Leitbild der Gemeinschaftsgrundschule

Stoffeler Straße

 

ich  -  du  -  wir

 

Wir Menschen aus vielen Kulturen

kommen hier zusammen.


Konzept „Soziales Lernen“

Gemeinschaftsgrundschule Stoffeler Straße

Stand: 06/15

image1.png


1. Ziel

Die Vermittlung sozialer Kompetenzen erfährt an der GGS Stoffeler Straße eine große Bedeutung. ( s. Kapitel 2. Grundgedanken unserer Arbeit: 2.3 Förderung sozialer Kompetenzen)

Die Kinder sollen zu verantwortungsbewussten und konfliktfähigen Menschen herangebildet werden. Sie sollen Verantwortung für sich und darüber hinaus für unsere Schulgemeinde übernehmen und letztendlich unsere Gesellschaft bereichern.

Sie werden lernen, andere Ansichten zu verstehen. Im offenen Umgang miteinander erkennen sie so, dass es viele verschiedene Sichtweisen gibt. Über diese kann man sich austauschen und sie  akzeptieren oder tolerieren lernen. Manchmal kann es aber auch wichtig sein, bei den eigenen Wertvorstellungen zu bleiben, und es muss gelernt werden, sich friedvoll, aber bestimmt von solchen Sichtweisen abzugrenzen, die andere ausgrenzen und verletzen.

Dies sind zum Teil Lernthemen, die einen Menschen das ganze Leben hindurch begleiten. Die Grundschule kann hier jedoch wichtige Grundsteine für die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler legen. Diese Verantwortung nehmen wir an und möchten ihr mit all unseren Möglichkeiten gerecht werden.

Die Fähigkeit der Kinder zur Empathie soll gestärkt werden. Sie werden darin unterstützt und begleitet, ihre eigenen Gefühle und die der anderen Kinder wahrzunehmen. Gefühle, wie Angst, Trauer oder Eifersucht sollen erkannt und nach Möglichkeit im vertrauensvollen Umfeld auch benannt werden. Der Umgang mit diesen Gefühlen wird ebenso geübt, wie der Umgang mit Wut und Aggressionen. Hierbei werden die Kinder immer wieder an den Punkt gelangen, wo die eigenen Gefühle  und Wünsche an die der anderen grenzen. An dieser Stelle Vereinbarungen zu finden, die alle zufriedenstellen, schult die Konfliktfähigkeit.

Im Kontakt mit anderen Kindern lernt das Kind  sowohl seine  eigenen Stärken und Schwächen kennen als auch die der anderen Kinder. Unsere pädagogische Aufgabe sehen wir darin, jedes Kind mit seinen besonderen Stärken und auch Schwächen anzunehmen und ein Klima zu schaffen, in dem die Kinder respektvoll und wertschätzend miteinander umgehen. Sie sollen Selbstvertrauen erlangen und so zuversichtlich auch neue Herausforderungen annehmen.

Dies beginnt manchmal  in ganz kleinen Schritten, wie z.B. der eigenständige Gang zum Klassenraum und das selbstständige Tragen der Schultasche.

Weiterhin wird das Demokratieverständnis der Kinder ausgebildet. Die Kinder erhalten den Raum, sich aktiv in Entscheidungsprozesse einzubringen und die Ergebnisse dann auch zu akzeptieren.

Das Kind wird  im Klassenverband zur Teamfähigkeit erzogen und erfährt, dass manche Herausforderungen in der Gemeinschaft leichter zu bestehen sind.

Vielfältig wird das soziale Lernen auch in allen Klassen in den Schulalltag integriert.

2. Klasseninterne Maßnahmen

2.1 Stunden zum sozialen Lernen

In der Regel findet in  allen Klassen wöchentlich eine Unterrichtsstunde zum sozialen Lernen statt, deren Inhalt sich an dem Bedarf der Klasse orientiert.

Für die Kinder wichtige Themen, wie „Freundschaft“, „Streiten“ oder „Angst vor größeren Kindern“ werden aufgegriffen und in Projektform über mehrere Stunden ausführlich behandelt.

Im ersten Halbjahr des 1. Schuljahres wird diese Unterrichtsstunde in der Regel von der Schulsozialarbeiterin gemeinsam mit der Klassenlehrerin durchgeführt.

Innerhalb des Klassenverbandes werden die Klassendienste festgelegt und besprochen, ebenso die Regeln, die für eine Klasse wichtig sind.

Im ersten Schuljahr werden die Stunden „Soziales Lernen“ nach dem Programm „Lubo aus dem All“ durchgeführt. Die Spiele und Aktivitäten sind so gestaltet, dass sie das Miteinander fördern und die Einhaltung bestimmter Regeln erfordern. Auch die Konzentrationsfähigkeit wird im Rahmen dieser Spiele angesprochen und verstärkt. Die Spiele sind den Kindern zum Teil aus der Kindertagesstätte bekannt und verbinden so das Vertraute mit dem Neuen.

Die Vermittlung der sozialen Kompetenzen geschieht durch das Erleben, was beim Spiel im Vordergrund steht. Vertieft wird sie durch die anschließenden oder eingeschobenen Auswertungsfragen und der Arbeit im Arbeitsheft „Lubo“. Hier wird verbalisiert, was die Kinder zuvor erlebt haben und den Kindern entwicklungsentsprechend in Erinnerung gerufen.

