahr und hoffe, die Kolleginnen und Kollegen lassen sich durch die Ministerschelte nicht entmutigen!

Mit freundlichen Grüßen
Luise Hoffmann-Briel, Schulleiterin


Personalia

Mit Beginn dieses Schuljahres hat unsere neue Abteilungsleiterin II ihre Arbeit bei uns aufgenommen: Frau Annette Günther (Deutsch und Geschichte) bringt nicht nur viel Erfahrung im Umgang mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 5 bis 10 mit, sondern hat auch Leitungserfahrung als Konrektorin einer Hauptschule sammeln können. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, sie an unsere Schule zu holen und dass die von Herrn Häckert frei gemachte Stelle schnell wieder besetzt werden konnte.

Neben Frau Günther haben wir noch eine weitere neue Kollegin bekommen: Frau Alexandra Albrecht (Deutsch, Italienisch, Ev. Religion) ist nach mehreren Jahren im Auslandsschuldienst zurück nach Düsseldorf gekommen.

Frau Nina Grueb und Frau Anne Siemes haben ihren Erziehungsurlaub beendet und unterrichten wieder.

Unsere Sozialpädagogin Frau Melanie Hentrich ist aus dem Erziehungsurlaub mit halber Stelle zurück an die Schule gekommen. Frau Melanie Magry, die bisher als Erziehungsurlaubs-Vertretung bei uns gearbeitet hat, hat zum neuen Schuljahr eine feste Teilzeitstelle an unserer Schule bekommen. Frau Hentrich wird sich hauptsächlich um die Schülerinnen und Schüler im Hauptgebäude kümmern, Frau Magry wird die Dependance betreuen.

Allen genannten Kolleginnen wünsche ich einen guten (Wieder-)Einstieg und viel Erfolg!

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Unterrichtsversorgung und Unterrichtsausfall

Zum ersten Mal seit vielen Jahren ist es uns gelungen, das Fach Religion in allen Jahrgangsstufen zu unterrichten! Bisher war das aus Fachlehrermangel nicht möglich. Wir haben allerdings wieder Unterricht kürzen müssen, da wir unterbesetzt sind. Während die uns von der Bezirksregierung zum Ende des Schuljahres zur Verfügung gestellten Zahlen eine Unterbesetzung von 1,3 Lehrerstellen auswiesen, hat sich inzwischen herausgestellt, dass wir im Rahmen von 3,6 – 4 Stellen im Minus liegen.

Diese Differenz hat dazu geführt, dass wir nicht genügend Unterricht von vornherein gekürzt haben und daher die vorgeschriebene Vertretungsreserve, die bei Krankheit von Kolleginnen und Kollegen zum Zuge kommt, nicht bzw. nur in viel zu geringem Umfang eingerichtet haben. Wir erteilen viel mehr Stunden Unterricht als wir bei einer minus 3,6 %igen Besetzung hätten einrichten sollen.

Das bedeutet, dass sobald die übliche Krankheitswelle beginnt, wir den davon betroffenen Unterricht nur zum Teil werden vertreten können. Es werden mehr Unterrichtsstunden ausfallen müssen als das in den letzten Jahren der Fall war. Ich bitte dafür um Ihr Verständnis.

Die Bezirksregierung hat auf die Stellensituation ebenfalls reagiert und uns eine weitere Stelle zugebilligt, die aber erst zum Halbjahr besetzt werden kann.

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Tag der offenen Tür

In diesem Jahr findet der Tag der offenen Tür am 22. November statt. In der Dependance präsentieren die Jahrgänge 5 bis 7 ihre Unterrichts- und Projektergebnisse den Besuchern. Auch Ergebnisse der Jahrgänge 8 bis 10 werden ausgestellt und die Oberstufe stellt sich natürlich auch vor. Während aber die Schülerinnen und Schüler der Dependance den Tag der Offenen Tür gestalten, haben die Jahrgänge 8 bis 13 wie in den Vorjahren im Hauptgebäude Unterricht. Durch diese Verlegung eines Unterrichtstags auf den Samstag gewinnen wir einen anderen freien Tag.

