Liebe Eltern,

herzlich begrüßen wir Sie auf der Homepage unserer Gemeinschaftsgrundschule an der Stoffeler Straße. Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Schule. Gemeinsam möchten wir mit Ihnen die Zeit Ihres Kindes in unserer Schule erfolgreich gestalten und begleiten.

In einem ABC(im Menüpunkt Startseite) haben wir wichtige Informationen für Sie zusammengestellt, mit denen wir Ihnen unsere Schule näher bringen.

Wenn Sie noch zusätzliche Fragen haben, schicken Sie uns diese als e-mail zu oder rufen Sie für ein persönliches Gespräch an.


Mit Grüßen

Ihre Schulleiterin

R. Jaeschke

Schulprofil

der

Gemeinschaftsgrundschule Stoffeler Straße

Eingang Schmiedestraße 10a

40227 Düsseldorf

 

Leitbild der Gemeinschaftsgrundschule

Stoffeler Straße

ich  -  du  -  wir

Wir Menschen aus vielen Kulturen

kommen hier zusammen.

Ich bin einmalig.

Ich werde angenommen.

Ich respektiere dich.

Ich helfe dir.

Ich möchte hier viel lernen.

Du bist einmalig.

Du wirst angenommen.

Du respektierst mich.

Du hilfst mir.

Du möchtest hier viel lernen.

Wir sind einmalig.

Wir werden angenommen.

Wir respektieren einander.

Wir helfen einander.

Wir möchten hier viel lernen.

ich   -   du   -  wir

Kapitel 1 – Allgemeine Informationen zur Schule

Die Schule „GGS Stoffeler Straße“ befindet sich im Stadtteil Oberbilk in Düsseldorf. Die Grundschule in der jetzigen Form besteht seit 1986.

1.1. Schüler

Ca. 250 Schülerinnen und Schüler[1] besuchen unsere Schule. Es ist eine multikulturelle Schule, in der Schüler aus verschiedenen Nationen und unterschiedlichen Kulturen unterrichtet werden. Seit 1997 werden auch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit Regelschülern gefördert.

Die Jahrgangsstufen werden zwei- bis dreizügig geführt.

Zwei Drittel der Kinder besuchen die offene Ganztagsschule.

1.2. Das Team

Unser Kollegium besteht aus Grundschulkollegen, Förderschullehrern, Lehramtsanwärtern, Lehrern für Herkunftssprachlichen Unterricht, einer Sozialpädagogin und einer Schulsozialarbeiterin.

Die Grundschulkollegen führen den Regelunterricht durch und haben als Klassenlehrer die Verantwortung für ihre Klasse. Sie fördern aber auch die Schüler in Kleingruppen oder unterstützen andere Kollegen im Unterricht.

Mehrere Förderschulkollegen arbeiten mit den Schülern präventiv, um mögliche kleinere Defizite auszugleichen. Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden von den Förderschullehrern intensiv in folgenden Förderschwerpunkten unterstützt:

  • Lernen
  • Sprache
  • Emotional-sozialer Entwicklung
  • Hören
  • Sprache und Kommunikation

Dies geschieht sowohl in Doppelbesetzung (Team) als auch in zusätzlicher Einzel- oder Gruppenförderung.

Eine Sozialpädagogin fördert Schüler in notwendigen Basisfunktionen sowohl in äußerer Differenzierung als auch durch Doppelbesetzung in den Klassen.

Eine Sozialarbeiterin unterstützt und ergänzt unsere Arbeit. So steht sie z.B. Schülern, Eltern und Kollegen als Ansprechpartnerin zur Seite. Sie erteilt Stunden zur Förderung des sozialen Lernens, leitet die Klassensprecherkonferenzen und bildet Streitschlichter aus.

Durch Kooperationen ergänzen den Unterricht außerdem eine Singpausenlehrerin und zwei Künstler.

Vollzeiterzieherinnen, Teilzeitkräfte und pädagogische Hilfskräfte betreuen und fördern im Rahmen der Offenen Ganztagsschule unter Trägerschaft des Jugendamtes unsere Schüler gemeinsam mit Lehrern und zahlreichen Anbietern von Bildungsangeboten.

Drei Arabischlehrer und eine serbische Kollegin erteilen für Kinder aus ganz Düsseldorf am Nachmittag Herkunftssprachlichen Unterricht in Arabisch bzw. Serbisch (derzeit etwa 350 Schüler).

