LOGOklein04
Sozialarbeit

Standort Weberstraße / Kirchfeldstraße

Caritas
P. Norbisrath M. Nawrat02

Philipp Norbisrath, Schulsozialarbeiter
Telefon: 0211 - 8923140
Email: Philipp.Norbisrath@caritas-duesseldorf.de

Marzena Nawrat, Schulsozialarbeiterin
Telefon: 0175 – 22 83 49 8
Email: Marzena.Nawrat@caritas-duesseldorf.de

Die Schulsozialarbeit am Standort Weberstraße / Kirchfeldstraße wird in Trägerschaft des Caritasverbandes Düsseldorf durchgeführt.
Webseite des Caritasverbands Düsseldorf
Schulzozialarbeit an der Weberstraße / Kirchfeldstraße

Standort Schmiedestraße

E.Bay02

Eunike Bay
Schulsozialarbeiterin
Telefon: 0211-8924199
Email: Eunike.Bay@schule.duesseldorf.de
Trakt C, Raum 202
(Termine nach Vereinbarung)

 

Die Schulsozialarbeit am Standort Schmiedestraße wird im Landesdienst NRW durchgeführt.
Schulzozialarbeit an der Schmiedestraße


Schulsozialarbeit an der Weberstraße / Kirchfeldstraße

Aufgabenfeld der Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit1

Die gesetzlichen Grundlagen der Jugendhilfe für das Leistungsangebot der Schulsozialarbeit im Kinder- und Jugendhilfegesetz sind die §§ 1, 11 und 13 KJHG. Schulsozialarbeit ist eine Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Schule und soll die Kooperation zwischen den Institutionen wie in §§ 14 (4) und 81 (1) KJHG formuliert, sicherstellen.

In der Konzeption Schulsozialarbeit für Düsseldorf  vom März 2001 finden Sie ausführlich die Vereinbarungen zwischen Schulausschuss und JHA.

Schulsozialarbeit an der GHS Dumont-Lindemann

Schulsozialarbeit unterstützt die soziale Integration von Schülerinnen und Schülern. Zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft benötigt jedes Kind individuelle Unterstützung, die über das fachliche Lernen der Schule hinausgeht. Schulsozialarbeit fördert mit sozialpädagogischen Interventionen und Methoden in der Schule einen Lebensraum, der Schülerinnen und Schülern Gelegenheit für vielfältige soziale Erfahrungen bietet. Die angeleitete Interaktion mit Gleichaltrigen eröffnet den Kindern und Jugendlichen zahlreiche Möglichkeiten, soziales Zusammenleben zu erlernen, Beziehungen zu pflegen und Konflikte zu lösen.

Grundlage der Arbeit ist das positive Bild vom Kind, dem alle Türen offen stehen sollen und das durch Zuwendung und Unterstützung durch seine Erzieher in Zukunft selbst das positive Menschenbild weiter trägt.

Seitenanfang02

Vier Pfeiler der Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit7
Schulsozialarbeit5
Schulsozialarbeit8
Schulsozialarbeit4

1. Sozialpädagogische Gruppenangebote und Projekte

In den Jahrgangsstufen 5 bis 8 erarbeiten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Herrn Norbisrath und den Klassenleitungen im „Sozialen Lernen“ Regeln des Umgangs miteinander. In Spiel- und Übungsform werden Respekt, Teamwork, Verantwortungsbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit und weitere „soft-skills“ (soziale Kompetenzen) eingeübt.

Altersabhängig finden regelmäßige Projekte statt, die den Schülerinnen und Schülern ihre Stärken verdeutlichen, um selbstbewusst an bevorstehende Aufgaben heranzutreten. Diese Projekte werden in Kooperation mit außerschulischen Partnern der Jugendarbeit durchgeführt und haben die Schwerpunkte Gender-Arbeit, Suchtprävention, Gewaltvermeidung und Identitätsbildung