Bei den Auswertungsfragen werden die positiven Erfahrungen und auch die Auswirkungen von Störungen thematisiert, die Gefühle der Kinder und die Wünsche, die die Kinder an die Klasse oder für sich haben. Hier lernen und erfahren die Kinder spielerisch, dass die Einhaltung von vereinbarten Regeln zur Steigerung der allgemeinen Zufriedenheit beiträgt.

Ein positives Konfliktverhalten wird im Rahmen dieser Stunde vermittelt. Die Kinder lernen, dass es wichtig ist, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und sie identifizieren zu können. Fühle ich mich wohl, oder möchte ich, dass sich etwas ändert?

In den Lubo-Stunden erarbeiten die Kinder zu unterschiedlichen Konfliktsituationen stets drei Handlungsmöglichkeiten und begreifen so, dass einem Gefühl nicht automatisch eine bestimmte Handlung folgen muss. Sie wählen dann das Verhalten aus, das ihre Gefühlslage verbessert und keinem Menschen und keiner Sache schadet.

Die Übertragung dieser „Problemlöseformel“ auf alltägliche Situationen ist das Ziel der Lubo-Stunden und bedarf der konsequenten Einübung.

Das Einüben der Einhaltung von Gesprächsregeln kann in Rollenspielen gesondert geübt werden. Zur Vorbereitung auf die Gruppenarbeit können bei Bedarf spezielle Gruppenspiele angeboten werden. Hier lernen die Kinder die Regeln kennen, die bei der Durchführung der Gruppenarbeit als Arbeitsmethode im Unterricht wichtig sind.

2.2 Klassendienste

Alle Klassen haben Dienste, die regelmäßig neu von einigen Kindern übernommen werden. Diese Dienste (z.B. Obstdienst, Tafeldienst, Austeildienst,…) werden von den Kindern gerne ausgeführt. Sie übernehmen mit dem Dienst eine besondere Verantwortung für das Wohl der Klasse und bringen ihre Fähigkeiten ein.

 

 

2.3 Klassenrat

Spätestens im Laufe der 2. Klasse gibt es in der Regel in allen Klassen den Klassenrat. Die Kinder können ihre Konflikte in das Klassenratsbuch eintragen. In der Klassenratsstunde werden die Konflikte dann thematisiert.

Zunächst berichten die beteiligten Kinder, wobei die Kinder dazu angehalten werden, das zu berichten, was sie selbst getan haben. Wenn der Sachverhalt erklärt und verstanden wurde, dürfen die Kinder der Klasse ihre Lösungsvorschläge vorstellen. Die Konfliktparteien wägen ab und entscheiden sich für eine Lösung. Diese wird in das Klassenratsbuch notiert. Die offene Klärung des Konfliktes in der Klasse hat den Vorteil, dass alle sich verantwortlich fühlen. Die Konfliktparteien können ihre Klassenkameraden um Unterstützung bitten und alle gemeinsam können dann darauf achten, dass das Klassenklima angenehm und friedvoll bleibt.


2.4 Ausflüge

Insbesondere auch durch gemeinsame Ausflüge, Fahrten und Spiele wird der Klassenverband gestärkt.

3. Klassenübergreifende Maßnahmen

3.1 Klassensprecherkonferenz

Das Demokratieverständnis – eine weitere Säule unserer Gesellschaft – wird den Kindern in der Schule durch die Wahl der Klassensprecher erklärt. Jede Klasse wählt zwei Vertreter, die dann auch an den Konferenzen aller Klassensprecher der Schule teilnehmen. Dieses Gremium wählt einen Schulsprecher und dessen Vertreter. Der Schulsprecher leitet mit Hilfe der Schulsozialarbeiterin diese Konferenz. Dort bringen die Kinder dann die Anliegen und Fragen ihrer Klasse ein und berichten anschließend in der Klasse wieder über die Ergebnisse der Konferenz. Auch werden die Schulregeln und die Regel des Monats dort festgelegt.

3.2 Schulversammlung

An den Schulversammlungen nehmen alle Kinder teil. Hier werden gemeinsame Feste gefeiert und Besonderheiten im Schulalltag mitgeteilt. Außerdem werden Kinder dort für besondere Leistungen oder ein besonders vorbildliches Verhalten gelobt.

3.3 Regeln

Regeln in der Klasse, in der OGS-Gruppe und für die gesamte Schule (Schulordnung) , z.B. in der Pause, bieten den Kindern Sicherheit und Verlässlichkeit. Sie lernen hierdurch auch, dass das harmonische Zusammenleben die Einhaltung einiger Regeln erfordert. Einer Regel

wird  monatlich besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Dies ist die Regel des Monats.

 

3.4 Dienste

In den höheren Klassenstufen übernehmen die Kinder mit dem Hof-, Toiletten- oder Streitschlichterdienst überdies eine Verantwortung für die gesamte Schulgemeinde.

3.5 Konfliktlösung

Konflikte werden  zeitnah geklärt. Die Kinder werden darin bestärkt bei Auseinandersetzungen mit anderen Kindern, die verbal nicht geklärt werden können, entweder einen Streitschlichter oder eine Lehrerin um Unterstützung zu bitten. Es ist an unserer Schule nicht erwünscht, dass Kinder Konflikte mit körperlicher Gewalt austragen. Das Zusammenleben mit anderen Menschen läuft nie ohne Konflikte ab. In der Schule lernen die Kinder, wie solche Konflikte friedlich ausgetragen werden können. Dies wird zum einen durch das Vorbild der Streitschlichter und der Lehrer gelernt und zum anderen in besonderen Stunden trainiert und eingeübt.

