Die Mädchen der 8. Klassen besuchen das Trebecafe´

Die Mädchen der Klasse 8a besuchten das Trebecafe´ am 14. und 15. März 2013.

Am Anfang dachten alle, das Trebecafe´ ist ein düsterer Raum indem ein Matratzen Lager ist. Die Angestellten seien unhöflich und den Mädchen würde das Essen auf den Teller geklatscht. Doch das ist alles nur aus den Filmen!!!

Das Trebecafe´ ist eine einladene Einrichtung, wie bei einem normalen Treff. Viele sagten, man fühle sich dort wie zu Hause und ist auch der Knackpunkt, den die Frauen die dort arbeiten erreichen wollten.
Man erzählte uns, dass hier viele Mädchen hinkommen die meistens Obdachlos sind, weil sie es zuhause wegen verschiedenen schlimmen Sachen nicht mehr aushalten können.
Das Trebecafe´ hat Mo.- Di.: 10-14 Uhr und Do. Fr. und Sa. Von 16-20 Uhr geöffnet.
Die Mädels können dort,
- Sich ausruhen,
- sich Frisuren machen,
- sich unterhalten ( die Frauen die dort arbeiten bieten ihre Hilfe an),
- Sich austoben ( z.B.: Wut beim Boxen rauslassen),
- Essen,
- neue Kleider holen usw.

Am Donnerstag kommt eine Ärztin vorbei und untersucht oder hilft denjenigen die hilfe brauchen (z.B. Medizin).

Am 1. Tag haben wir uns zusammengesetzt und dies besprochen. Danach wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt. Meiner Gruppe wurde zuerst das ganze Trebecafe´ gezeigt. Wenn wir Fragen hatten, wurden diese uns ausführlich beantwortet. Daraufhin gingen wir in einen Raum wo wir uns im Kreis hinsetzten und auf einem Zettel für uns selbst schreiben sollten, was unsere Eltern alles tun müssten, dass wir bereit wären abzuhauen. Danach haben wir die Zettel einzeln vorgetragen und besprochen wieso die Mädchen hier hinkommen und was denen alles angetan wurde. Außerdem haben wir uns ausführlich vorgestellt. Am Ende sind wieder alle zusammengekommen und über die Erfahrungen des Tages zu sprechen. Hinterher haben wir ein Frühstück Organisiert, welches wir am nächsten Tag machen wollten.

Am 2. Tag haben wir zusammen gefrühstückt. Danach gingen wir wieder in unsere Gruppen. Meine Gruppe ging in einen Raum und setzte sich wieder in den Kreis. Dort bauten wir dann Ich- Moleküle wo dann draufstehen sollte:
- Was sind mein Charakter?
- Was sind meine Hobbys?
- Welche Personen sind meine Bezugspersonen?
- Was mag ich gar nicht?
- Was ist mein größter Wunsch?
Darauf stellten wir unsere Moleküle einzeln vor. Als nächstes sollte immer ein Mädchen mit dem Rücken zu den andern sitzen. Die anderen sollten ihr dann sagen, was sie an ihr mögen (komisches aber gutes Gefühl). Das wurde dann aufgeschrieben und wenn, und wenn wir dann mal einen schlechten tag haben können wir auf den Zettel gucken. Am Ende setzten wir uns alle wieder zusammen und erzählten uns die Erfahrungen, die wir an den beiden Tagen gemacht haben.
Diese beiden Tage waren sehr wichtig und Lehrreich. Sie haben zudem viel Spaß gemacht. Dafür konnte man mal 2 Schultage ausfallen lassen. J

© Luisa Kämmereit.
Ulrich Lampenscherf