Seit nunmehr 20 Jahren ruft die "Rheinische Post" jährlich zum Wettbewerb "Schüler lesen Zeitung" auf.

In diesem Jahr haben wir wieder teilgenommen und die Schüler aggierten von November 2009 bis Dezember2009 als Reporter. Am 22.01.2010 wurden die Artikel der Schülerinnen und Schüler in einer Projektzeitung der Rheinischen Post veröffentlicht.

Hier nun die Beiträge der Klassen 9a und 9b:



Chemie-Kongress Düsseldorf

Alles außer Langeweile

Autor: Stelio Musci, 9a, Carl-Benz-Realschule, Düsseldorf
Es war für mich als Neuntklässler ein sehr interessanter Tag, der 28. November 2009. Was machen Lehrer auf einem Kongress? Die meisten gehen dorthin, um sich über neue Konzepte zu informieren und um mit ihren Kollegen Erfahrungen auszutauschen. Auf diesem Kongress wurden einzelne Konzepte vorgestellt, alle zum Thema "Chemie im Kontext" (Kontext bedeutet: mehr Bezug zum Alltag). Glücklicherweise war nicht alles nur Theorie. Nein, es gab auch ein wenig Praxis. Es wurden Experimente zum Thema Kerze gezeigt.

Zur Hälfte der Veranstaltung gab es eine Pause, in der konnte man verschiedene Stände (Markt der Möglichkeiten) besuchen, an denen es unterschiedliche Sachen zu besichtigen gab. An den meisten Ständen stellten die Schulen ihre Projekte zum Thema „Chemie im Kontext“ vor. Es gab viele Wettbewerbe, bei denen man sich hätte anmelden können.
Mein Fazit ist, dass es ein sehr interessanter Kongress war. Auch die Lehrer finden das. Eine von ihnen ist Frau Bunde, die an der Carl-Benz-Realschule Chemie, Biologie, Informatik, Politik und Mathe unterrichtet. Auf die Frage, wie sie alles umsetzen wolle, kam die Antwort: "Es ist nicht einfach, da die Kernlehrpläne für die Realschule noch nicht verabschiedet sind, aber Lernen im Kontext unterstütze ich zu 100 Prozent. Man muss die vorhandenen Konzepte ein wenig umändern. Der Kern des Ganzen stimmt bereits. Nur es muss noch ein wenig spezifischer konzipiert werden. Für jede Schule brauche es ein eigenes Konzept."

Also, wie die Überschrift schon sagt, sollten die Themen aus dem Leben der Schüler stammen. Zum Ende der Veranstaltung dachte ich mir, es wäre doch interessant, wenn ich das Ganze einmal aus der Sicht einer Referendarin sehen könnte. Also fragte ich eine. Auf die Frage, warum sie hier sei, bekam ich diese Antwort: "Ich bin hier mit meiner Seminargruppe und aus Interesse natürlich."
Das war es vom Lehrer-Kongress. Ich finde, dass jeder Schüler, der sich für Chemie interessiert, mal fragen sollte, ob er nächstes Mal mit zum Kongress darf. Das macht echt Spaß, und Langeweile kommt auch nicht auf. (Rheinische Post)





Finanzen

So kommt man in die Schuldenfalle

Autor: Stelio Musci, 9a, Carl-Benz-Realschule, Düsseldorf

Es kann überall und plötzlich passieren. Man kommt von der Arbeit nach Hause, holt die Post aus dem Briefkasten und unter den Briefen befindet sich der Umschlag mit dem Aufdruck „Zahlungsaufforderung“ oder „Mahnung“. Der Absender kann zum Beispiel der Vermieter sein, der sein Geld will, weil die Miete seit einigen Monaten aussteht. Oder die Stadtwerke, die Geld für Gas fordern. Wie geht es jetzt weiter?

Manche Menschen wollen einen Kredit aufnehmen, weil sie das Geld so rasch nicht haben. Doch nicht jeder bekommt einen Kredit. Bei einem negativen Schufaeintrag zum Beispiel bekommt man keinen.

Schufa bedeutet Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Einen bei ihr bekommt man, wenn man Zahlungsaufforderungen nicht nachkommt oder sie einfach ignoriert. Wenn so etwas über einen längeren Zeitraum tut, sind auch Zwangsräumungen möglich - oder ein Haftbefehl.