 

3.6 Streitschlichterprojekt

Mittlerweile schon seit 5 Jahren gibt es an unserer Schule das Streitschlichterprojekt.

In der 3. Klasse können die Kinder, die die entsprechenden Voraussetzungen mitbringen, an einer Streitschlichter AG teilnehmen und sich dort zu Streitschlichtern ausbilden lassen. Die Kinder lernen den Ablauf einer Streitschlichtung kennen und lernen auch diese zu leiten. Hier werden viele Rollenspiele eingesetzt, die das Gelernte verfestigen und den Kindern dann bei der Durchführung der neuen Aufgabe Sicherheit geben.

Im 4. Schuljahr setzen die Kinder diese Fähigkeiten dann zum Wohle aller nicht nur in der Pause beim Streitschlichterdienst ein.

 

3.7 Fußballturnier

Das Fußballturnier findet an unserer Schule seit 3 Jahren statt. Die Kinder bereiten sich in den Klassen auf das Turnier vor. Neben dem Pokal für die jeweils jahrgangsbeste Klasse wird außerdem der „Fair play“ Pokal für die Klassenmannschaft verliehen, die besonders fair gespielt hat.

 

 

 

 

3.8 Theateraufführungen

Speziell für die 1. und 2. Klassen bieten wir „Die große Nein-Tonne“ an. Hier kommen externe Anbieter und vermitteln den Kindern im Rahmen einer Theatervorführung, dass es negative und angenehme Gefühle gibt und dass auch Kinder das Recht haben, bei unangenehmen Gefühlen „nein“ zu sagen. Unangenehme Pflichten, wie z.B. das Zähneputzen werden jedoch ausgenommen J.

In der 3. und 4.  Klasse wird ebenfalls von einem externen Anbieter das Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ aufgeführt.:

Die kurzen Szenen von Mein Körper gehört mir! schildern Situationen, in denen die körperlichen Grenzen von Kindern überschritten und verletzt werden und thematisieren Facetten sexueller Gewalt. Dabei sind sie nah am Alltag erzählt. So können die Kinder leicht nachvollziehen, wie andere Jungen und Mädchen ihre Nein-Gefühle erkennen. Und sie können beobachten, wie sie Hilfe suchen und finden - bei der Mutter, die zuhört, beim Hausmeister, der die Polizei einschaltet und bei der Lehrerin, mit der sich offen über alles reden lässt.

Ziel dieses Angebotes ist es, die Kinder zu stärken:

Kinder, die wissen, wie sie sich in unsicheren Situationen verhalten können, gehen gestärkt durchs Leben. Mit Mein Körper gehört mir! vermitteln wir deshalb ganz praktische Strategien. Was kannst du tun, wenn jemand deine körperlichen Grenzen überschreitet? Wie wehrt man sich gegen sexuelle Gewalt? "Wenn du ein Nein-Gefühl hast, geh' zu jemandem und erzähl ihm davon!" So lautet unsere wichtigste Botschaft.

Diese Angebote reichen jedoch nicht immer für alle Kinder aus, um ein angemessenes Sozialverhalten zu entwickeln. So haben wir uns auf ein eigenes Konzept zur Förderung eines angemessenen Schülerverhaltens geeinigt, das ein für alle Klassen einheitlichen Maßnahmenkatalog enthält.

3.9. Schul-T-Shirt

Um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken, gibt es ein „Eulen-Shirt“. Dieses tragen Schüler und auch alle Erwachsenen der Schulgemeinde u.a. bei folgenden Veranstaltungen:

· Schulversammlungen

· Ausflügen

· Singpausenkonzerte

· Feste

 

Medienkonzept

Gemeinschaftsgrundschule Stoffeler Straße

Stand: 02/17

 


Inhaltsverzeichnis

1. Rahmenbedingungen

2. Inhaltliche Ziele

3. Konkretisierung und Umsetzungsmöglichkeiten

3.1 Medienkompetenz Eltern – Lehrer – Schüler

3.2 Stärken und Schwächen der bisherigen Medienarbeit

3.3 Ergebnisse Kollegiumsinterne Fortbildung/Medienpass NRW

4. Ausstattungsplanung

5. Anhang

5.1 Ausstattung Medien

5.2 Software

5.3 Vorschläge für Umsetzung im Unterricht


1. Rahmenbedingungen

Nach § 2 Punkt 8 des Schulgesetz NRW ist es der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule, mit Medien verantwortungsbewusst umzugehen.

Der Einsatz von Medien jeglicher Art macht den Unterricht attraktiver und spannender für SchülerInnen allen Alters. Es gibt kaum einen Arbeitsbereich, bei dem der qualifizierte Einsatz von Computern oder Tablets nicht Voraussetzung ist. Sich als Nutzer einer teuren und zum Teil empfindlichen Ressource zu wissen, fördert bei SchülerInnen die Eigenverantwortung und lädt sie ein, mit dem Material vorsichtig umzugehen.

Wissen rund um Medien hilft Kindern und Jugendlichen, sich als gleichwertige Menschen in unserer Leistungsgesellschaft zu beweisen, weil es oft vorkommt, dass sie den Erwachsenen voraus sind und somit ihr Selbstbewusstsein gestärkt wird, wenn sie ihnen etwas beibringen können. Die frühe und gezielte Konfrontation mit der Nutzungsvielfalt von Technologie kann das Leben unserer Kinder nur bereichern.