2. Beratung und Einzelhilfe
Unterstützung in Problem- und Krisensituationen

Individuelle Problemlagen können Schülerinnen und Schülern unter vier Augen in Beratungsgesprächen besprechen. So fällt es im vertraulichen Rahmen leichter als in der Gruppe, Sorgen und Nöte anzusprechen, die Ursache von Schwierigkeiten und z.B. eben so den eigenen Anteil an einem Konflikt zu erkennen und einzuräumen. Viele persönliche Dinge müssen auch einfach nicht vor Mitschülerinnen und Mitschülern oder Lehrpersonal angesprochen werden, weil sie die Schule nicht direkt betreffen. Ängste, persönliche Notlagen, Suchtproblematiken, gesundheitliche Probleme, Gewalt in der Familie oder Konflikte mit Gesetz und Polizei können mit Herrn Norbisrath angesprochen und gemeinsam gelöst werden. Für ihn besteht die Pflicht zur Verschwiegenheit. Inhalte der Gespräche dürfen nicht ohne das Einverständnis des Schülers bzw. der Schülerin an Dritte (Lehrerschaft, Erziehungsberechtigte, Mitschülerinnen oder Mitschüler) weiter gegeben werden. So können auch ganz private Details ohne Angst angesprochen werden.

Herr Norbisrath ist zu den Sprechzeiten, die in der Schule aushängen, in seinem Büro und auch zwischendurch z.B. auf dem Pausenhof für alle Schülerinnen und Schüler, die Eltern und nicht zuletzt für Lehrerinnen und Lehrer ansprechbar, um gemeinsam einen Termin zu vereinbaren oder „zwischen Tür und Angel“ aktuelle Angelegenheiten zu besprechen.

3. Vernetzung und Gemeinwesenarbeit

Herr Norbisrath steht mit den verschiedenen öffentlichen Einrichtungen im Stadtteil, die in irgendeiner Form die Schülerinnen und Schüler betreffen, in Kontakt. Das sind insbesondere die Jugendfreizeiteinrichtungen, in denen viele Schülerinnen und Schüler auch ihre Hausaufgaben machen können, die Polizei, die einen Kontaktbeamten für die Schulen eingesetzt hat, um gegenseitig auf Fehlentwicklungen bei Schülerinnen und Schüler hinzuweisen und reagieren zu können und weitere Träger der Jungendhilfe und Jugendförderung, z.B. den Bezirkssozialdiensten (BSD), die wichtige Ansprechpartner in Krisenfällen sind. Ebenso wird der Kontakt zu Trägern im wichtigen Feld Berufsvorbereitung gepflegt.

4. Freizeitangebote

In den Schulferien bietet Herr Norbisrath „Düsselferien“ an. Das sind z.B. Tagesauflüge zu attraktiven Angeboten für Kinder und Jugendliche.

Mindestens einmal im Jahr wird eine zweiwöchige Ferienfahrt angeboten, auf der Schülerinnen und Schüler unter Betreuung durch Pädagogen mit anderen Kindern in vielfältigen Kontakten soziale Erfahrungen machen können und konstruktive Freizeitgestaltung erleben.

Seitenanfang02

Erfolgreiche Schulsozialarbeit ist möglich durch:

Schulsozialarbeit6

kontinuierliche Gruppenarbeit (in Kleingruppen und Klassen)

zeitnahe Intervention (z.B. bei Schulmüdigkeit oder kritischen Lebenssituationen)

leichte Erreichbarkeit für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern (Niedrigschwelligkeit durch Anwesenheit in der Schule)

tragfähige Kooperationsstrukturen mit Institutionen (z.B. andere Einrichtungen der Jugendarbeit, Polizei,…) und Personen im Umfeld

Projekte, die ein positives Selbstbild von Klassen bzw. Schülerinnen und Schülern schaffen

Angebote zu entsprechenden Themen, z.B. Suchtprävention, Gewaltprävention, Kommunikationstraining, Berufsorientierung etc.

Seitenanfang02

Schulsozialarbeit an der Schmiedestraße

Eunike Bay arbeitet seit 2003 als Schulsozialarbeiterin am Standort Schmiedestraße, ehemals Adolf-Reichwein-Schule. Durch den Übergang in die Dumont-Lindemann-Schule seit August 2016 ist sie für die verbleibenden Jahrgänge 8 bis 10 und die beiden Seiteneinsteigerklassen am Standort zuständig.
Die Gestaltung der Arbeit richtet sich nach dem jeweiligen Bedarf der Schule, der Jugendlichen und Eltern und hat die soziale und kulturelle Integration sowie die individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen zum Ziel und erfolgt in gemeinsamer Verantwortung mit den Lehrkräften.