Der Tag der offenen Tür ist für uns eine gute Möglichkeit, den Eltern der Viertklässler zu zeigen, was Gesamtschule bedeutet und was sie zu leisten vermag. Es wäre schön, wenn außer unseren Schülerinnen und Schülern auch zahlreiche Eltern vertreten wären, um den Grundschuleltern aus Elternsicht Auskunft geben zu können. Die Schulpflegschaft, der Förderverein und der Mensaverein werden sich präsentieren und freuen sich über weitere Helfer.

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Arbeitsschwerpunkte 2008/2009

Auch in diesem Jahr haben wir Vorhaben, die dazu beitragen sollen, unsere Schule weiter zu entwickeln.

Seit Beginn dieses Schuljahres gibt es an unserer Schule ein bilinguales Angebot Italienisch. In einer 5. Klasse wird parallel zu Englisch das Fach Italienisch unterrichtet. Das Konzept hierfür wurde in den letzten beiden Jahren entwickelt; es wird nun umgesetzt, erprobt und weiterentwickelt.

Im 7. Jahrgang verzichten wir in diesem Schuljahr auf die äußere Differenzierung in den Fächern Englisch und Mathematik. Die Kinder werden weiter im Klassenverband unterrichtet. Wir erhoffen uns von diesem Versuch, mehr Schülerinnen und Schülern zu besseren Leistungen zu verhelfen und so einen besseren Abschluss zu bekommen. Die Erfahrungen anderer Schulen mit diesem Modell sind ausgesprochen positiv.

Im 8. Jahrgang wurden mit Beginn dieses Schuljahres erstmals neue Förderkurse mit dem Ziel einer verbesserten individuellen Förderung eingerichtet. Sie dauern in der Regel ein halbes Jahr. Wir sammeln in diesem Schuljahr erste Erfahrungen mit den Förderkursen und bereiten die Kurse für den kommenden 9. Jahrgang vor. Parallel zu den Förderkursen wird Italienisch als zweite oder dritte Fremdsprache angeboten. Diese Angebote ersetzen den Wahlpflichtbereich II, den es letztmalig für den jetzigen 9. Jahrgang gibt.

Auch in der Sekundarstufe II möchten wir unsere Förderangebote ausdehnen. Nach ersten Erfolgen im Fach Mathematik sollen Fördermodule für die Fächer Englisch und Deutsch entwickelt, durchgeführt und evaluiert werden.

Wir arbeiten außerdem daran, unsere gymnasiale Oberstufe attraktiver zu machen. Hierzu haben wir erste Ideen gesammelt, die nun weiter ausgearbeitet werden. Dabei geht es um Veränderungen innerhalb unserer Oberstufe sowie um eine bessere Außendarstellung und Werbung für unsere Oberstufe.

Im Bereich des sozialen Lernens haben wir uns vorgenommen, ein Konzept zur Gewaltprävention zu entwickeln. Hierbei können wir bereits auf Elemente zurückgreifen, die zum Teil schon eine lange Tradition an unserer Schulen haben, so z.B. der FUA-Unterricht und die Arbeit unserer Beratungslehrerinnen und –lehrer sowie unserer Sozialpädagoginnen. Wir arbeiten hier mit der Fachstelle für Gewaltprävention der Stadt Düsseldorf, dem Freiburger Institut für Konflikt-Kultur sowie anderen Institutionen und Organisationen zusammen.

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Öffnung von Schule

Rechtskunde in der Schule

Nach einer Pause von 2 Jahren haben wir wieder eine Juristin gefunden, die unsere Schülerinnen und Schüler des 10. Jg. im Fach Arbeitslehre in 12 Doppelstunden in die Grundstruktur unseres Rechtssystems einführt und ihnen anhand von spannenden Fällen juristisches Grundwissen vermittelt. Natürlich darf der Besuch einer Gerichtsverhandlung dabei nicht fehlen.

Kooperation mit Kulturinstituten

Zu unserem künstlerischen Profil gehört die Kooperation mit außerschulischen Partnern, das Hineinholen von Künstlern in die Schule. Auch in diesem Schuljahr findet das auf vielfältige Weise statt:

Eine freiberufliche Theatermacherin unterrichtet bereits jetzt zusammen mit Frau Krömer im 7. Jahrgang.