Ziel unserer Schule ist es, die Motivation der Kinder durch die Arbeit und die Vernetzung von verschiedenen Medien zu erhalten und auszubauen. Sie sollen in der Erweiterung ihrer Handlungskompetenz im Bereich des Umgangs mit Medien im Sinne der Kompetenzbereiche des Medienpasses unterstützt werden.

2. Inhaltliche Ziele

Die Zahl der Kinder, die außerhalb der Schule intensiven Kontakt zu neuen Medien haben, ist immens. Die Beschäftigung besteht dabei jedoch hauptsächlich aus Computerspielen und verschiedenen Social-Media-Plattformen wie WhatsApp, Facebook oder Instagram. Die Benutzung geschieht zum größten Teil völlig unreflektiert und die Kinder werden weitestgehend allein gelassen, da auch viele Eltern angesichts der rasanten Entwicklung neuer Technologien, resignieren. Für unsere Schule ist es deshalb ein pädagogisches Anliegen, diese bedeutende Veränderung im Leben der Kinder aufzugreifen und ihnen einen kritischen, kompetenten wie auch selektiven Umgang mit jeglicher Art von Medien zu vermitteln.

Die Kinder sollen Einblicke in die unterschiedlichen Möglichkeiten gewinnen, die ihnen sowohl altbewährte Medien, wie Bücher oder Zeitschriften, als auch neue Medien, wie Computer, Tablets und das Internet, bieten.

Vor allem die Arbeit mit Tablets stellt für die Kinder eine hohe Motivation dar, so dass sich vielfältige Möglichkeiten für Übungs- und Trainingsprozesse, aber vor allem auch kreative Arbeitsprozesse bieten. Die neuen Medien sollen den SchülerInnen als wichtiges Instrument der Wissensaneignung in Beruf und Ausbildung, als Kommunikationsmittel und Arbeitswerkzeug näher gebracht werden.

Es ist wichtig, dass alle Kinder erfahren, dass sie etwas leisten und erfolgreich Aufgaben bewältigen können. Unsere Schule soll hierbei eine Stätte des differenzierten Lehrens und Lernens sein. Die gesamte Bandbreite der Medien bieten jedem Kind die Möglichkeit gemäß seinem Lerntempo und seinen Fähigkeiten zu arbeiten.

3. Konkretisierung und Umsetzungsmöglichkeiten

In den Richtlinien und Lehrplänen werden der Umgang mit Medien und die entsprechenden Möglichkeiten wie folgt beschrieben:

„Indem die Medien selbst zum Gegenstand der Arbeit im Unterricht werden, erfahren die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten und Beschränkungen einer durch Medien geprägten Lebenswirklichkeit. Die systematische Arbeit mit Medien trägt dazu bei, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln.“

(Richtlinien und Lehrpläne zur Erprobung, S. 18, Heft 2012)

Um diesen Leitgedanken aufgreifen zu können, wurde im Rahmen einer Konferenzreihe zum Thema „Medienarbeit neu gestalten“ und einer kollegiumsinternen Fortbildung zum Thema „iPads“ das Kompetenzraster des Medienpasses NRW als Grundlage für die Medienarbeit im Unterricht herangezogen.

Das Kollegium hat in Anlehnung an dieses Kompetenzraster erarbeitet, was bereits an Medienarbeit stattfindet, wo ggf. Probleme bei der Umsetzung vorherrschen und wie die Medienarbeit in Zukunft weiter ausgebaut werden kann. Folgende Ergebnisse konnten festgehalten werden:

3.1 Medienkompetenz Schüler – Lehrer – Eltern

 

3.2 Stärken und Schwächen der bisherigen Medienarbeit

 

3.3 Ergebnisse Kollegiumsinterne Fortbildung/Medienpass NRW

 

(Unterrichtsbeispiele zu den einzelnen Kompetenzbereichen und wie diese in den einzelnen Klassenstufen umgesetzt werden können, befinden sich im Anhang)

Die Übersicht des Kompetenzrasters zeigt, zu welchen Teilkompetenzen das Kollegium Möglichkeiten sieht in den einzelnen Jahrgangsstufen zum Thema Medien und mit Medien zu arbeiten.

Hierbei sind zum einen Ideen entstanden, wie das Medienverhalten und der Umgang mit Medien in den Mittelpunkt des Unterrichts gerückt werden können und zum anderen, wie das Arbeiten mit Medien in den Fachunterricht integriert werden kann.

Klassenstufe 1: (Kompetenzbereiche: Bedienen & Anwenden/Produzieren & Präsentieren)

In der 1. Klasse liegt der Schwerpunkt vor allem darauf, die Kinder an die Arbeit mit verschiedenen Medien heranzuführen. Deshalb sollen die SuS unter Anleitung im Rahmen von Fachunterricht eigene Medienprodukte in Form von Plakaten und/oder Präsentationen erstellen und Basisfunktionen digitaler Medien anwenden lernen. Ein weiteres Augenmerk liegt deshalb auch darauf Regeln im Umgang mit Medien, hier speziell den iPads, kennen zu lernen und zu festigen.

Klassenstufe 2: (Kompetenzbereiche: Informieren & Recherchieren/Analysieren & Reflektieren)

Zunächst sollen in der 2. Klasse die Basisfunktionen digitaler Medien gefestigt und ausgebaut sowie die Erstellung eigener Medienprodukte im Fachunterricht vertieft werden. Zwei neue Schwerpunkte, die in dieser Klassenstufe hinzukommen sind die Formulierung des eigenen Wissensbedarfs und das eigene Medienverhalten, das genauer betrachtet werden soll.

