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Projekte

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Zeitungszeit101102

September bis Dezember 2010 - Teilnahme am Projekt “Zeitungszeit NRW” - Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 - Betreuung: Edda Zander, Katrin Wilmesmeyer, Brigitte Bach

Die Schülerinnen und Schüler lasen drei Monate im Rahmen des Deutschunterrichts die »Rheinische Post«.
Spezielle Artikel wurden auch im Erdkunde-, Wirtschaftslehre-, Geschichts- und Mathematikunterricht eingesetzt, so dass, wenn möglich, immer ein aktueller Bezug des Unterrichtsstoffes zu den Themen des Tages- und Weltgeschehens geknüpft werden konnte.

Gerne wurde auch in den 5-Minuten-Pausen in der Zeitung gelesen und sich gegenseitig auf interessante Artikel aufmerksam gemacht. Das begleitende »Workbook für Schüler« war hilfreich zur Erschließung des Gesamtaufbaus einer Tageszeitung sowie für das Verständnis über den Aufbau einer Meldung, eines Berichts und eines Kommentars.

Insgesamt haben die Schülerinnen und Schüler ein für viele neues Medium kennen gelernt und mit viel Interesse aufgenommen.

MatheUndCo1011

4. und 11. Mai 2011 -  Projekt "Mathe& Co” - "Naturwissenschaftliches Theater für Kinder und Jugendliche von 8 bis 14 Jahren” und workshops - Klassen 6 und als Gäste die Schülerinnen und Schüler der Grundschule “Regenbogenschule”, Jahnstraße
Durchgeführt von: Ulla Backes, IHK Düsseldorf und Prof.Karl Schwiters, Lehrstuhl für Chemie und Bioverfahrenstechnik der Fachhochschule Düsseldorf - Betreuung: Dagmar Swertz, Horst Riedl

Der folgende, erläuternde Text wurde uns freundlicherweise von Ulla Backes, IHK Düsseldorf zur Verfügung gestellt

Eine Zeitreise durch 400 Jahre Naturwissenschaft und Technik
Naturwissenschaftliches Theater für Kinder und Jugendliche von 8 – 14 Jahren

Ausgangspunkt / Problemstellung
„Naturwissenschaftlicher Unterricht an Schulen unzureichend vermittelt“
„Mädchen im naturwissenschaftlichen Unterricht immer noch im Hintertreffen“
„Schulabsolventen bringen nicht die notwendigen Voraussetzungen zum Ergreifen eines naturwissenschaftlichen-technischen Berufs oder eines Studienfachs mit“
„Die Arbeitswelt leidet unter einem Mangel an naturwissenschaftlichem und technischem Nachwuchs“

Diese und ähnliche Phrasen tauchen immer wieder in den Medien auf und zeigen, dass verstärkte und neuartige Initiativen gefordert sind, um unseren Kindern und Jugendlichen möglichst frühzeitig einen besseren Zugang zu den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern zu bieten.

Konzept
Das als Experimentalshow konzipierte Theaterstück bietet aufgrund seiner Verknüpfung von Naturwissenschaft und künstlerischer Ausdrucksform einen spielerischen und fächerübergreifenden Einstieg in die Welt des naturwissenschaftlichen Denkens und Vorgehens einerseits, gewährt gleichzeitig auch Raum für die Auseinandersetzung mit ethischen und philosophischen Fragen. Es ist die ideale Form bereits bei Grundschülern erstes Interesse für Themen zu wecken, die dann in der praktischen Anwendung selbständig vertieft werden.