Die Tänzerin und Choreographin Nora Pfahl, freie Mitarbeiterin des Tanzhauses NRW, erarbeitet wieder mit den Schülerinnen und Schülern des Faches Darstellen und Gestalten im 7. und 9. Jg. kleine Produktionen, die zum Ende des Schuljahres im Tanzhaus aufgeführt werden. Wer die Präsentationen der beiden Schülergruppen des letzten Jahres im Tanzhaus gesehen hat, weiß, wie sehr unsere Schülerinnen und Schüler von dieser Kooperation profitieren. Neben dem Einsatz in Darstellen und Gestalten wird Frau Pfahl auch eine Unterrichtsreihe Tanz in den Sportklassen des 11. Jahrgangs geben.

Gefördert von der Stadt Düsseldorf einerseits und vom Land NRW andererseits wird die Künstlerin Frau Simona Lotti mit Schülerinnen und Schülern das Projekt Flurgestaltung weiterführen. Wer das Produkt ihrer Arbeit mit Schülerinnen und Schülern im Erdgeschoss des Nordflügels gesehen hat, freut sich darauf, dass demnächst zwei weitere Flure ein neues Gesicht bekommen werden.

Schüleraustausch

Voraussichtlich in der letzten Oktoberwoche werden wir im Rahmen eines Schüleraustauschs mit Italien eine italienische Schülergruppe aus Moncalieri bei Turin zu Gast haben.

An dieser Stelle noch ein Hinweis: Schülerinnen und Schüler, die sich für andere Austauschprogramme oder Sprachreisen interessieren, können sich an Herrn Schmitt als Ansprechpartner wenden.

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Sponsorenlauf

Der Sponsorenlauf der Jahrgänge 5 und 6 zum Ende des letzten Schuljahres erbrachte rund 4000 €. Ein Drittel ging an den Förderverein „Hilfe für Yatenga e.V.“ für Projekte in Burkina Faso, die anderen beiden Drittel werden für Anschaffungen im Fachbereich Sport verwendet.

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1 Euro-Jobberin gesucht

Während der Sommerferien sind in der Dependance die Außentoiletten komplett renoviert worden und verfügen nun über eine moderne Sanitärinstallation, die auch optisch ansprechend gestaltet ist.

Damit der tadellose Zustand erhalten bleibt, suchen wir eine weibliche 1€-Kraft, die bereit ist, für etwa 4-5 Std. pro Tag Aufsicht auf den Toiletten zu führen. Toilettenreinigung wird nicht erwartet, da eine Reinigungsfirma das täglich erledigt.

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"Sofas für den Ganztag gesucht!"

In der Mittagspause machen unsere SchülerInnen es sich gern gemütlich. Besonders die Sofas im Stufentreff und im Café Underground sind sehr beliebt. Doch leider sind einige davon inzwischen kaputt.

Der Winter steht vor der Tür und die SchülerInnen werden die Freizeiträume wieder mehr nutzen.

Falls Sie also zu Hause gerade Ihr altes Sofa durch ein neues ersetzen wollen, werfen Sie es nicht weg, sondern melden Sie sich bei uns. Über Ihre Spende würden wir uns sehr freuen.

Für den Ganztag
M. Hentrich
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Leserbrief zu Ihrer Berichterstattung "Bestes Abitur seit Jahren"

20.08.08

Behrend Heeren

Vietenstr.36

47506 Neukirchen-Vluyn


Leserbrief zu Ihrer Berichterstattung „Bestes Abitur seit Jahren“


Da sorgen eine politisch unerfahrene Ministerin mit einem schulunerfahrenen Staatssekretär für so viele negative Schlagzeilen, dass die Medien schon spekulieren, ob der Sommer ohne (Ministerin) Sommer weiter geht.

Da ist in allen Schulformen wegen unausgegorener Reformen und handwerklicher Mängel des Schulministeriums der Unmut so groß wie schon lange nicht mehr.

Da sind sich die unterschiedlichen Lehrerverbände in der Kritik an der Arbeit des Schulministeriums einig wie schon lange nicht mehr.

Da wird das diesjährige Zentralabitur wegen inhaltlicher und technischer Mängel schon als Pleitenabitur gehandelt.

