Programmierwettbewerb

Auch in diesem Jahr rief die Landeshauptstadt Düsseldorf wieder alle Düsseldorfer Schulen (Hauptschulen, Förderschulen, Realschulen, Gesamtschulen, Gymnasien und Berufskollegs) zum Programmierwettbewerb "Rockin`Robots" auf.

Gearbeitet wird mit Lego Mindstorm Bausätzen.

Teilnehmen konnten Klassen, Kurse und Arbeitsgemeinschaften mit Begleitung einer oder mehrerer Lehrkräfte. Für die einzelnen Schulformen sind verschiedene Schwierigkeitsgrade vorgesehen. Die Preise (500 Euro, 300 Euro, 150 Euro) werden auch jeweils pro Schulform vergeben.

Die Jury setzt sich zusammen aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firmen Hewlett-
Packard, Vodafone, der Fachhochschule Düsseldorf, des Hauptamtes,
des Schulverwaltungsamtes und des Wirtschaftsförderungsamtes.

Einsendeschluss ist der 11.Juni 2010.

Das Finale (Präsentation) mit der Preisverleihung findet am 25.06.2010 im Rahmen des "Tag der Technik" der Handwerkskammer Düsseldorf statt.


So weit - so gut.

Die Einladung ging bei uns ein und für Frau Bunde und Frau Sakowski war sofort klar
- da machen wir mit.

Schnell waren die Schüler des Informatikkurses 9inf motiviert und die Arbeit konnte beginnen. Halt, wir hatten ja erst einen Lego Kasten. Also schlugen wir uns zuerst mit der Theorie herum - auch für die beiden Informatiklehrerinnen war die Lego Technik neu (bisher haben wir nur mit Fischer Technik gearbeitet).

Jeden Tag warteten wir auf den Postboten und auf unsere weiteren Lego Mindstorm Kästen. Erst nach den Osterferien war es soweit. Nun wurde es aber Zeit.
Gruppen wurden zusammen gestellt und nun sollten Projekte für den Wettbewerb gefunden werden. Oh je!
Es wurde diskutiert und diskutiert, Vorschläge, wie Tennis, Ski, Bowling, Golf gemacht – und wieder verworfen. Dann ging es aber ganz schnell. Es bildeten sich 4 Gruppen, die alle ein tolles Thema fanden:

Gruppe 1: Lucky und Luke

Gruppe 2: Segwaytion

Gruppe 3: Dirty dance

Gruppe 4: No smoking gang



Die Wettbewerbsbedingungen besagten, dass jede Gruppe folgende Dokumente einreichen mussten:

- Quellcode des Programms

- Beschreibung des Projektes

- Zwei aussagekräftige Bilder

- Ein aussagekräftiges Video



Das Zusammenbauen der Roboter ging ganz zügig voran. Auch die Grund - Programmierungen waren schnell erledigt. Nun mussten aber noch die Feinabstimmungen erfolgen. Das kostete Zeit. Immer wieder wurde umgebaut und neu programmiert. Anfang Juni schien alles fertig.

An einem Projekttag sollte alles fertig gestellt werden. Kulissen wurden gebaut, Bilder geschossen, die Dokumentation musste erstellt werden und nicht zu vergessen - es war ein Video zu drehen.

Es wurde richtig spannend:
- 8.00 Uhr Treffpunkt Informatikraum. Zunächst erfolgte die Sichtung aller Materialien (Holz, Styropor, Stoff, Betttücher, Farbe, Kleber, Schere...)
- Aufbau der Kulissen
- 10.00 Uhr: jetzt sollte der erste Film gedreht werden. Aber - Programmierung und oder Bauteile funktionierten nicht mehr. Wieder neu programmieren und bauen.
- Ab 11.00 Uhr versucht die "Dirty Dancer" Gruppe die Koordination zwischen Dirty-Dancing Film (der im Hintergrund läuft) und Programmierung des Roboters hin zu bekommen. Die "Programmierer" schreiben gefühlte 50 mal das Programm neu, die "Kulissenbauer" bauen ungefähr genauso oft um und arbeiten verzweifelt an der Feinabstimmung. Filmsequenzen werden aufgenommen und wieder gelöscht.
Irgendwann war der Film im Kasten, das Ergebnis war zwar nicht 100 % aber aus Zeitmangel waren wir mit dem Ergebnis erst einmal zufrieden.
- 12.15 Uhr Die "Segwaytion" Gruppe ist als Erste mit den Filaufnahmen fertig.
- Um 13.00 Uhr ist es soweit - die letzte Gruppe beginnt mit ihren Filmaufnahmen. Auch hier gab es viele Schwierigkeiten. Die Programmierung funktionierte nicht. Lucky (Hund) und Luke (Herrchen) mussten aufeinander abgestimmt werden. Die Bluetooth Programmierung wurde mehrfach überarbeitet.
- 14.00 Uhr: Kulissen wieder abbauen und aufräumen
- Um 15.30 Uhr beenden wir unsere Arbeiten und gehen völlig geschafft nach Hause.


Aber damit war unser Projekt noch nicht beendet. Der gedrehte Film musste noch bearbeitet werden. Auch diese Arbeit kostete uns einige Nerven.