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Kurzinterview mit Frau Lucia Steinhage, Italienisch- und Englischlehrerin an der Heinrich-Heine-Gesamtschule in Düsseldorf zum preisgekrönten eTwinning Projekt:

Frage: Seit wann nimmt Ihre Schule am eTwinning teil? Und welche Klasse/Jahrgangsstufe?

Das Projekt "Facciamoci noi lezione" läuft seit November 2006 und ist das erste an unserer Schule. Es wurde mit dem Jahrgang 12 durchgeführt und befindet sich nun im zweiten Durchlauf. Inzwischen gibt es aber ein weiteres etwinning-Projekt an der Schule in der Jahrgangsstufe 6 ("You are what you eat") und eines in Vorbereitung in der Jahrgangssstufe 8.

Frage: Sind außer Ihnen auch andere Lehrkräfte an dem Projekt beteiligt?

Für die oben genannten Projekte (außer 8) bin ich weiterhin Ansprechpartnerin. Ich arbeite aber inzwischen mit zwei weiteren Kolleginnen zusammen: Nina Personn (Italienisch, Deutsch) und Nina Brüers (Referendarin für Englisch, Deutsch)

Frage: Wie oft hat die Schule inzwischen ihre italienische Partnerschule besucht? Und wie verliefen diese Besuche?

Der tatsächliche Austausch hat bisher einmal stattgefunden, die nächste Reise nach Italien wird im April stattfinden. Wir erwarten dann unsere italienischen Partner zum Gegenbesuch im Herbst. Ein Schüleraustausch ist zwar in eTwinning-Projekten eigentlich nicht vorgesehen, stellt aber für die Schüler immer noch den Höhepunkt des Projektes dar, auf den sie hinarbeiten und in dem sie wertvolle Erfahrungen machen. Zwar werden im Projekt intensiv Materialien und Informationen über die Lebenswelt der Jugendlichen (Familie, Freunde, Freizeit, Schule, usw. ) ausgetauscht und verglichen, aber noch spannender ist es natürlich, diese Dinge selbst zu erleben.

Frage: Kann man sagen, dass sich aus dem eTwinning inzwischen eine richtige Partnerschaft entstanden ist?

Da die Zusammenarbeit zwischen der italienischen Kollegin und mir sehr freundschaftlich und kollegial verlaufen ist und beide Parteien an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert sind, kann man inzwischen von einer richtigen Partnerschaft sprechen. Dies zeigt sich auch in der Verlängerung des Projekts um ein weiteres Jahr. Wir hoffen, noch viele interessante Projekte gemeinsam anzugehen und den Kontakt zwischen den beiden Schulen zu intensivieren. Die sichere Aussicht auf die Durchführbarkeit eine eTwining-Projektes sowie eines Austauschs stellt auch für unsere Schüler eine große Motivation dar.

Frage: Das Prinzip, wenn ich es richtig verstanden habe, ist doch: Jede Schule nimmt per Video einige - wie man selbst findet - typische Sequenzen des jugendlichen Lebens im jeweiligen Land ohne Ton auf, stellt diese im TwinSpace online - und dann muss die jeweils andere Schule dazu Dialoge entwickeln. (Kann es sein, dass Sie auch Karnevalssequenzen im TwinSpace für ihre Turiner Partner hinterlegt haben?)

Die Grundidee des Projekts ist und war, die Lebenswelt der Jugendlichen in Italien und Deutschland auf typische Situationen, Gegenstände, Redensarten etc. hin zu untersuchen und der Partnerklasse die jeweils eigenen Informationen zu präsentieren. Hieraus sind unterschiedliche Dinge entstanden. Zu Beginn des Projekts haben wir mit Fotos gearbeitet, die in der Heimatstadt aufgenommen wurden und jeweils ein Indiz für Deutschland bzw. Italien beinhalteten. Aufgabe der Partnerklasse war es dann, dieses landestypische Indiz zu finden und zu benennen. Außerdem haben wir kurze Videosequenzen mit Szenen aus dem Leben Jugendlicher aufgenommen, bei denen je ein Teil des Textes ergänzt werden musste. Hierbei wurden besonders jugendsprachliche Ausdrücke in den Blick genommen. Im Verlauf des Projekts entwickelten die Schüler einen Blog zum Projekt, um ihre Materialien der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In diesem Blog wurden dann Artikel, Fotos, Filme, usw. zu unterschiedlichsten Themen aus der Erfahrungswelt Jugendlicher ausgetauscht und von der Partnerklasse kommentiert.
Hier gab es beispielsweise die Rubriken Mode, Sport, Schule, Arbeit,Familie, Austausch, etc... Und schließlich stellten wir noch kurze "Radiosendungen" her, in denen die Schüler ein ihnen brisant erscheinendes Thema wie z.B. Mobbing, Drogenmissbrauch, Taschengeld erläuterten und im Anschluss die zentralen Begriffe noch einmal erläuterten bzw. übersetzten. Auf der Seite, auf der diese Podcasts gehostet sind (Splinder), existiert desweiteren ein Glossar in PDF-Format, auf dem diese Begriffe nachgeschlagen werden können.
Neben diesen streng projektbezogenen Aktivitäten gibt es jedoch im Twinspace, wie Sie richtig vermuten auch die Rubrik "Feste und Traditionen", wo die unterschiedlichen Bräuche zu den Festtagen verglichen werden. (Weihnachten, Karneval, Ostern, ...)

Frage: Hat man Ihnen gesagt, warum ausgerechnet Ihre Schule unter den letzten beiden deutschen Schulen war, die sich in Bukarest Hoffnung auf eine Auszeichnung machen durften?

Nein, das hat man uns im Vorfeld nicht gesagt. Im Nachhinein, weiß ich aber, dass es die Verzahnung der unterschiedlichen genutzten und produzierten Medien war, die die Jury besonders beeindruckt hat. Auch der Einsatz von Mobiltelefonen und Mp3-Playern (also Objekten die Schüler ständig bei sich tragen und in der Bedienung gut beherrschen, die aber zumeist verboten und tabuisiert werden) zu produktiven Zwecken wie Film- oder Audioaufnahmen wurde lobend erwähnt.

Vielen Dank für das Gespräch!

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