Inhalt
Ein Moderator greift im Dialog mit den Kindern und Jugendlichen Fragestellungen zu bekannten Alltagsphänomenen auf. Mittels einer Zeitmaschine ist es möglich, zur Unterstützung immer zwei Wissenschaftler aus der Vergangenheit herbeizuholen. Im Verlauf des Theaterstücks treten so paarweise nacheinander 12 bekannte historische Vertreter aus Naturwissenschaft und Technik auf, die in einem Zeitraum von 400 Jahren forschten. Sie verkörpern unterschiedliche Stadien der Forschungsgeschichte und nehmen daher abweichende Standpunkte zu den behandelten Themen ein. Auf diese Weise wird die Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema lebendig gestaltet. Durch eine Vielzahl von Experimenten erarbeiten die Akteure zusammen mit den Kindern und Jugendlichen Lösungen zu Fragestellungen aus den folgenden Themengebieten:

Strom und Elektrizität   / Elemente und Atomaufbau / Farben, Licht und Schatten / Knall und Schall

Zielsetzung
Das Theaterstück verdeutlicht die individuelle Persönlichkeit der historischen Figuren, ihrem unterschiedlichen Forschungsstand und die ihnen eigene Herangehensweise. Die Zuschauer erleben damit lebendig und nachvollziehbar den Prozess des wissenschaftlichen Forschens und Erfindens. Indem die Zuschauer immer wieder durch den Moderator in die Folge von Versuch und Irrtum bzw. Versuch und Ergebnis einbezogen werden, vermittelt er ihnen einen Einstieg in das wissenschaftliche Denken. Besonderheiten der Lebensgeschichte der Figuren, ihre Vorlieben und Marotten werden ebenfalls schauspielerisch umgesetzt und lassen das Bild von den Menschen und ihrem wissenschaftlichen Werk eindrücklich werden. Angeregt durch das Theaterstück werden Kinder und Jugendliche ermutigt, sich an praktischen Experimenten zu erproben und ihre positiven Erfahrungen auf ihre künftige Beschäftigung mit den Fächern zu übertragen.

Workshops
Das zweite Modul des Projekts dient der praktischen Arbeit. Im Rahmen von Workshops zu den einzelnen Themengebieten werden die im Theaterstück vorgeführten Experimente aufgegriffen. Die Kinder und Jugendlichen haben Gelegenheit, theoretische Annahmen zu formulieren und den praktischen Aufbau und die Durchführung von naturwissenschaftlichen Versuchen kennen zu lernen. Auf diese Weise finden sie eigenständig Antworten zu den angesprochenen Fragestellungen. 

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Bohnenprojekt1011

ab Mai 2011 -  Projekt "Bohnenfenster”

Was passiert mit den Pflanzensamen?

Das wollte die Klasse 6b im Schuljahr 2010/11 erfahren und verwandelte zwei ihrer Klassenfenster in „Treibhäuser“ für Bohnen. Nachdem der Aufbau eines Bohnensamens erforscht worden war, ging es daran, eine „Bohnenwachsolympiade“ zu starten. Jeder Schüler der Klasse malte ein Fähnchen mit seinem Namen, das er in einen Blumenkasten steckte und an dessen Seiten er zwei Bohnensamen pflanzte.

Und dann ging’s los: Regelmäßig gießen und warten, dass sich etwas tat. Nach einigen Tagen schließlich kamen die ersten Pflänzchen unter der Erdschicht hervor. Fleißig wurde gemessen, wieviel die einzelnen Bohnen an Länge zugelegt hatten. Tag für Tag wurde das Messen der Länge schwieriger, denn die Bohnen suchten sich ihren eigenen Weg in Rollädenkästen, „fremde“ Bohnenpflanzen und gar benachbarte Fenster.

Viel Spaß hat die ganze Messerei und Protokolliererei gemacht - so viel Spaß, dass sich die Klasse entschloss, im nächsten Schuljahr im neuen Klassenraum doch wieder zwei dieser Bohnenfenster wachsen zu lassen.

 

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Besinnungstage 1112

Seit 2010 bieten wir jedes Jahr für die Schülerinnen und Schüler der ev. und kath. Religionsgruppen Besinnungstage an. Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der kath. Pfarre St.Peter - Betreuung: Gemeindereferentin Frau Hein.