Durch die Einführung der Methode des ‚Clusterns‘ und der ‚MindMap‘ können die SuS ihren eigenen Wissenstand zum Beispiel zu einem Sachunterrichtsthema festhalten und ihren eigenen Wissensbedarf in Form von Forscherfragen formulieren. In Bezug auf das Medienverhalten, legen die SuS ein ‚Medientagebuch‘ an, um den eigenen Medienkonsum analysieren und reflektieren zu können.

Klassenstufe 3: (Kompetenzbereiche: Informieren & Recherchieren/Kommunizieren & Kooperieren)

In Klasse 3 können die SuS bereits sicher mit digitalen Medien umgehen und diese zur Erstellung von eigenen Texten und/oder Präsentatioen nutzen. Diese Fähigkeiten sollen im Fachunterricht vor allem durch den Einsatz von iPads (Keynote, Kamera,  iMovie, Pages) weiter gefördert und ausgebaut werden.

Schwerpunkte werden expilizt auf den Bereich Informieren & Recherchieren sowie das Kommunizieren & Kooperieren gelegt. Die SuS nutzen Suchmaschinen, Bücher und Zeitschrift zur Informationsgewinnung und nutzen das neu erworbene Wissen für ihre Medienprodukte. Außerdem werden durch konkrete Fallbeispiele im Sachunterricht Regeln und Empfehlungen für die Kommunikation im Internet verfasst und somit zeitgleich das eigene Medienverhalten noch einmal in den Mittelpunkt gerückt.

Klassenstufe 4: (Kompetenzbereiche: Kommunizieren & Kooperieren/Analysieren & Reflektieren)

In der 4. Klasse können die SuS ihre Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Medien in verschiedenster Form für den Fachunterricht nutzen, um Informationen zu sammeln, sie entsprechend aufzubereiten und zu präsentieren.

Ein besonderes Augenmerk wird hier noch einmal auf die Nutzung von Unterhaltungsmedien sowie SocialMedia gelegt. Die SuS können hier durch Rollenspiele Kriterien und Muster in verschiedenen Kommunikationssituationen (Unterhaltung, Telefongespräch, Chat, …) beschreiben und gezielt Unterhaltungsmedien anhand von Fallbeispielen auf deren Wirkung und sinnvollen Umgang hin untersuchen.

DaZ-Unterricht:

Neben den herkömmlichen Medien und Materialien im DaZ-Unterricht bietet gerade der Einsatz von iPads im Bereich ‚Deutsch als Zweitsprache‘ vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Die SuS erstellen eigene Wörterbücher und können so das Umfeld Schule selbst entdecken und verstehen lernen. Vor allem die Diktier- und Vorlesefunktion des iPads ermöglichen Kindern mit Migrationshintergrund sich eigenständig mit der deutschen Sprache auseinanderzusetzen sowie ihren eigenen Sprachstand kontinuierlich nachzuvollziehen und zu dokumentieren.

Außerdem wird ihnen hierdurch ermöglicht, sich Aufgabenstellung oder Forscheraufträge (z.B. im Sachunterricht) vorlesen zu lassen und so entsprechend ihrer Fähigkeiten am Fachunterricht teilzunehmen.

Gemeinsames Lernen:

Für den Bereich des ‚Gemeinsamen Lernens‘ bietet ebenfalls gerade der Einsatz der iPads ein Vielzahl von Möglichkeiten, um allen SuS entsprechend ihrer Fertigkeiten und Fähigkeiten die Mitarbeit zu erleichtern.

Neben der Diktier- und Vorlesefunktion, die auch hier zum Einsatz kommt, können Schriftgrößen angepasst oder die Lupenfunktion für das Lesen von Arbeitsaufträgen genutzt werden, um Kindern mit Förderschwerpunkten im Bereich Sprachliche Entwicklung und Geistige Entwicklung die Teilnahme am Fachunterricht zu vereinfachen. Weiterhin können Arbeitsaufträge individuell angepasst und von den Kindern selbstständig bearbeitet werden, was vor allem Kindern mit dem Förderschwerpunkt Lernen zu Gute kommt.

Durch diesen vielfältige und am Kompetenzraster des Medienpasses NRW angelehnten Einsatz von ‚alten‘ und ‚neuen‘ Medien, erhalten alle SuS die Möglichkeit gemäß ihrem Lerntempo und ihren Fähigkeiten zu arbeiten und ihre Kompetenzen im Bereich Medien über die Grundschulzeit hinweg stetig zu erweitern.

Unterstütz werden die Kolleginnen und Kollegen durch die Medienbeauftragten, die in einzelnen Stunden bei der Umsetzung behilflich sind und bei der Einführung der iPads helfend zur Seite stehen.

 

 

4. Ausstattungsplanung

Zur Zeit steht in jeder Klasse ein PC-Mobil zur Verfügung, welches aktuell vor allem für Lernprogramme sowie für die Internetplattform Antolin genutzt wird. Bei den bestehenden PC-Mobilen besteht immer wieder Handlungsbedarf, da die Geräte immens fehleranfällig sind. Eine Überlegung ist zur Zeit die PC-Mobile gegen MacBooks auszutauschen, die weitaus weniger fehleranfällig sind und im Rahmen der Anschaffung der iPads eine bessere Vernetzung ermöglichen würden.

Seit dem Schuljahr 2016/2017 stehen 28 iPads sowie ein MacBook zur Verfügung. Diese mobile Variante erweist sich als sehr erfolgreich und wird sowohl von den Kindern als auch von den Lehrern vielfältig genutzt.