In die Schuldenfalle kann man auch durch Rechnungen von Seiten im Internet geraten. So etwas passiert häufig Jugendlichen. Ein anderer Grund kann ein Klingelton sein, den man im Fernsehen hört und dann haben will. Man lädt ihn auf sein Handy, und schon hat man Kosten, die man dann nicht bezahlen kann. Denn meistens sind diese Sachen an ein Abo gebunden, das monatlich Kosten verursacht und total unterschätzt wird.

Wer Zahlungsaufforderungen oder Mahnungen im Briefkasten hat, sollte auch nicht gleich aufgeben. Zum einen gibt es Schuldnerberater, die in solchen Situationen helfen. Zum anderem sind nicht alle Forderungen berechtigt. Manchmal kommen sie auch von Betrüger, die hoffen, dass einige Menschen so geschockt oder verängstigt sind, dass sie die Forderungen bezahlen.

Deshalb sollte man erst einmal Ursachenforschung betreiben und prüfen, ob das, was angemahnt ist, auch den Tatsachen entspricht und die Mahnung gerechtfertigt ist.

Die Familienmitglieder, sollten auch gefragt werden, ob sie es vieleicht waren, die unwissentlich ein Abo oder dergleichen abgeschlossen haben. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man die Firma kontaktieren und schriftlich Einspruch gegen die Forderung erheben. Reagiert die Firma nicht oder beharrt auf ihrer Forderung, so bleibt der Weg zum Rechtsanwalt. Dann muss man sein Recht vor Gericht erstreiten. (Rheinische Post)





Ein Blick hinter die Kulissen

Live am Set von "Alles was zählt"

Autor: Nikola Noppen, Sarah Linker, 9a, Carl-Benz-Realschule, Düsseldorf

Wir durften einen Tag im Backstagebereich bei AWZ dabei sein, wir haben viele Schauspieler kennen gelernt und mit ihnen Interviews geführt.

Die erste Schauspielerin, die wir dort antrafen, war Ulrike Röseberg (Annette Bergmann). Als sie sich zu uns an den Tisch setze, war es sehr komisch, sie zu sehen und mit ihr zu sprechen, da wir die Schauspieler nur aus dem Fernsehen kennen. Doch wir haben uns schnell daran gewöhnt.

Alle Schauspieler mussten vor ihrem Start an einem Casting teilnehmen, um zu schauen, ob sie zum Charakter der Rolle passen. Als wir Ulrike fragten, was sie am Schauspiel nicht mag, antwortete sie: "den ständigen Kostümwechsel". Uns hat es brennend interessiert, was sie gerne in ihrer Freizeit macht. Sie mag es gerne, in der Badewanne zu entspannen, und sie geht gerne ins Theater. Außerdem mag sie es, lange Telefonate zu führen. Mit 15 Jahren ging sie zur Volksbühne. Ihre Lieblingsfächer waren Deutsch, Geschichte und Musik.

Keiner der befragten Schauspieler vermisst noch seine Schulzeit. Von den zahlreichen Schauspielern, die sich im Backstagebereich aufhielten, trafen wir als nächsten Sam Eisenstein (Marian Öztürk). Auch bei ihm waren wir ziemlich nervös, als er sich zu uns an den Tisch setzte, während er sein Mittagessen aß. Er war sehr offen und freundlich zu uns, so dass es sehr viel Spaß gemacht hat, mit ihm ein Interview zu führen. Was uns sehr verwunderte war, dass er sehr spät mit dem Schauspielern angefangen hat. Bevor er bei "Alles was zählt" anfing, spielte er im Theater, war Stuntman bei "Alarm für Cobra 11" und zwei Jahre bei "Verbotene Liebe". Seine Lieblingsfächer in der Schulzeit waren Mathe, Kunst, Textilgestaltung und Töpfern. Um einfach mal dem Alltag zu entgehen und sich zu entspannen, würde er gerne mal auf die Malediven, nach Australien und Neuseeland reisen.

Jörg Rohde (Ben Roschinski) beschreibt sich als sehr ehrgeizig, naiv und hilfsbereit, genauso wie in seiner Rolle als Ben. Er hat einen sehr ausgefallenen Musikgeschmack und hört HipHop, Funk, Electro und Rock. Seine Lieblingsreiseziele sind Chile, Südamerika und Alaska. Doch eine der typischen Mädchenfragen, die uns sehr interessiert hat, war, wo er am liebsten shoppen geht. Er sagte uns, dass seine Lieblingsläden H&M und Zara seien.

