Wir im Projekt!



Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b, hatten schon vor zwei Jahren an dem Projekt „Be smart – don‘t start“ teilgenommen.
In diesem Schuljahr hatten wir an drei großen Projekten gearbeitet: „Klasse streichen und gestalten“, „Ausflüge planen und durchführen“ und „Be smart – don‘t start“. Für das Streichen hatten wir selbst Geld verdient, indem wir Waffeln und Muffins gebacken und verkauft hatten.
Für jedes Projekt hatten wir eine Steuergruppe gebildet, die die Projekte geplant hat und für die Durchführung verantwortlich war.
Zu dem Projekt „Be smart – don‘t start“ hatten wir ursprunglich mehrere Aktivitäten geplant. Einige Ideen konnten wir nicht umsetzen, z.B. Plakate „Unsere Hobbis contra Rauchen“, die wir an den Bushaltestellen mithilfe der Wall-AG anbringen wollten, kosteten ca. 20 000 €, diese Kosten hatten unsere Idee unrealistisch gemacht. Dann wollten wir noch Gesellschaftsspiele zum Thema „Gefahren des Rauchens“ entwickeln und vermarkten, das hatten wir auch nicht geschafft, weil unsere Ideen nicht so gut waren.
Am 9.02., 10.02 und 11.02.15 hatten wir für die Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen unserer Schule Versuche durchgeführt, um die Eigenschaften (Geruch, Konsistenz und Farbe) und die Menge des Teers in einer Zigarette deutlich zu machen und in einer PowerPoin-Präsentation sie zum Thema „Die Gefahren des Rauchens“ aufgeklärt. Danach hatten wir noch ein Quiz durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler aller vier Klassen hatten uns aufmerksam zugehört, unsere Fragen beantwortet und uns Fragen gestellt, mitgemacht und uns positive Rückmeldung gegeben.
Am 20.04.15 hatten wir nach langem Hin und Her endlich unseren Termit bei dem Jacques Tilly Team und hatten selbst Großplastiken vom Herz, vom Gehirn, der Lunge und dem Bein hergestellt. An diesem Tag waren 16 Schülerinnen und Schüler unserer Klasse dabei und mit jüngen Künstlerninnen und Künstler zusammen gearbeitet. Svenja, Laura, David und Annete hatten uns zuerst die einzelnen Griffe und Techniken bei der Arbeit mit dem Maschendraht beigebracht, nur dann durften wir an unseren Plastiken arbeiten. Nach dem unsere Figuren aus dem Maschendraht richtige Konturen hatten, hatten wir sie in der Sonne, es war sehr heiß da draußen, kaschiert. Das heißt, die Drahtplastiken wurden mit dünnem Blümenpapier, das in ein warmes Gemisch aus Knochenleim und Kreide getunkt wurde, möglichst ohne Falten bedeckt. Dann hatten wir ca. eine halbe Stunde Pause, bis die Figuren trocken waren. Die trockenen Figuren hatten wir zuerst grundiert, das heißt, die helle, passende Farbe wurde drauf gesprüht. Danach hatten wir mit dunkleren Farben und Pinseln die Figuren bemalt, um das Gewebe und die Feinheiten deutlicher zu machen. Nach kurzem Trocknen waren die Figuren und einige von uns fertig.
Heute, am 21.04.15, waren zwei Vierergruppen mit den Plastiken in Oberkassel unterwegs und haben die Passanten auf die Gefahren des Rauchens angesprochen. Einigen waren verwundert und interessiert als sie uns mit den Plastiken sahen und hatten nicht nur unsere Fragen beantwortet, sondern uns auch uns zu den Plastiken befragt. Unsere Großplastiken werden im Biologieunterricht und am Tag der offenen Tür eingesetzt.
Eine Gruppe hat beschloßen, ein Buch zu den Gefahren des Rauchens mit eigenen Texten und eigenen Illustrationen zu erstellen. Das Buch wird leider erst am 24.04.15 fertig, binden werden wir es später und dann dürfen unsere Biologielehrerinnen und –lehrer es im Unterricht testen. Wenn es gut ist, bekommt auch unsere Schulbibliothek einige Exemplare.
Ob der Film der nächsten Gruppe fertig wird, wissen wir noch nicht. Wenn ja, dann werden wir ihn auch beim Kreativ-Wettbewerb einreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b
und ihre Klassenlehrerin Frau Mikhof





21.04.2015

Wir, bei der Arbeit...