Die Zahl der iPads soll im Laufe des nächsten Schuljahres auf 33 erhöht werden, so dass 3 iPad-Kisten mit jeweils 11 iPads dauerhaft zur Verfügung stehen. Weiterhin soll auch die Aula mit einem Beamer sowie einem Apple-TV ausgestattet werden, um auch eine entsprechende Vernetzung zu ermöglichen.

In Bezug auf die Internetabdeckung, ist für den Sommer die Installation eines WLAN-Netzes geplant. Im Zuge dessen soll außerdem in Kooperation mit eSchool die Anschaffung und Installation eines Servers sowie eines AirPrint-Druckers erfolgen, um die Wartung der iPads, die Ablage und das Drucken von Dateien zu vereinfachen.

5. Angang

5.1 Austattung Medien

 

12x      PC-Mobile

3x        Beamer

2x        Lenovo ThinkPad

28x     iPad

1x        MacBook

2x        Apple TV

1x        Elmo

1x        digitales Mikroskop

 

5.2 Software

Deutsch

· Lesefit (2x)

· Lesetrainer II (3x)

· Schreiblabor (3x)

· Teste deine Rechtschreibung

· Lernen & Lehren – Lernwerkstatt 6 (2x)

· GUT-Rechtschreibung (2x)

· Medienwerkstatt

Mathe

· Arbeitsblätter Mathematik

· Blitzrechnen 1-4

Sachunterricht

· Imagene (Biotech Glossar)

· Winnies Welt (2x)

·

5.3 Vorschläge für Umsetzung im Unterricht

 

 

Förderkonzept

Gemeinschaftsgrundschule Stoffeler Straße

Stand: 02/2017

image1.png


Inhaltsangabe

1. Grundgedanken zur Förderung

2. Grundlagen der individueller Förderung

2.1 Präventive Maßnahmen und erhöhter Förderbedarf

2.2 Unterstützung durch eine Sozialpädagogin

2.3 Sonderpädagogische Förderung

2.4 Unterstützung durch einen Integrationshelfer

2.5 Unterstützung durch eine Schulsozialarbeiterin

3. Förderangebote

4. Unterrichts- und Kooperationsformen

5. Äußere Rahmenbedingungen

6. Diagnoseverfahren

7. Förderplanung

8. Nachteilsausgleich

 

 

1. Grundgedanken zur Förderung

Das vorliegende Förderkonzept orientiert sich an folgenden Leitgedanken:

 

· Wertschätzung allen gegenüber ist oberstes Ziel, egal welches Geschlecht, welche Hautfarbe, welche Herkunft oder soziale Stellung, welcher kulturelle Hintergrund, welche Religion oder welche körperlichen Bedingungen der Einzelne mitbringt. Toleranz und Akzeptanz gegenüber der Einzigartigkeit ist eine grundlegende Haltung

· Alle sollen ermuntert werden, sich aktiv einzubringen

· Wir wollen Ausgrenzung abbauen, indem wir aufeinander zugehen, und sehen es als Herausforderung an, unsere Kinder auf ihren unterschiedlichen Wegen zu begleiten, zu fördern und zu fordern

· Erziehung und Bildung aller Kinder und Jugendlichen unter Berücksichtigung der Vielfalt, die die Schüler mitbringen

· Die unterschiedlichen Lernausgangslagen und Lernstile der Kinder sollen berücksichtigt und die Möglichkeit des Mit- und Voneinander-Lernens innerhalb der Lerngruppe entwickelt werden

· Förderung ist ein nicht endender Prozess von individuellem und selbstorganisiertem Lernen, von Teilhabe und gegenseitiger Unterstützung

 

2. Grundlagen der individuellen Förderung

2.1 Präventive Maßnahmen und erhöhter Förderbedarf

Während des Unterrichts im Klassenverband können die Kinder auf vielfältige Art und Weise gefördert werden.

· Individuelle Fördermaßnahmen während der Tages- und Wochenplanarbeit

· Individuelle Lernangebote

· Reduzierung der zu bewältigenden Aufgaben; kleinschrittiges Vorgehen

· Verschiedene Anspruchsniveaus

· Handlungspraktische Angebote; Anschauungsmaterial

· Kooperative Lernformen

· Offene Lernformen

Der klassenübergreifende Förderunterricht in Kleingruppen ergänzt die Förderung des Unterrichts im Klassenverband, ebenso wie die Förderung im „Team“  (eine Klasse - 2 Kräfte).

Nicht immer reicht eine differenzierte Förderung im Klassenunterricht und Kleingruppenunterricht  aus, um Lernrückstände und Lernschwächen auszugleichen. Diese Kinder mit erhöhtem und sonderpädagogischem Förderbedarf benötigen die Unterstützung und Begleitung eines Förderschullehrers. Dieser fördert alle Kinder in der Schuleingangsphase, die Förderung benötigen, und berät die Klassenlehrer entsprechend.  Diese Fördermaßnahmen erfolgen ebenfalls im Team oder in Kleingruppen. Für die Kinder in den Klassen 3 und 4  haben nur diejenigen Anspruch auf Sonderpädagogische Unterstützung, deren Förderbedarf durch ein AO-SF Verfahren festgestellt wurde.

2.2 Unterstützung durch eine Sozialpädagogin

Die Sozialpädagogin berät und unterstützt die Lehrer der 1. Klassen in der Förderung einzelner Schüler. Die Förderung umfasst folgende Bereiche: Pränumerik, phonologisches Bewusstsein, Motorik,  Aufmerksamkeit- und Konzentration. Außerdem führt sie den Unterricht für Deutsch als Zweitsprache (Erstförderung) für die Erstklässler durch.