In der Verwaltung kümmert sich eine Sekretärin um den reibungslosen verwaltungstechnischen Ablauf.

Für den guten und freundlichen Zustand des Gebäudes und des Schulhofs ist der Hausmeister verantwortlich.

1.3. Das Schulgelände

1905 wurde die Schule erbaut. Vom Kindergarten bis zu Klassen eines Gymnasiums wurden hier immer Kinder unterrichtet und betreut. Seit 1986 ist dieses Gebäude offiziell die Gemeinschaftsgrundschule Stoffeler Straße.

Durch ständige Renovierungen hat das Schulgebäude seinen Charme erhalten oder sogar noch ausbauen können. Helle mit warmen Farben und mit von den Schülern bunt gestalteten Fluren heißen alle Besucher willkommen. Informationswände geben Auskunft über das Schulleben und bieten Orientierung.

Zwei große Pausenhöfe bieten den Schülern vielfältige Gelegenheiten zum Spielen, Bewegen und Entspannen. Gestaltet sind die Schulhöfe so, dass sie auch während des Sportunterrichts oder für Verkehrserziehung  genutzt werden können.

1.4. Räumlichkeiten

Zurzeit steht jeder Klasse ein Klassenraum und jeder OGS-Gruppe ein Gruppenraum zur Verfügung.

Dazu kommen unterschiedliche Differenzierungsräume: ein Werkraum, eine Küche, die auch als Elterncafé genutzt wird, eine Aula mit einer Bühne, eine Schülerbücherei, eine Turnhalle mit einer Kletterwand, ein Bewegungsraum für Physiomotorik und Räume für Kleingruppenförderung.

Die Verwaltungsräume befinden sich auf der 2. Etage.

1.5. Tagesrhythmus

Die Dauer einer Unterrichtsstunde umfasst 45 Minuten. Der 1. Unterrichtsblock ist von 8.00 Uhr bis 10.30 Uhr. Dazwischen ist um ca. 9.30 Uhr eine Frühstückspause mit einer Flitzepause vorgesehen.

Die eigentliche Hofpause ist von 10.30 Uhr bis 11.00 Uhr.

Daran schließen sich je nach Schuljahr in der Regel zwei weitere Unterrichtsstunden an.

Die OGS beginnt mit der Lernzeit, die von Lehrkräften und Erziehern gemeinsam betreut wird. Anschließend haben die Kinder die Möglichkeit zum freien Spielen. Das  Mittagessen wird innerhalb der Gruppe gemeinsam eingenommen. Danach finden die unterschiedlichen AGs statt. Kinder, die in dieser Zeit keine AG besuchen, spielen in den Gruppenräumen oder auf dem Schulhof. Die OGS endet um 16.00 Uhr, freitags um 15.00 Uhr.

1.6. Feste und Feiern im Laufe des Schuljahres

Am ersten Schultag werden die Schulneulinge mit einer Feier begrüßt. Anschließend findet die erste Unterrichtsstunde statt. Während dieser Zeit wird den Eltern und anderen Begleitpersonen Kaffee angeboten. Es besteht die Möglichkeit, mit einigen Lehrern, der Schulsozialarbeiterin, der Sozialpädagogin, der Schulsekretärin und auch der Schulleiterin zu sprechen und offene Fragen zu klären.

Schulversammlungen finden regelmäßig in der Aula statt. Sie werden genutzt, um Feste und Brauchtum im Jahreskreis zu feiern, Schüler für besondere Leistungen in den verschiedensten Bereichen zu loben, etwas aufzuführen und gemeinsam zu singen. Es ist ein schöner Rahmen, um sich als Teil der Gemeinschaft zu erleben.

Karneval wird Weiberfastnacht in den Klassen und auch im gesamten Schulgebäude gefeiert.

Unterschiedliche Sportfeste finden regelmäßig ein bis zwei Mal im Jahr in der Turnhalle oder auf dem unteren Schulhof statt. Hierzu gehört u.a. das alljährlich stattfindende Fußballturnier, der Stoffelpokal.

Einmal im Jahr findet der traditionelle Lesewettbewerb statt. Dabei wird jeweils der beste Leser der Jahrgangsstufe ermittelt. Für die Endrunde wird ein ganzer Unterrichtsvormittag eingeplant. Jeweils ein Schüler, der von allen Kindern einer Klasse ausgewählt wird, tritt gegen die ausgewählten Schüler der Parallelklassen an. In der Jury sitzen Kinder, Lehrer und Eltern.