Den letzten Schauspieler, den wir vor dem Dreh im Backstagebereich trafen, war Dennis Grabosch (Roman Wild). Dennis meinte, dass er seine Rolle als Roman Wild auch gern ins Private mitnimmt, dass der Charakter fast indentisch sei. Am Schluss wollten wir noch unbedingt wissen, welches Handy er besitzt. In dem Moment fügte Igor Dolgatschew (Deniz Öztürk) hinzu, dass es ein Samsung wäre.

Allgemein verstehen sich alle Schauspieler untereinander sehr gut und unternehmen auch privat was miteinander. Sie sind ein tolles Team, und es hat sehr viel Spaß gemacht, ihnen beim Dreh zuzuschauen. Die weiteren Folgen der Serie werden sicherlich auch wieder sehr spannend und actionreich! (Rheinische Post)





Schulpraktikum

Einmal Reiseverkehrskauffrau und zurück

Autor: Nikola Noppen, 9a, Carl-Benz-Realschule, Düsseldorf

Vom Praktikum zurück in die Schule: Für das Projekt „Schüler lesen Zeitung“ führten wir ein Interview mit unseren Sitznachbarn. Sarah interviewte mich zu meinem Praktikum als Reiseverkehrsfrau. Ich habe versucht, ihr einen Einblick die meine Tätigkeiten zu geben.

Als Reiseverkehrskauffrau verkauft man unter anderem Reisen, Flüge und Unterkünfte. Der Beruf hat im Wesentlich beratenden Charakter. Man informiert zum Beispiel über Urlaubsziele, Sehenswürdigkeiten, aber auch hinsichtlich Gefahren und Risiken.

Mein Praktikum absolvierte ich in einem Reisebüro am Belsenplatz. Meine Tätigkeiten beschränkten sich auf Kataloge sortieren, einsortieren, Belege sortieren und die Kundenbetreuung vor Ort. Die Mitarbeiter, die ich dort als Kollegen schätzen gelernt habe, waren alle sehr nett und freundlich zu mir. Der Umgang am Arbeitsplatz war sehr professionell, so dass ich mich schnell einarbeiten konnte.

Die Arbeitszeiten als Reiseverkehrskauffrau in einem Reisebüro sind in der Regel von 9 bis 18 Uhr. Das klingt lang - doch durch den ständigen Kontakt mit Menschen, anderen Ländern und Kulturen ist es eine tolle Arbeit. (Rheinische Post)





Soziales Engagement in der Carl-Benz-Realschule

Buddys für alle Fälle

Autor: Alexandra Dogunke, Victor Wunderlich, Romina Rech, Laurien Gräler, Stelio Musci, 9a, Carl-Benz-Realschule, Düsseldorf

Seit 2007 sind wir, die Schüler der Carl-Benz-Realschule, im Buddy Projekt (Buddy e.V.) tätig. Nach dem Motto „Aufeinander achten, Füreinander da sein, Miteinander lernen“ haben wir Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an vielen Stellen in der Schule aktiv zu werden - zum Beispiel als Hausaufgabenbuddys, Mediatoren, Tutorenbuddys und seit diesem Jahr auch als Patenbuddys.

Wir, die Paten aus der Klasse 9a, kümmern uns seit Beginn des Schuljahres 2009/10 um die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen. Wir helfen ihnen, damit sich sich an unserer Schule eingewöhnen und wohl fühlen, und beraten zum Beispiel, wenn sie in der Schule oder privat Probleme haben. Darüber hinaus bieten wir verschiedene Aktivitäten an, zum Beispiel: Fußballtraining und -turniere, Tanztraining, Backen oder Bastelaktionen. Die Angebote werden von den Jüngeren gerne angenommen.

Aber das ist noch nicht alles. Für das zweite Halbjahr planen wir weitere Aktivitäten, zum Beispiel ein Billardturnier, ein Tischtennisturnier, eine Vorführung der Tanzchoreographie, eine Lesenacht, einen Spielenachmittag und ein Grillfest.