2.3 Sonderpädagogische Unterstützung

Wie oben erwähnt arbeiten die Förderschullehrer in der Schuleingangsklasse präventiv (s. Anlage 1) und unterstützen Kinder mit festgestellten Förderbedarfen. In den Klassen 3 und 4 fördern sie nur Kinder mit festgestellten Förderbedarfen.

Im Rahmen der GL-Konferenzen (Konferenzen der Förderschullehrer) und in Absprache mit der Schulleitung und den Regelschullehrern sind die Aufgabenbereiche der Förderschullehrer und die Formen der Zusammenarbeit zwischen Förderschullehrer und Regelschullehrer klar definiert. (s. Anlage 1)

Durch die langjährige Erfahrung bilden wir mit Erfolg seit 4 Jahren Lehramtsanwärter im Bereich des Gemeinsamen Lernens aus.

2.4 Unterstützung durch einen Integrationshelfer

Reichen diese Fördermaßnahmen nicht aus, besteht weiterhin die Möglichkeit, dass ein Integrationshelfer das zu fördernde Kind den ganzen Schulvormittag betreut. Entsprechende Anträge müssen von den Eltern entweder beim Jugendamt oder beim Amt für soziale Sicherung und Integration beantragt werden.

2.5 Unterstützung durch eine Schulsozialarbeiterin

Die Schulsozialarbeiterin berät Eltern und Kollegen bei problematischen Situationen der Schüler in der Schule und auch innerhalb der Familie. Ebenfalls unterstützt sie die Kollegen beratend u.a. bei Schulabsentismus oder bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung. Bereichernd neben ihrem engagierten Einsatz sind die vielfältigen Kontakte zu außerschulischen Institutionen.

Federführend ist sie an der Entwicklung und Durchführung der Konzepte „Förderung sozialer Kompetenzen“ und   „Förderung eines angemessenen Schülerverhaltens“ beteiligt.

(s. Anlage 2 und 3)

3. Förderangebote

· Präventive Förderangebote in der Schuleingangsphase durch Teamunterricht (Regelschullehrer-Förderschullehrer- Sozialpädagogin) und in Kleingruppen

· Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler mit nicht ausreichenden deutschen Sprachkenntnissen in Kleingruppen (DaZ)

· Klassenübergreifende Förderung in Kleingruppen bei besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben, Mathematik und Motorik

· Klassenübergreifende Förderung im Hinblick auf soziales Lernen

· Sonderpädagogische Förderung

· Einzelfallhilfe durch Integrationshelfer

 

 

4. Unterrichts- und Kooperationsformen

· Kooperatives Lernen ermöglicht es, die Verschiedenheit der Kinder als Potential wahrzunehmen und produktiv damit umzugehen. Individualisierte Lernprozesse werden gefördert und gleichzeitig eine soziale Gemeinschaft geschaffen

· Kooperative Lernformen: u.a. Bushaltestelle, Placemat, Kugellager, Think-Pair-Share, Interview, Mind-Map,

· Klassenrat und Förderung des sozialen Lernens (Lubo): Erstellung gemeinsamer Umgangsregeln, Lösung von Konflikten, Planung von gemeinsamen Aktivitäten,

· Wechsel der Unterrichtsformen: Wochenplanarbeit, Arbeit im Plenum, Teamarbeit, Freiarbeit, Stationenarbeit, Experimentieren,

5. Äußere Rahmenbedingungen

Alle Klassen sind sogenannte GL-Klassen. In diesen werden Regelschulkinder, Kinder mit erhöhtem Förderbedarf, Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf und auch Kinder mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen beschult.

Raumsituation

· 12 Klassenräume

· 1 GL-Raum

· 1 Gruppenraum für Förderung 1./2. Klasse

· 1 Bewegungsraum

· 8 OGS-Räume

· 1 Turnhalle

Unterrichtsorganisation

· GL –Lehrer möglichst häufig in Klassen

· viele Doppelbesetzungen

· äußere Differenzierung in Kleingruppen

· feste Stufenteams /regelmäßige Stufenkonferenzen

· gemeinsame Vorbereitung des Unterrichts

· Beachtung der Anzahl der Erwachsenen in einer Stunde

6. Diagnoseverfahren

Zeitraum

Verfahren

Bereiche

Teilnehmer/in

Durchführungs-leiter/in

Vor der
Einschulung

Lernstandsermittlung im Rahmen der Einschulung

(siehe Anlage)