Für alle Kinder finden zudem an diesem Tag Autorenlesungen statt.

Ebenfalls einmal im Jahr wird eine Projektwoche durchgeführt. Das Thema und auch der organisatorische Rahmen werden vom Lehrerkollegium festgelegt. Dabei werden auch Vorschläge der Klassensprecherkonferenz und der Elternpflegschaft berücksichtigt. Am Ende der Projektwoche findet für alle Schüler eine Präsentation der Ergebnisse der unterschiedlichen Arbeitsgruppen statt. Dazu werden auch die Eltern eingeladen und mit Kaffee und Kuchen bewirtet.

Im jährlichen Wechsel werden die Theaterstücke „Mein Körper gehört mir“ und die große „Nein-Tonne“ aufgeführt.

Besondere Aufführungen sind die Theaterstücke, die mit Unterstützung unserer Künstler von den Kindern selbst entwickelt und aufgeführt werden. Auch außerhalb der Schule werden diese z.B. im Jungen Schauspielhaus oder im Akki aufgeführt.

Am Ende des Schuljahres findet in der Aula eine gemeinsame Abschiedsfeier für die Schüler der 4. Klassen mit deren Eltern, Lehrern und OGS-Mitarbeitern statt.

Weitere Feste, Feiern und Präsentationen werden am Schuljahresanfang festgelegt. Klassenintern werden zusätzlich von der Klassenpflegschaft gemeinsam mit den Klassenlehrern Klassenfeiern festgelegt.

1.7. Informationssystem

  • Infoflyer für neue Eltern mit den Angeboten unserer Schule
  • Infoflyer für Seiteneinsteiger in verschiedenen Sprachen mit den wichtigsten Informationen zum täglichen Ablauf
  • Materiallisten in verschiedenen Sprachen
  • Eltern – ABC: Rechte und Pflichten der Eltern
  • Infotafel neben dem Schuleingang
  • Infotafel neben dem Sekretariat
  • Infotafel im Erdgeschoss mit Veranstaltungen im aktuellen Monat
  • Elternbriefe (zu finden im gelben Schnellhefter - Postmappe)

Kapitel 2 – Grundgedanken unserer Arbeit

An der GGS Stoffeler Straße sind alle willkommen. Wir sehen die Vielfalt aller als Bereicherung an und wollen sie nutzen. Wertschätzung allen gegenüber ist oberstes Ziel, egal welches Geschlecht, welche Hautfarbe, welche Herkunft oder soziale Stellung, welcher kulturelle Hintergrund, welche Religion oder welche körperlichen Bedingungen der Einzelne mitbringt. Toleranz und Akzeptanz gegenüber der Einzigartigkeit ist eine grundlegende Haltung.

Alle sollen ermuntert werden, sich aktiv einzubringen.

Wir wollen Ausgrenzung abbauen, indem wir aufeinander zugehen, und sehen es als Herausforderung an, unsere Kinder auf ihren unterschiedlichen Wegen zu begleiten, zu fördern und zu fordern.

2.1. Inklusion

Inklusion bedeutet Erziehung und Bildung aller Kinder und Jugendlichen unter Berücksichtigung der Vielfalt, die die Schüler mitbringen. Die unterschiedlichen Lernausgangslagen und Lernstile der Kinder sollen berücksichtigt und die Möglichkeit des Mit- und Voneinanderlernens innerhalb der Lerngruppe entwickelt werden. Wir haben die Chance, durch unsere Haltung den Zugang und die Partizipation am gemeinsamen Leben und Lernen zu ermöglichen. Inklusion bedeutet nicht nur Veränderung sondern auch Stärkung aller Mitglieder der Schulgemeinde. Inklusion ist ein nicht endender Prozess von individuellem und selbstorganisiertem Lernen, von Teilhabe und gegenseitiger Unterstützung.