Und was macht die verantwortliche Ministerin? Sie bringt ein Bauernopfer und entlässt ihren Pressesprecher. Dann spielt sie auf Zeit, die übliche Pressekonferenz zum Schuljahresbeginn wird verschoben. Angeblich, weil die Zahlen des Zentralabiturs fehlten. Vielleicht „passten“ die Zahlen aber auch nicht oder es fehlten die „passenden“ Zahlen.

Jetzt scheinen die richtigen Zahlen da zu sein und aus dem „Pleitenabitur“ wird statistisch das beste Abitur seit 16 Jahren. Dieser Erfolg ist das Resultat der gemeinsamen Anstrengungen der Abiturienten und der sie begleitenden Lehrer. Sich jetzt öffentlich mit diesen fremden Federn zu schmücken passt ins Bild.

Die Zahlen dienen der Ministerin aber auch dazu, die erfolgreiche Arbeit der Gesamtschulen zum wiederholten Male zu diskreditieren. In ihrer Pressekonferenz zitiert Ministerin Sommer nicht die typischen Daten, sondern ausnahmslos die Daten, die negativ erscheinen. So nennt sie als Beleg für scheinbar zu gute Notenvergabe die 200 Leitungskursklausuren in Physik. Diese Klausuren stellen bei den über 13000 erhobenen Klausuren gerade mal 1,5 Prozent aller Klausuren.

Im Fach Deutsch wurden mit 3685 die meisten Klausuren in den Gesamtschulen geschrieben, das entspricht 28 Prozent von allen Klausuren. Hier erzielten die Gesamtschüler im Zentralabitur bessere Noten als vorher. Dieser viel typischere Sachverhalt wird gezielt verschwiegen.

Nach den von der Ministerin veröffentlichten Zahlen sind bei 78 Prozent der Gesamtschulnoten die Unterschiede (positiv wie negativ) zwischen den Notenpunkten der Qualifikationsphase und den Notenpunkten des Zentralabiturs mit 0,1 bis 0,4 Notenpunkten so lächerlich gering, dass sich das nicht einmal in einer Notentendenz ausdrücken lässt.

Diese positiven Ergebnisse passen nicht zum Feindbild Gesamtschule. Da werden mit der ideologischen Brille nur die Zahlen erwähnt, die passen und mit dem Sündenbock Gesamtschule kann man zusätzlich von den eigenen Fehlern ablenken.

Da werden über die Diffamierung der Schulform Gesamtschule die Leistungen der Gesamtschulabiturienten und ihrer Lehrer diskreditiert. Da wird von der Ministerin schon ganz ungeniert auf dem Rücken der Gesamtschulabiturienten eine Verbindung zur kommenden Landtagswahl gezogen. Diese Verbindung werden auch die Gesamtschul-abiturienten und ihre Eltern herstellen.

Behrend Heeren

Sprecher der Schulleitervereinigung der Gesamtschulleiter im Regierungsbezirk Düsseldorf (SLVGED)

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Medienkompetenz
Schüler sollen Führerschein für Computer machen

Düsseldorf. SPD will verantwortungsvollen Umgang mit Technik und Daten erreichen.

An allen Schulen in NRW soll ein "Führerschein" für Medienkompetenz eingeführt werden, um Schüler zu verantwortungsvollem Umgang mit Computern zu erziehen. Darauf drängt die SPD im Landtag. Von der Primarstufe an sollen Kinder und Jugendliche nicht nur den richtigen Umgang mit der Technik lernen. Sie müssten sich auch mit Datenschutz, Persönlichkeitsrechten und der Einschätzung von Quellen auskennen.

SPD-Fraktionsvize Marc Jan Eumann schlug ein Zertifikat vor, das bereits europaweit in vielen Ausbildungsberufen und von einigen Universitäten als Leistungsnachweis anerkannt wird. Dabei müssten Schüler unter anderem Kenntnisse über Betriebssysteme, Textverarbeitung, Datenbanken sowie Mail und Web nachweisen. "WWW ist so wichtig wie das Abc", sagte der Medienpolitiker. Auch Lehrern müssten in ihrer Ausbildung diese Lehrinhalte fest vermittelt werden.