· Phonologisches Bewusstsein

· Pränumerik

· Fein-/Grobmotorik

· Arbeits-/Sozialverhalten

· Sprachkenntnis

Alle Kinder, die angemeldet werden

Regelschullehrer

Förderschullehrer

Sozialpädagogin

Vor der
Einschulung

Schulärztliches Gutachten

Siehe oben

Siehe oben

Gesundheitsamt

Beginn 1.
Schuljahr

Münsteraner Screening

· Phonologische Bewusstheit

· Aufmerksamkeit und Gedächtnis

Alle Kinder der 1. Klassen

Förderschullehrer mit Unterstützung durch Klassenlehrer

Beginn 1.
Schuljahr

Schuleigener Test

· Pränumerik

Alle Kinder der 1. Klassen

Förderschullehrer mit Unterstützung durch Klassenlehrer

3x im
zweiten
Halbjahr des
1.Schuljahres/
2. Schuljahr
Beginn

IDL

· Lesekompetenz

· Lesegeschwindigkeit

Alle Kinder

Klassenlehrer / Förderschullehrer

Alle 2 bis 4
Wochen

PWLT

Pseudowörter-Lesetest

· Lesekompetenz

Fördergruppe RTI

Förderschullehrer

Halbjahr und
Ende 
Schuljahr

HSP

· Rechtschreibkompetenz

Alle Kinder in allen Jahrgangstufen

Klassenlehrer

Ende 
Schuljahr

ELFE

· Leseverständnis

Alle Kinder in allen Jahrgangstufen

Förderschullehrer / Klassenlehrer

Im Verlauf des
Schuljahres

Lernzielkontrollen

· Mathe

· Deutsch

Klasse 3 und 4

Klassenlehrer

3. Schuljahr

Vera

· Mathe

· Deutsch

alle Regelschulkinder der 3. Klassen

Klassenlehrer

·

 

7. Förderplanung

Nach einer ausführlichen Diagnostik erfolgt für alle GL-Kinder eine ausführliche Förderplanung. (s. Anlage 4)

Evaluiert wird diese je nach Bedarf mehrmals im Jahr. Einmal jährlich wird zudem im April ein Entwicklungsbericht geschrieben. Dokumentiert wird der Leistungsfortschritt in Lerndokumentationsbögen. (s. Anlage 5, 6). Die Eltern werden in Beratungsgesprächen über die Entwicklung und die Förderplanung informiert und miteinbezogen. Je nach Bedarf können Erzieher, Therapeuten und Integrationshelfer, alle die mit dem Kind arbeiten, an den Konferenzen teilnehmen. Einmal im Jahr werden Lernentwicklungsberichte geschrieben. (s. Anlage 7)

8. Nachteilsausgleich

Nachteilsausgleiche sollen Schüler mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und/ oder sonderpädagogischem Förderbedarf helfen, ihre Fähigkeiten im Hinblick auf die gestellten Anforderungen nachzuweisen.

Nachteilsausgleiche werden von der Klassen- oder Stufenkonferenz festgelegt. Die Maßnahmen müssen dokumentiert und vom Schulleiter genehmigt werden. (s. Anlage 8)

 

Konzept

Zur Förderung eines angemessenen Schülerverhaltens

Gemeinschaftsgrundschule Stoffeler Straße

Stand: 10/2013

image1.png


Angemessenes und unangemessenes Schülerverhalten

Die in diesem Konzept beschriebenen Maßnahmen haben das Ziel, regelkonformes Verhalten zu verstärken und  unerwünschtes Verhalten abzubauen. Der Maßnahmenkatalog bezieht sich auf folgende Bereiche:

1. Verhalten im Unterricht

2. Erledigung von Arbeitsaufträgen

3. Verhalten gegenüber Mitschüler

4. Verhalten gegenüber Erwachsenen in der Schule

5. Einhalten der Schulordnung

6. Versäumte Unterrichtszeit (Trödelzeit)

1. Gutes Verhalten im Unterricht

Die Schüler werden durch Belohnungssysteme für gutes Verhalten im Unterricht verstärkt.

Zum Beispiel:

Sonne-Wolken-Regen-Blitz

Die Schüler können durch positives Verhalten im Unterricht jeden Tag „eine Sonne“ sammeln. 15 Sonnen können gegen einen Hausaufgabengutschein für ein Fach an einem Tag eingetauscht werden. (2 Hausaufgabengutscheine= 1 Tag keine Hausaufgaben).

Scannen0050

Scannen0050

Scannen0050

 

 

Scannen0051

Die Eltern werden über dieses oder ein anderes Konzept auf Elternabenden und durch Elternbriefe (s. Anlage 1) informiert.

Bei Fehlverhalten gelten folgende Maßnahmen:

Stört das Kind mehrmals den Unterricht werden nach der 2. Ermahnung, folgende Maßnahmen durchgeführt:

1. (Mal auf Blitz): Gespräch Kind und Lehrperson oder Nachdenkzettel (s. Anlage 2)

2. (Mal auf Blitz): Verweis in eine andere Klasse mit Arbeitsauftrag

3. (Mal auf Blitz): Kind zur Schulleitung und 1. Brief (s. Anlage 3)

4. (Mal auf Blitz): Einladung zum Gespräch 2. Brief (s. Anlage 4)

5. Einhaltung der Schulordnung

1. Ich bin freundlich höflich und hilfsbereit.

2. Ich halte meinen Klassenraum, den Schulhof und die Toiletten sauber.

3. Ich gehe vorsichtig und leise durch den Flur und das Treppenhaus.

4. Ich verlasse das Gebäude und den Schulhof erst nach Ende des Unterrichts oder der  Betreuung.

Bei Fehlverhalten: Die Eltern werden telefonisch benachrichtigt, dass ihr Kind die Schule unerlaubterweise verlassen hat und wir die Verantwortung nicht mehr übernehmen können. Sind die Eltern nicht erreichbar, wird die Polizei informiert.

 

6. Versäumte Unterrichtszeit

Bei unpünktlichen SuS oder Bei SuS, die zu spät aus der Pause kommen, wird diese sog. Trödelzeit gesammelt. es besteht die Möglichkeit, dass diese Freitag sin der 6. Stunde bei Frau Schneider oder Frau Jaeschke nachgeholt wird. Die Eltern müssen durch einen Elternbrief (s. Anlage 5) informiert werden.

 


Powered by Joomla!. Valid XHTML and CSS.