Ein wichtiges Ziel in diesem Prozess ist es, das Bewusstsein für Inklusion zu stärken. Dabei wollen wir die Sichtweisen der Schüler, der Eltern, der Mitarbeiter und anderer Menschen aus dem Umfeld sichtbar machen und nutzen. So sollen Entwicklungsthemen bewusst in den Blick genommen werden, die sonst vernachlässigt werden. Es geht um die Entwicklung von Arbeitsbedingungen und Arbeitsbeziehungen, die unsere Schule zu einem unterstützenden und anregenden Ort machen, die zu Leistungen anspornen, die Gemeinschaften bilden und die mit anderen Diensten und Einrichtungen zusammenarbeiten, um die Bildungsmöglichkeiten und die sozialen Bedingungen für unsere Kinder zu verbessern.

2.2. Leistungserziehung

Wesentliche Aufgabe der Grundschule ist es, Kinder an schulische Leistungsanforderungen und den produktiven Umgang mit der eigenen Leistungsfähigkeit heranzuführen.

Die Grundschule muss bei allen Kindern die Bereitschaft und die Fähigkeit entwickeln, Leistungen zu erbringen. Dabei kann sie davon ausgehen, dass alle Kinder in der Regel lernen und auch etwas leisten wollen. Um diese Bereitschaft zu erhalten und zu stärken, ermöglicht der Lehrer jedem Kind die Erfahrung, dass es etwas kann. Die individuellen Voraussetzungen der Kinder werden von daher im Unterricht aufgegriffen, um ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten zu erproben und weiter zu entwickeln. Dadurch gewinnen Kinder das notwendige Selbstvertrauen, das sie zu neuen Leistungen bereit und fähig macht.

Leistungserziehung schließt ein, dass die Kinder auch zur Zusammenarbeit und zu gegenseitiger Hilfe bei der Bewältigung von Aufgaben befähigt werden. Das gemeinsame Leisten und das Arbeiten in Gruppen stärkt zudem das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Durch Ermutigung und Unterstützung werden ein positives Lern- und Leistungsklima und damit die Voraussetzung für das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit geschaffen. Die Kinder machen die Erfahrung, dass es sich lohnt, sich anzustrengen und die individuelle Leistung durch Anstrengung gesteigert wird.

Ein Leistungsverständnis, das von der Leistungsmotivation der Schulanfänger ausgeht, muss die Individualität des Kindes berücksichtigen. Dies bedeutet für uns, dass wir Fortschritte des einzelnen Kindes anerkennen, Fehler als Schritte des Lernens und als Lernchancen ansehen und die Entwicklung des Arbeits- und Sozialverhaltens fördern. In Gesprächen mit Eltern machen wir dieses Leistungsverständnis transparent.

Die Entwicklung und Beurteilung des Arbeits- und Sozialverhaltens werden in umfangreichen Beobachtungsbögen fortlaufend dokumentiert.

Eine Leistungsbewertung muss so angelegt sein, dass die Kinder ihre Leistungen im Hinblick auf die angestrebten Ziele einschätzen können, ohne ihre Leistungsbereitschaft zu schmälern. Deshalb wird auch den Schülern transparent gemacht, was und wie beurteilt wird. Beobachtungsbögen und Ergebnisse der Bewertungsgrundlagen geben dem Lehrer Aufschluss darüber, an welchen Stellen des Lernprozesses bestimmte Kinder zusätzliche Hilfe brauchen oder durch weitere Aufgabenstellungen neu herausgefordert werden müssen.

Den Eltern geben sie Hinweise auf die Lernentwicklung ihres Kindes und bilden die Grundlage für Beratungsgespräche.

In den Berichtszeugnissen der Klassen 1-3 wird die Lernentwicklung unserer Schüler/Innen, ihr Leistungsstand sowie ihr Arbeits- und Sozialverhalten beschrieben. Der ausführliche Bericht soll Auskunft darüber geben, was und wie das Kind gelernt hat, und ob es die Ziele des Schuljahres erreicht hat. Im Zeugnis steht auch, welche Fortschritte es gemacht hat, wo es noch Schwierigkeiten hat, und wie es am besten weiterlernt. Das entwicklungsbezogene Zeugnis verzichtet völlig auf den Vergleich mit den anderen Kindern, dem Klassendurchschnitt. Es werden nur die individuellen Leistungen des Kindes, sein Lernentwicklungsstand und ggf. seine Lernentwicklung gesehen.

In der Schuleingangsphase werden die Leistungen der Kinder ohne Noten bewertet. Eine Heranführung an Noten erfolgt ab Mitte des 2. Schuljahres. Im Versetzungszeugnis von Klasse 2 in die 3. Klasse ergänzen Noten die förderlichen, ermutigenden und beratenden Hinweise des Berichtszeugnisses.

