Gemeinsam mit dem Jugendhilfeträger Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V. möchten wir das bundesweite Projekt Dialog macht Schule zu Beginn des neuen Halbjahres nun auch in unserer Schule verwirklichen. Dialog macht Schule ist ein Bildungsprogramm, das Persönlichkeitsentwicklung, politische Bildung und Integration für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse auf neue Weise zusammenbringt.
An der Carl-Benz-Realschule bauen junge interkulturell ausgebildete Studierende aus ganz NRW über einen Zeitraum von zwei Jahren parallel zum Regelunterricht sogenannte „Dialoggruppen“ auf. Die erste Dialoggruppe besteht aus 15 Schülerinnen und Schülern der ersten Seiteneinsteigerklasse, in der Jugendliche im Alter von 12-15 Jahren gemeinsam diskutieren und debattieren.

Die Studierenden arbeiten im 2er-Team: sie schaffen einen Vertrauensraum, greifen die Interessen unserer Jugendlichen auf und übersetzen sie in einen gesellschaftspolitischen Kontext. Eine zusätzliche Sprachmittlerin unterstützt die Gruppe. Themen wie Flucht und Migration, Grund- und Menschenrechte, Gerechtigkeit, Identität, Heimat, Toleranz, Diskriminierung und Respekt können auf diese Weise intensiv bearbeitet werden. Dabei trainieren die Gruppen gemeinsam, sich kritisch mit komplexen politischen und gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen, sich selbst eine Meinung zu bilden sowie andere Meinungen zu tolerieren.

Im September 2017 werden zwei zusätzliche Gruppen implementiert werden, bestehend aus Jugendlichen aller Seiteneinsteigerklassen und der 7. Regelklassen.

Dialog macht Schule wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

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