Schulsozialarbeit arbeitet nach dem Prinzip der Freiwilligkeit und unterliegt der Schweigepflicht.

Die Angebote lassen sich in drei Bereiche aufgliedern:
 Prävention: Vorbeugende Maßnahmen und Angebote
 Intervention: akute Maßnahmen, Soforthilfe
 Vernetzung: Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

Schulsozialarbeit ist eine Bündelung unterschiedlicher Aufgaben; deshalb benötigt sie ein breites Spektrum an Angeboten.

Seitenanfang02

Aufgabenfeld Beratung

Beratung von Schülerinnen und Schüler

Schüler brauchen eine verlässliche Vertrauensperson, die sie kompetent auf ihrem Entwicklungsweg unterstützt.
Die Beratung erfolgt sowohl vorbeugend als auch bei konkreten Schwierigkeiten, Problemen oder Konflikten.
Einerseits kann es sich um einen informellen Rat zwischen „Tür und Angel“ handeln und andererseits kann die Beratung in einen formellen Prozess mit fest vereinbarten Terminen münden.

  • Einzelberatung bei persönlichen, schulischen oder familiären Problemen
  • Vermittlung von und Begleitung zu Beratungsstellen
  • Konfliktbewältigung, Streit zwischen Mitschülerinnen und Mitschülern
  • Hilfe bei der Beantragung von BUT-Mitteln
  • Angebote und Begleitung zur Berufsorientierung bzw. Zukunftsplanung, Hospitation in Berufskollegs, Jugendberufshilfe
  • Beratung bei Schulmüdigkeit, Zusammenarbeit mit der Fachstelle Schulverweigerung

Beratung von Eltern

  • Information und Unterstützung bei Anträgen, Behörden
  • Vermittlung von und Begleitung zu außerschulischen Hilfs- und Beratungsangebote

Beratung von Lehrern

  • Fachaustausch der pädagogischen Arbeit
  • Beteiligung sozialer Dienste und Teilnahme an Hilfeplangesprächen
  • Kollegiale Beratung, Hospitation im Unterricht
  • gemeinsame Gespräche mit Schülern und/oder Eltern
Seitenanfang02

Aufgabenfeld Soziale Gruppenarbeit / Projekte

Die sozialen Gruppenangebote fördern die persönliche und soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler.
Inhaltlich liegt ein gewaltpräventiver, interkultureller und geschlechtsspezifischer Ansatz der pädagogischen Arbeit zugrunde.

  • Soziales Lernen gemeinsam mit der Klassenleitung / Förderschullehrkraft
  • Kunst- und Kulturprojekte in Kooperation mit außerschulischen Partnern
  • Schwerpunkt  Mädchenarbeit:  Durchführung von Kreativangeboten und Theaterprojekten und Kooperation mit Einrichtungen und Beratungsstellen für Mädchen 
  • Sexualpädagogische Angebote mit der Jugendberatungsstelle der AWO
  • Medienseminare zum Thema facebook in Kooperation mit der zentralen Infostelle für Jugendliche und junge Erwachsene - zeTT
  • Angebote zur Schuldenprävention
Seitenanfang02

Aufgabenfeld Freizeitangebote

  • Angebote in der Pause
  • Begleitung von Ausflügen
  • Vermittlung in Jugendfreizeiteinrichtungen und Vereine
Seitenanfang02

Aufgabenfeld externe und interne Kooperation

Extern

  • Kontakt zu den Bezirkssozialdiensten des Jugendamtes, Beratungsstellen
  • Schulpsychologische Beratung, Fachstelle Gewaltprävention
  • Kontakt zur Jugendberatungsstelle der Polizei
  • Vernetzung im Stadtteil, regelmäßige Arbeitskreise der Kinder- und Jugendarbeit in Oberbilk
  • Kooperation mit Jugendfreizeiteinrichtungen, enge Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Jugendzentrum in Oberbilk - ejuzo - und dem Gemeinnützigen Kunst- und Kulturverein Königinnen und Helden
  • Gemeinsame Kunst- und Kulturprojekte mit AKKI e.V.

Intern

  • Teilnahme an Zeugniskonferenzen, Teilkonferenzen, Lehrerkonferenzen
  • Austausch Schulsozialarbeit mit  Schulleitung
  • Wöchentliche Besprechung im Team der integrativen Lernklassen

 

Seitenanfang02