Es haben sich auch schon viele Freundschaften zwischen uns und den Mädels und Jungs aus den fünften Klassen entwickelt. Und wir haben schon viel Spaß zusammen gehabt. (Rheinische Post)





Soziales Engagement in der Carl-Benz-Realschule

Warum in der Pause Friedensverträge geschlossen werden

Autor: Esra Tosun und Chayma, 9b, Carl-Benz-Realschule, Düsseldorf

An der Carl-Benz-Realschule gibt es seit zwei Jahren das Projekt "Streitschlichter", dabei handelt es sich um eine Mediation. Für das Projekt werden Schüler aus der neunten Stufe ausgebildet. Das dauert etwa ein Schuljahr. In der Ausbildungszeit lernen die Schüler, wie sie mit Kindern umgehen sollen, die in Konfliktsituationen sind. Für die Ausbildung müssen die Schüler an einem Nachmittag immer zwei Stunden opfern.

Nach der Ausbildung sind sie dann Mediatoren. Sie werden für die Pausen zu zweit eingeteilt und haben für den Tag keine Pause. Stattdessen helfen sie, Streit zu schlichten. Wichtig ist, dass Kinder mit Konflikten immer freiwillig zu ihnen kommen, damit sie auch den Sinn der Mediation verstehen.

Nach der Ausbildung bekommt jeder Mediator auch ein Zertifikat, außerdem wird die Teilnahme an der Mediation auch auf dem Zeugnis genannt.

Natürlich gibt es bei einer Streitschlichtung auch Regeln, die eingehalten werden müssen. Nachdem die Kinder eine Lösung für ihr Konflikt gefunden haben, muss noch ein Vertrag von beiden Konfliktparteien unterschrieben werden. Er soll sicherstellen, dass beide Konfliktparteien mit der Lösung einverstanden sind. (Rheinische Post)





Freundschaft

Ehrlich sein und miteinander lachen

Autor: Svenja Noppen, Jil Kulessa, 9b, Carl-Benz-Realschule, Düsseldorf

Das Wort Freundschaft beschreibt das Verhältnis zweier (oder mehrerer) Personen zueinander. Es ist kann sowohl nur ein kameradschaftliches Verhältnis sein, oder aber auch eine Bindung, die sehr eng ist, so dass sie fast schon als Seelenverwandtschaft zu bezeichnen ist.

Aber egal, wie eng eine Freundschaft ist, die Grundvoraussetzungen sind immer dieselben, oder sollten es zumindest sein.

Für mich bedeutet Freundschaft, ehrlich zueinander zu sein und ein gewisses Verständnis für einander zu haben.

Ein Freund ist für mich eine Person, die zuhören kann, die immer zu einem steht, mit der man lachen und Spaß haben kann, die einen auch ohne Worte versteht, und mit der man sich auch mal richtig zoffen kann, ohne dass der andere dann bis in alle Zeiten nachtragend ist
.
Meinungsverschiedenheiten und Streit kommen schließlich auch in den besten Freundschaften vor. (Rheinische Post)




Soziales

Deutschlands erster Buddy-Kongress

Autor: Derya Yildirim, Sarah Hütten, 9b, Carl-Benz-Realschule, Düsseldorf

Am 3. November 2009 waren mehrere Schüler der Carl-Benz Realschule, unter anderem auch Derya Yildirim und Sarah Hütten, auf dem ersten Buddy Kongress.

Das Buddy Projekt ist eine Projekt, bei dem ältere Schüler jüngeren Schülern helfen. Ich, Derya, bin ein Hausaufgabenbuddy und denke, dass es sehr gut und hilfreich für die Schüler ist, mit älteren Schülern zu arbeiten. Hausaufgabenbuddys helfen Schülern nach der Schule bei ihren Hausaufgaben.

Ich, Sarah, bin in der Ausbildung zur Schülermediatorin. Schülermediatoren sind Streitschlichter, die Schülern helfen, ihre Konflikte zu lösen. Uns macht es viel Spaß, mit Schülern zu kommunizieren und ihnen beim Lösen ihrer Konflikte zu helfen.

Dieses Projekt sollte unserer Meinung nach in ganz Deutschland, in jeder Schule, eingeführt werden, da es offensichtlich dann weniger Streitereien zwischen Schülern in den Schulen gibt. (Rheinische Post)




Tiere

Schulhund Xenia

Autor: Sandra Riepl und Sofija Colic, 9b, Carl-Benz-Realschule, Düsseldorf

Xenia, ein Labradorhund, ist der Liebling der Schüler an der Carl-Benz Realschule. In den Pausen gehen die Schüler liebend gerne mit der Hundedame spazieren.