Als Beispiel hier ein Text aus dem Schuljahr 2011 / 2012

Unter dem Motto „Jesus mein Freund“ waren wir drei Tage in der Jugendherberge in Neuss-Uedesheim. Frau Hein, die Referentin der St. Peter Gemeinde, hat ein Programm vorbereitet. Wir haben Stuhlkreisgespräche zum Thema Sinn des Lebens, Freundschaft und Glaube geführt. Es wurde ein junger Priester eingeladen, der über seinen Lebensweg und seine Berufung erzählt hat. Die Schülerinnen und Schüler haben viele interessante Fragen gestellt, die er alle ausführlich beantwortet hat. An einem der Tage haben wir eine Pilgerwanderung zu der Basilika in Knechtsteden gemacht. Es war ein 13 Kilometer langer Fußweg im Regen. Erstaunlicherweise hat niemand gejammert und alle sind mit Freude und einem Lächeln im Gesicht dort angekommen. Dort haben wir an einem Gottesdienst teilgenommen und jeder hat eine Kerze in einer besonderen Meinung angezündet. In der Tausend Jahre alten Basilika war eine so angenehme Atmosphäre, dass die Schülerinnen und Schüler sogar ihre freie Stunde dort verbracht haben. Die Schülerinnen und Schüler haben diesen Ausflug auch wirklich als Besinnungstage wahrgenommen. Keiner der Schüler ist sozial negativ aufgefallen, im Gegenteil es herrschte eine familiäre und besinnliche Atmosphäre untereinander. Einer der Schüler hatte Geburtstag und wir haben eine kleine Geburtstagsfeier gemacht. Wir saßen alle gemeinsam am Tisch und haben Kuchen und Süßigkeiten gegessen und sogar mit einem Kindersekt angestoßen. Solche Besinnungstage werden mit unseren Schülerinnen und Schülern auf jeden Fall wiederholt, da es sich als ein besonders positives Ereignis für die Jugendlichen bewährt hat.

Betreuung: Danuta Ogrodowczyk, Angela Müller und Frau Hein (Gemeindereferentin kath. Pfarre St. Peter)

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KinderinNot2012
KinderinNot12012

UNICEF-Patenschaft: Kinder in Not

Text des SV-Team

 

Die Idee dazu entstand im Februar 2011 in der SV- Sitzung.

Bei der Sitzung haben wir uns zunächst einmal überlegt, welche Projekte in unserer Schule möglich und umsetzbar wären. Von den verschiedenen Vorschlägen haben wir uns darauf geeinigt, ein Projekt zu entwickeln, welches gegen die Kinderarmut in der Welt vorgeht. Bei der Frage der Finanzierung dieses Projektes ist uns in den Sinn gekommen, dass wir Pfandflaschen von dem Schulhofgelände und den Schülern einsammeln könnten, um diese dann gegen Pfand einzutauschen. Des Weiteren wollten wir eine Spardose besorgen und mit dieser in der Pause über den Schulhof gehen, damit jeder Schüler, der bereit dazu ist, eine kleine Spende geben kann. Um den Schülern die Kinderarmut noch besser verdeutlichen zu können, haben einige SV-Schüler drei kleine Filmdokumentationen über die Kinderarmut und -arbeit in Indien und Südamerika herausgesucht, welche dann in allen Klassen vorgeführt wurden. Die Schüler waren sehr betroffen und viele von ihnen haben im Anschluss daran sofort ihre Pfandflaschen abgegeben und Kleingeld gespendet. Zudem hat die Klasse 8b noch eine Ausstellung in Form von Plakaten zum Thema erstellt, welche im Schulgebäude zu finden ist. Das Projekt läuft bis heute mit großem Erfolg. Jede Woche füllt sich unserer Pfandflaschenkorb aufs Neue und unsere Spardose ist auch immer gut gefüllt. Der Erlös wird der UNICEF für Medikamente und ärztliche Versorgung von Kindern gespendet in Form eines monatlichen Betrages von 10 Euro. Da wir einen größeren Ertrag erreicht haben, als wir vorher gedacht hatten, soll nun mit dem übrigen Geld eine Schule in einem bedürftigen Land unterstützt werden. Über Genaueres wird in der nächsten SV-Sitzung entschieden.

 

Mit diesem Projekt haben wir uns bei dem Wettbewerb „Jugend hilft“ beworben. Die Entscheidung steht noch aus.