2.3. Förderung sozialer Kompetenzen

Die grundlegenden Kompetenzen für eine individuelle Lebensgestaltung nennt die „WHO“ als Lebenskompetenzen (Life - skills) und definiert sie als:

„... diejenigen Fähigkeiten ..., die einen angemessenen Umgang sowohl mit unseren Mitmenschen als auch mit Problemen und Stresssituationen im alltäglichen Leben ermöglichen. Solche Fähigkeiten sind bedeutsam für die Stärkung der psychosozialen Kompetenz.“

Die WHO fordert, dass alle pädagogischen Möglichkeiten dahingehend ausgeschöpft werden, Schüler zu befähigen, ihr Selbstwertgefühl zu entwickeln, ihren Lebensmut zu fördern, sie zu aktiver kreativer Lebensgestaltung zu motivieren und sie konfliktfähig für die Bewältigung schwieriger Lebensphasen zu machen. Die Stärkung der psychosozialen Kompetenz geht einher mit der Förderung sowohl der körperlichen als auch der psychischen Gesundheit. Die WHO befürwortet die gezielte Förderung von Life-skills besonders an Schulen gerade deshalb, weil die Entwicklung psychosozialer und gesundheitsbewusster Fähigkeiten in der Familie oft nicht mehr geleistet werden kann.

In diesem Zusammenhang steht die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen 1989 verabschiedete Kinderrechtskonvention, die 1992 der Deutsche Bundestag ratifiziert hat. In dieser Kinderrechtskonvention werden die Rechte der Kinder auf Schutz, Förderung, Beteiligung an allen sie betreffenden Fragen und das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung formuliert.

In unserer Verpflichtung liegt es, den Kindern einen Schonraum zu ermöglichen, in dem sie ihre Rechte und ihre Verantwortung sich selbst, den Mitmenschen und ihrer Umwelt gegenüber erleben und erproben können, aber auch ihre Verpflichtungen und Grenzen erfahren. Sie sollen lernen, dass achtsame Umgangsformen, verpflichtende Kontrakte und demokratische Foren Schutz und Sicherheit bieten können.

Schule ist somit als Ort der Persönlichkeitsbildung und als Hilfe zur Vorbereitung auf das Leben zu sehen.

2.4. Gesunde Schule

Bewegung unterstützt das Lernen, da Bewegung Einfluss auf die Hirnleistungsfähigkeit hat. Durch regelmäßige Bewegungsübungen werden die Kinder in ihrer Leistung, Konzentration und Aufmerksamkeit unterstützt. Bewegung steigert die Motivation und fördert die Freude am gemeinsamen Lernen. Damit wirkt sich eine bewegungsfreudige Schule förderlich auf das Klassenklima und Schulklima aus, Aggressionen und Gewaltbereitschaft werden verringert. Auch Entspannungsphasen tragen dazu bei, dass Ermüdungserscheinungen reduziert werden, Unruhe und Aggressionen abgebaut und die Konzentration gefördert wird. Das Erlernen gezielter Entspannungsübungen soll den Kindern eine Möglichkeit bieten mit Leistungsdruck umzugehen.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist Grundvoraussetzung für Wohlbefinden und Lebensqualität. Um einen nachhaltigen positiven Einfluss auf die Ernährung unserer Schüler zu nehmen wird dieses Thema nicht nur im Unterricht behandelt, sondern es wird während den Frühstückspausen auf ein gesundes Frühstück geachtet. Zudem erhalten die Kinder kostenlos Obst, das von dem EU-Schulobstprogramm NRW finanziert wird.

Der offene Ganztag bietet besondere Möglichkeiten, das Ernährungsbewusstsein der Kinder positiv zu beeinflussen. Das Mittagessen wird täglich frisch zubereitet. Es wird darauf geachtet, dass die Mahlzeiten gesund und vollwertig, abwechslungsreich und lecker sind. Zum Thema „Gesunde Ernährung“ gehört für uns nicht nur das Essen sondern auch eine Heranführung an eine Esskultur.

2.5. Elternarbeit

In der Grundschulzeit ist es für die schulische Entwicklung des Kindes sehr wichtig, dass Eltern und Lehrer gemeinsam das Kind begleiten und zusammenarbeiten. Das bedeutet, dass gegenseitiges Vertrauen und Kommunikationsbereitschaft aufgebaut werden sollen, um die persönliche Entwicklung des Kindes in allen Bereichen zu fördern.