Eumann verwies auf hohe Zuwachsraten von Internet- Foren wie "SchülerVZ" oder "StudiVZ". Das Wissen um Verwertung und Missbrauch von Daten sei für Computer-Nutzer unverzichtbar. Beispielsweise könne eine Bewerbung scheitern, weil Videos "in Partylaune" ins Netz gestellt würden, die auch der mögliche Personalchef einsehen könne. Aber auch neonazistische oder pornografische Inhalte würden nicht selten auf dafür nicht vorgesehene Seiten geschmuggelt. "Es darf in der Multimediawelt keine digitalen Analphabeten geben", so Eumann.

Die CDU-Fraktion will dagegen einen "Elternführerschein" für Medienkompetenz. Das sei die tatsächliche Herausforderung, so Thomas Jarzombek. Viele Eltern seien überfordert, zwischen "Killerspielen, dem Wunsch der Kinder nach einem Fernseher in ihrem Zimmer und den Gefahren des Internets die richtige Entscheidung zu treffen".

NRZ am 26.06.2008 (Theo Schumacher)

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Stabile Seitenlage und mehr ...

Kurz vor den Sommerferien fand in allen 9. Klassen ein zweitägiger Erste-Hilfe-Kurs statt, durchgeführt von Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes.

Am ersten Tag wurde zunächst über verschiedenste Situationen gesprochen, in denen Erste Hilfe notwendig ist und lebensrettend sein kann. Dabei wurden nicht nur Verkehrs- und andere Unfälle thematisiert, sondern auch Notfallsituationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Hier diskutierten die SchülerInnen nicht nur sehr intensiv unter Zuhilfenahme ihres Vorwissens, sondern lernten auch viel Neues.

Vor allem durften bzw. mussten die Schülerinnen und Schüler jedoch an beiden Tagen die für den Erste-Hilfe-Schein erforderlichen Übungen selbst ausprobieren, teilweise an „echten Opfern“ (wie bei der stabilen Seitenlage), teilweise an Puppen (wie bei der Mund-zu-Mund-Beatmung oder bei der Herz-Lungen-Massage). Nur wer alle Übungen erfolgreich absolviert hatte, bekam am Ende die Bescheinigung.

So sind jetzt fast alle Zehntklässler ausgebildete Ersthelfer und können ihr Wissen, sollte es einmal erforderlich sein, hoffentlich auch im Ernstfall anwenden. Für einen solchen Fall wünschen wir allen den Mut und die Bereitschaft zu helfen, die nötige Besonnenheit und natürlich viel Erfolg!

Für die KlassenlehrerInnen des 10. Jahrgangs

I. Birkhold

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Zuständigkeiten und Anspechpartner

Hier finden Sie eine Übersicht über Zuständigkeiten und Ansprechpartner.

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Liebe Eltern und Lehrer,

das ist Meike, der Sammeldrache. Alte Druckerkartuschen und Handys werden in grünen Umweltboxen in der Schule gesammelt. Sie werden Ihren Sondermüll günstig los und die Schule hat einen großen Vorteil. Je mehr gesammelt wird, desto mehr Bücher, Lehrmittel, Computer oder Projektoren etc. darf die Schule anschaffen.

Also ab jetzt bitte fleißig mitsammeln, geben Sie Ihren Kindern Kartuschen und alte Handys mit (am besten in einer Plastiktüte verpackt). Sammelstellen an unserer Schule sind

• im Hauptgebäude in der Bibliothek

• in der Dependance im Sekretariat.

Sie können auch in Ihrer Firma zugunsten der Schule sammeln. Infos unter:

www.sammeldrache.de

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HHGe-Kontaktinfos

Hauptgebäude (Jahrgänge 8-13)

Sekretärin:
Frau Sirel

Tel.: 0211-89-98512 und 89-98514;

Fax:0211-89-29274

E-mail: ge.grafreckestrschule.duesseldorf.de


Bürozeiten:
Mo, Mi, Do 8.30 - 15.30,
Di, Fr. 8.30-13.30

(Telefonische Krankmeldungen ab 7:30 Uhr)

Dependance (Jahrgänge 5-7)

Sekretärin:
Frau Fernkorn

Tel.: 0211-89-98562;
Fax: 0211-89-29432;

Bürozeiten:
Mo, Mi, Do 8.30 - 14.30;
Di, Fr 8.30 -13-30

(Telefonische Krankmeldungen ab 7:30 Uhr)