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J...wie Jungen- und Mädchenförderung

Auch in der Schule müssen die Lebenswirklichkeiten von Mädchen und Jungen berücksichtigt werden. In Projekten und im Unterricht sollten die Bedingungen transparent gemacht werden, unter denen Mädels und Jungs heranwachsen und dadurch die traditionellen Geschlechterrollen einnehmen.
Sprachverhalten und Verhaltensweisen von Jungen und Mädchen sind unterschiedlich und sollten von Klasse 5 an bewußt gemacht werden, denn Rollenverhalten wird am besten durch Lernen am Vorbild geprägt. Hierzu sind Erwachsene, besonders Lehrerinnen und Lehrer, aufgefordert, ihre Verhaltensweisen und ihr Sprachverhalten zu reflektieren und gegebenenfalls zu verändern.

Studien haben ergeben, dass Mädchen mehr Aufmerksamkeit erfahren (...wenn lieb und angepasst) und dass die Leistungen von Jungen unterschiedlich (... oft schlechter) bewertet werden. Es müssen Methoden entwickelt werden, um dieses Ungleichgewicht bewusst zu machen und zu beseitigen.


Mädchen und Jungen erfahren in folgenden Bereichen Förderung:

* Stärkung des Selbstbewusstseins
* Rollenverständnis (überlieferte Rollenmuster erkennen und eventuell verändern)
* Sensibilität (Grenzen anderer achten)
* Körperwahnehmung
* Lebensplanung, Berufswahl


Mädchenförderung:

* Ich-Stärkung (sich durchsetzen können, klare Position beziehen)
* Stimmschulung (klar, deutlich und bestimmt sprechen)


Jungenförderung:

* Empathi (Anteilnahme, trösten können)
* Cool sein ohne Gewalt
* Sensibilität (Bewusstsein von Schwächen und Gefühlen)
* Stimmschulung (deutlich und ruhig - nicht brüllen)


Diese Fördermassnahmen erfolgen in der CBR sowohl im "normalen" Unterricht (koedukativ) als auch in Kursen und Projekten, wo die Koedukation aufgehoben ist.

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Klassenpflegschaft:


In den ersten drei Wochen des Schuljahres muss in jeder Klasse ein Elternabend einberufen werde. Zu Beginn jedes Schuljahres muss die Elternvertretung neu gewählt werden. Sie besteht aus dem oder der Klassenpflegschaftsvorsitzenden und dessen oder deren Stellvertreter(in). Über die Wahlen muss ein Protokoll geführt werden, das dann zu den Schulakten kommt.

Der Klassenpflegschaftsvorsitzende ist Mitglied der Schulpflegschaft, dem Vertretungsgremium auf Schulebene. Auf dem ersten Elternabend im Schuljahr sollten auch Eltern gefunden werden, die bereit sind, an Fachkonferenzen (s.u.) teilzunehmen. Die Schulpflegschaft benennt dann endgültig die Elternvertreter in den Fachkonferenzen. In der Klassenpflegschaft haben die Eltern für jedes Kind eine gemeinsame Stimme. Wenn die Kinder volljährig sind, können die Eltern nur noch mit beratender Stimme teilnehmen, aber nicht die Schüler selbst, denn die haben ja eine Schülervertretung. Gibt es keine Klassenverbände, etwa in der gymnasialen Oberstufe, dann müssen Jahrgangsstufenvertreter gewählt werden.

Die Aufgaben der Klassenpflegschaft sind im Schulgesetz festgehalten. In § 73, (2) heißt es:
(2) "Die Klassenpflegschaft dient der Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern. Dazu gehören die Information und der Meinungsaustausch über Angelegenheiten der Schule, insbesondere über die Unterrichts- und Erziehungsarbeit in der Klasse. Die Klassenpflegschaft ist bei der Auswahl der Unterrichtsinhalte zu beteiligen. Die Lehrerinnen und Lehrer der Klasse sollen auf Wunsch der Klassenpflegschaft an den Sitzungen teilnehmen, soweit dies zur Beratung und Information erforderlich ist."

Elternabend
Wenn nichts Besonderes anliegt - z.B. die Vorbereitung von Klassenfahrten - sollten zwei bis drei Elternabende im Jahr ausreichen. Zumindest der Klassenlehrer, die Klassenlehrerin sollte am Elternabend teilnehmen und über den Stand der Arbeit in der Klasse berichten. Dazu können auch Fachlehrer eingeladen werden, vor allem, wenn sie neu in der Klasse sind oder wenn es Probleme mit ihnen gibt.

L wie...

L ... wie "Lernen - aber wie?"

Die schulische Entwicklung, die Persönlichkeitsentwicklung und die spätere berufliche Entwicklung eines Schülers stehen in engem Zusammenhang mit seiner Fähigkeit, selbstständig zu lernen.

Das Lernen zu lernen ist ein wichtiges Bildungsziel unserer Schule.

Dieses Ziel kann nur in enger Zusammenarbeit mit den Eltern erreicht werden.



Lernen lernen in der Carl-Benz-Realschule



Ziel:
Mehr Kompetenz und Lernerfolg


Projektwoche zum Thema "Lernen lernen" in der Klasse 5

5. Klasse: Lernstoff reduzieren

-
Elementare Lerntechniken

- Wie mache ich meine Hausaufgaben richtig?

Inhalte:
Effektiver lernen und behalten (Lerntypentest, eigene Lernstrategie entwickeln)
Visualisieren und Gestalten (Mind-Mapping I)
Rasch lesen und nachschlagen
Markieren und Strukturieren



Projekttage in der Klasse 6

6. Klasse: Zeitmanagement

-
Eine Klassenarbeit vorbereiten

- Mehr melden - Sicherheit gewinnen

Inhalte:
Wiederholung der elementaren Lerntechniken
Klassenarbeiten vorbereiten
Der häusliche Arbeitsplatz
Den Zeitdieben auf der Spur (Terminplan)



Projekttage in der Klasse 7

7. Klasse: Informationsbeschaffung, Präsentation

- Brainstorming

- Notizen

- Informationsbeschaffung (Bücher, Bücherei, Nachschlgewerke, Internet, Sicherheit im Internet)

- Visualisierungstechniken (Mind-Mapping II)

- Präsentation (z.B. Plakate, Powerpoint)



Das Projekt "Lernen lernen" findet verstärkt in der Erprobungsstufe und der Mittelstufe statt. Die weitere Vermittlung der Lerntechniken und die stetige Einübung erfolgt dann im Fachunterricht. Wir sind bemüht, schülerorientierte Sozialformen im Unterricht einzusetzen (EA, PA, GA, Stationenlernen, Projektarbeit, Freiarbeit, s.o.). Die SchülerInnen sollen schon früh geeignete Präsentationsmöglichkeiten (Folien, Plakate, Kurzreferate, PowerPoint) kennen lernen und diese sicher anwenden können.


Weitere Informationen zur Medienkompetenz:

lernenaberwie.pdf [499 KB]


Erfolgreich lernen:
erfolreichlernen.pdf [21 KB]


Lerntipps:
lerntipps.pdf [52 KB]



Siehe auch in der Kategorie "Elternarbeit" nach:
Elternarbeit