Eltern können durch Unterstützung der schulischen Arbeit einen positiven Einfluss auf ihr Kind ausüben.

Die Kontrolle der Hausaufgaben geben vielen Eltern einen guten Überblick über die gerade behandelten Themen und machen den Eltern deutlich, wo die Stärken und Schwächen ihres Kindes liegen, wo zusätzliches Üben wie Lesen, Schreiben und Kopfrechnen notwendig ist. Das Beschaffen und Bereitstellen von Arbeitsmaterialen durch Eltern unterstützt nicht nur die Arbeit in der Schule, sondern ist auch eine Grundvoraussetzung für qualitativen Unterricht.

Die Eltern haben Anspruch auf Information und Beratung. Gegenstand der Beratung sind nicht nur der Leistungsstand und die Schullaufbahn, sondern ganz allgemein die Entwicklung des Schülers. Diese Beratungsgespräche finden regelmäßig, mindestens zweimal, im Jahr statt. Die ersten Gespräche erfolgen bei Kindern, die Unterstützung brauchen, schon vor der Einschulung, bei Bedarf auch mit den Erzieherinnen und Erziehern. Ziel ist es, die Zeit vor der Einschulung für Fördermaßnahmen zu nutzen.

Im vierten Schuljahr steht der Wechsel auf die weiterführenden Schulen im Mittelpunkt. In

Beratungsgesprächen werden die Gründe für die Schulformempfehlungen dargelegt. Auf weiteren Informationsabenden werden aktuelle Schulthemen klassenübergreifend für die

Elternschaft dargestellt und erläutert.

2.6. Elternmitwirkung

Von den Gesetzgebern vorgegeben ist die mögliche Beteiligung an den Mitwirkungsgremien der Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft und Schulkonferenz. Darüber hinaus können Eltern unterstützen und helfen: z.B. bei Schulveranstaltungen und Klassenfeiern, als Lesemütter, in der Schülerbücherei oder als Begleitung bei Ausflügen, als Mitglied oder im Vorstand des Fördervereins. Die Möglichkeiten des Austauschs bietet besonders die ungezwungene, offene Atmosphäre des Elterncafés.

2.7. Öffnung nach außen

Um die Lernchancen der Kinder zu erweitern, arbeiten wir nicht nur mit schulischen sondern auch mit außerschulischen Kooperationspartnern zusammen. Damit erweitern und ergänzen wir das Bildungsangebot durch andere Professionen. So soll eine bestmögliche individuelle Förderung sichergestellt werden. Diese Zusammenarbeit bereichert das Schulleben im Besonderen und bietet den Schülern die interessante Möglichkeit, sich Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in Theorie und vor allem in der Praxis anzueignen.  Des Weiteren lernen die Schüler außerschulische Orte als Lernorte kennen und erweitern dabei ihre Methodenkompetenz.

Hierzu zählen u.a. die Kinderkinowoche, Veranstaltungen im Schulgarten, der Besuch von Theaterstücken, Ausflüge in Museen, in den Streichelzoo, den Wildpark und Büchereien.

Beratung und Unterstützung durch außerschulische Institutionen

Um die Lernchancen der Kinder zu erweitern, arbeiten wir mit Kindertagesstätten, weiterführenden Schulen und anderen Grundschulen eng zusammen. Auch mit der Jugendhilfe, unterschiedlichen Beratungsinstitutionen, dem schulpsychologischen Dienst und anderen Kinderpsychologen kooperieren wir, um eine bestmögliche individuelle Förderung sicherzustellen.

Uns ist es wichtig, Kinder in schwierigen Lebenslagen angemessen zu unterstützen, unnötige Schwierigkeiten zu vermeiden und sie bestmöglich vor Verwahrlosung und Gewalt zu schützen. Wir gehen jedem Anschein von Vernachlässigung nach, beraten uns im Team und beziehen falls nötig Vertreterinnen  und Vertreter des Jugendamtes mit ein.

 



[1] Zur besseren Lesbarkeit werden im weiteren Verlauf nur die männlichen Formen genannt, die jedoch die weibliche Form stets einschließt.

http://www.duesseldorf.de/cgi-bin/schulen/schulen.pl?typ=schulnr&schulid=101011

 


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