Xenia spürt direkt, wenn jemand traurig ist und versucht den jeweiligen aufzumutern. Das kann sie sehr gut.
Eine Schülerin behauptet: "Wenn ich Bauchschmerzen habe, heilt Xenia mich!". (Rheinische Post)




Schule und Ausbildung

Ist ein Praktikum sinnvoll?

Autor: Yvonne Fernandez Nunez, 9b, Carl-Benz-Realschule, Düsseldorf

Praktika sind zeitlich begrenzte Arbeitstätigkeiten. Viele Schulen verlangen Praktika, damit die Schüler einen ersten Eindruck von ihrem Wunschberuf bekommen können.

Die Praktikumstelle muss sich der Schüler selbst suchen. Praktika sind Vollzeitarbeitsstellen, die meistens nicht bezahlt werden. Während dieser Zeit fällt der Schulbesuch aus. Die Lehrer müssen die Schüler an ihrer Arbeitstelle betreuen. Praktikumszeiten sind zwischen ein und drei Wochen.

Es kann aber auch zu Problemen kommen, z.B.wenn ein Schüler nur eine Praktikumstelle gefunden hat, muss er diese nehmen, obwohl er sich mit dem Mitarbeiter oder dem Chef gar nicht versteht.

Leider gibt es auch Firmen, für die Praktikanten nur kostenlose Arbeiter sind. Oft müssen Schüler auch Hilfsarbeiten machen, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Schließlich hat der Schüler ja auch während des Praktikums viel weniger Freizeit.

Natürlich gibt es auch Firmen, die gute Praktikumsstellen anbieten. Hier kann der Schüler dann wirklich testen, ob sein Berufswunsch das Richtige für ihn ist. Auch für die Firma ist es gut, einen Praktikanten mit Interesse an der Arbeit zu haben.

Vielleicht gibt die Firma dem Schüler später einen Ausbildungsplatz,weil sie mit ihm zufrieden war. Ganz allgemein ist es sicher gut, wenn ein Schüler die Arbeitswelt etwas kennenlernt, dazu gehort auch, dass er lernt, mit anderen, älteren Menschen umzugehen.

Er muss sich unterordnen und auch lernen, bei Schwierigkeiten nicht so schnell aufzugeben. Meine eingener Erfahrungen im Praktikum waren sehr positiv, ich habe dort Anerkennung gefunden und mein Berufswunsch hat sich bestätigt. (Rheinische Post)



... und noch ein Beitrag aus der Klasse 8a:


"World of Warcroft"

Aus Genuss wird ein Muss!

Autor: Dominik Wöhrmann, 8a, Carl-Benz-Realschule, Düsseldorf
Es gibt viele verschiedene Suchtarten wie Alkoholkonsum, Drogenabhängigkeit oder Spielsucht. Eine davon ist das Computerspiel "World of Warcroft".

Dieses Spiel von "Blizzard" fand seinen Ursprung in Amerika. Als es nach Europa kam, fingen schon in den ersten vier Jahren 12 Millionen Menschen an zu spielen. Dass es bis zu 13 Euro monatlich kostet, darauf achtet fast niemand. Da man sich in einer online-Echtzeitwelt befindet, kann man auch neue Freunde finden und mit ihnen chatten.

In diesem Spiel kann man zwischen zwei Bündnissen wählen, der Allianz oder der Horde. Weiterhin kann man die Rassen je nach Bündnis auswählen und gestalten. Außerdem kann man die Klassen festlegen, wie etwa einen Jäger, Krieger oder Magier. Obwohl dieses Spiel erst ab 12 Jahren freigegeben ist, fangen schon Kinder mit sechs Jahren an zu spielen und verfallen somit umso leichter der Spielsucht. Wie auch ich selbst, ich fing mit neun Jahren an zu spielen.

Viele beginnen, sobald es ihnen möglich ist, und spielen bis in die Nacht hinein. Sie stellen das Spiel über ihre Pflichten. Als ich meine Pflichten vernachlässigte, sind auch meine schulischen Leistungen um bis zu zwei Noten gesunken. Da man sich so in dieses Spiel hineisteigert, vergisst man alles, was Realität ist. Durch dieses Spiel sind schon zahlreiche Freundschaften und Partnerschaften zerbrochen.

Es gibt die Möglichkeit für Eltern, bei diesem Spiel ein Tageszeitlimit zu setzen. Wenn man einmal anfängt, ist es schwer wieder aufzuhören. Ich konnte durch die Hilfe meiner Eltern rechtzeitig aufhören zu spielen. (Rheinische Post)